Die sozialen Errungenschaften des zwanzigsten Jahrhunderts erscheinen auf den ersten Blick, eine gelungene Sache zu sein. Doch wie sieht diese Sache bei genauerer Betrachtung aus?
Anfangs des zwanzigsten Jahrhunderts gab es in der Schweiz weder eine obligatorische Krankenversicherung, noch eine Arbeitslosenversicherung, noch eine Invalidenversicherung und auch keine Altersvorsorge und Sozialhilfe. Befürworter dieser Institutionen würden also sagen, die Schweiz wäre damals so richtig asozial gewesen. Doch war sie dies wirklich und tun solche Absicherungen dem Volk wirklich so gut, wie man gerne glauben würde? Man hat sich schon die Frage gestellt, ob übergeordnet organisierte soziale Absicherung nicht sogar den sozialen Zusammenhalt im Volk schmälern würde und damit das Volk Kraft dieser Absicherungen sogar asozialer würde, als es bei der Absenz solcher sozialer Stützen wäre? Die Vermutung liegt nahe, so könnte es tatsächlich sein, denn wer muss noch nach seinem Nächsten schauen, wenn dies von den Sozialwerken erledigt wird?
Vor der Einführung der Sozialinstitutionen war es Sache der Familie, der Sippe, für einen ihrer Notleidenden zu sorgen. Dies kann im besten Fall zu liebevoller Zuwendung und Unterstützung in der Familie führen und den Zusammenhalt stärken, im schlimmsten Fall jedoch zur Ausgrenzung, Abschiebung und Vernachlässigung des Notleidenden und dem Zerfall des Zusammenhaltes. Wird die Hilfe von Versicherungen und Staat organisiert, braucht es die Zuwendung der Sippe vermeintlich nicht mehr oder kaum noch und daher hält man es bald einmal für angebracht, persönlich gar nichts mehr zu tun für den Nächsten und diesen voll und ganz der Obhut der sozialen Absicherung zu überlassen. Dies wäre aktuell der schlimmstmögliche Fall und da müssen wir ehrlich sein, der Betroffene ist damit heute besser gestellt als er es im schlimmsten Fall früher ohne soziale Absicherung war. Doch die Frage wäre, gibt es heute den bestmöglichen Fall, nämlich den der liebevollen Zuwendung und Unterstützung durch die Familie, überhaupt noch? Da und dort schon, doch dürften diese Fälle gegenüber vor einhundert Jahren ganz deutlich abgenommen haben. Wir leben in einer anonymisierten, vereinzelten Gesellschaft, wo es gar nicht so selten vorkommt, dass es kaum noch einen Familienzusammenhalt gibt und daher die Unterstützung in Notlagen zwangsweise den Sozialwerken überlassen bleibt. Ausser, dass dies nicht wirklich so menschlich ist und von wenig Nächstenliebe zeugt, stellt sich dem aufmerksamen Betrachter auch noch die Frage, wie weit denn die Hilfe durch soziale Institutionen tauglich genannt werden könnten?
Man kommt nicht umhin, die ganze Palette an staatlichen oder versicherungstechnischen Absicherungen als halbherzig bezeichnen zu müssen. Der Arbeitslose kriegt nur so um die 70% seines bisherigen Lohnes und dies auch dann, wenn ihm zuvor 100% schon kaum reichten zum Leben, der Rentner kriegt eine Rente auf Niveau Sozialhilfe und gäbe es keine Ergänzung durch die BVG würde er eher verhungern als noch ein schönes Alter erreichen, der Invalide wird nicht selten für kerngesund erklärt, um die IV zu entlasten und im Krankheitsfalle wird auch nicht längst jeder Behandlungswunsch finanziert, weil dazu die Mittel ganz einfach fehlen. Man kann es kurz machen und deutlich auf den Punkt bringen: Soziale Absicherung bleibt bis heute eine halbherzige und lauwarme Angelegenheit, was durchaus gerne unter den Betroffenen im Volk für Ärger und Unzufriedenheit sorgt. Wenn die Sippe oder eben der Nächste also glaubt, der notleidende Bruder oder Verwandte käme ja Kraft der Sozialwerke ganz gut über die Runden, kann sich Sippe oder Nächster doch durchaus ganz erheblich irren.
Nun gut, lauwarme Geschichten haben noch nie viel getaugt und würden wohl besser gleich unterlassen oder dann auf eine taugliche Stufe gehoben. Noch erschütternder an diesen aktuellen Halbheiten als deren leichte Untauglichkeit, Notleidenden wirklich zu helfen, ist die Tatsache, dass inzwischen selbst diese Halbheiten längerfristig als kaum noch finanzierbar gelten. Der Altersvorsorge geht das Geld aus, die ergänzende BVG ist finanziell am Wanken, die Krankenvorsorge läuft finanztechnisch je länger je mehr masslos aus dem Ruder und bei allen anderen sozialen Absicherungen sieht es nicht oder kaum besser aus. Gute soziale Absicherung scheint also ein Stück weit, eine Illusion zu sein. Dies, weil auf der einen Seite schnell einmal die Ansprüche zu hoch werden und auf der anderen Seite zu wenig Geld herein kommt, sprich, keiner diese Ansprüche finanzieren will. Wo heute Unterfinanzierung der vorhandenen sozialen Halbheiten allenfalls noch ausgeglichen wird, geschieht dies zumeist auf Kosten kommender Generationen indem üppige Schuldenwirtschaft betrieben wird. Dies kann auf Dauer keinesfalls gut gehen und wird früher oder später im Bankrott enden, im Bankrott der Sozialwerke und schlimmsten Fall auch gerade noch des Staates.
Die Sozialwerke deswegen nun einfach abzuschaffen, weil deren mangelnde Tauglichkeit schon fast als bewiesen gilt, wäre wohl etwas über das Ziel hinaus geschossen. Wobei, so kommen wird es sinngemäss wohl eben doch, denn die Demokratie wird kaum die Stärke haben, das Steuer herum zu reissen, bevor es zu spät ist. Eine Lösung wäre, Volk und Stände dazu zu bewegen ihre Ansprüche etwas zu dämpfen und die Familie oder Sippe wieder in die Pflicht zu nehmen, mit anderen Worten sich ein Stück weit, in Richtung Anfang zwanzigstes Jahrhundert zurück zu bewegen. Dies mag sich nicht gerade avantgardistisch anhören, doch vielleicht wäre es sogar ein Stück weit christlich, denn es würde wieder zu mehr Nächstenliebe auffordern.
Hierzu passt das schöne Gleichnis in der Bibel vom barmherzigen Samariter (Lukas 10.25-36), wo dazu aufgefordert wird, seinen Nächsten zu lieben, wie sich selbst. Da fällt einer unter die Räuber und wir halb tot liegen gelassen. Ein Priester und ein Levit gehen ungerührt an diesem vorüber, doch dann kommt ein Samariter vorbei und dieser hilft ihm. Einer zumindest hat sich als dessen Nächsten erwiesen und ihm geholfen. Weder Staat noch soziale Einrichtungen konnten es richten, es brauchte die konkrete Hilfe eines liebevollen Mitmenschen. Was würden wir heute, wie auch damals, vor allem dringend brauchen? Mehr Sozialstaat oder mehr christliche Nächstenliebe? Es liegt auf der Hand, mit Letzterer würden wir weiter kommen.
Dazu können wir gerne über den Tellerrand schauen und uns eine Scheibe abschneiden bei eher verspotteten, engen oder gesetzlichen christlichen Gemeinschaften, welche vor allem in den USA konkrete Nächstenliebe noch weit eher leben als wir in Europa. Da kann es vorkommen, dass einem Bruder sein abgebranntes Haus kostenfrei durch seine Freunde der Gemeinde wieder aufgebaut wird. Diese Gemeinschaften halten sich fern von weltlicher Absicherung und vertrauen auf Gott und die Kraft der Liebe innerhalb ihrer Gemeinschaft. Die Apostelgeschichte beschreibt dieses erhabene Prinzip unter den ersten Gläubigen kurz nach Pfingsten wie folgt: „Die Menge der Gläubigen aber war ein Herz und eine Seele; und auch nicht einer sagte, dass etwas von seinen Gütern sein eigen sei, sondern alles war ihnen gemeinsam. Es litt auch niemand unter ihnen Mangel; denn die, welche Besitzer von Äckern oder Häusern waren, verkauften sie und brachten den Erlös des Verkauften und legten ihn den Aposteln zu Füßen; und man teilte einem jeglichen aus, je nachdem einer es bedurfte (Apostelgeschichte 4.32 & 34-35).“ Nun gut, leider finden wir auch in der Bibel sowohl im Alten Testament, wie auch im Neuen genügend Hinweise dafür, dass sich das Volk Gottes eher in kurzen und seltenen Phasen so grosser Erhabenheit befleissigte. Dies sollten wir jedoch nicht als gute Ausrede gebrauchen, um uns diesem Prinzip zu verschliessen.
Man wäre fast versucht, hier ein Bild eines idealen Christen-Staates zu malen. Damit das Ganze etwas übersichtlicher wird, wollen wir uns hier auf eine ideale Christen-Stadt beschränken. Selbst diese Beschränkung enthält noch genug Mangel an Realismus, was im Folgenden unschwer zu erkennen wäre. Es sei hier durchaus bewusst ein bisschen übertrieben und schön gefärbt. Die ethische Basis dieser Stadt gründet sich selbstverständlich auf dem Weltbild der Bibel.
Man könnte die These aufstellen diese Stadt würde keinerlei soziale Absicherungen kennen, denn die Bürger der Stadt würden solidarisch füreinander einstehen, wo es Not und Schwierigkeiten gibt. Diese Stadt braucht keine Arbeitslosenversicherung, denn erstens hat sie kaum Arbeitslose und wenn einer mal kurz unterbeschäftigt ist, nennt man dies Sabbatical und lässt ihn die Bibel etwas gründlicher studieren. Er hat also selbst ohne Arbeit zu tun. Die brüderliche Verwandtschaft in der Stadt füttert ihn dabei durch. Im Weiteren will in dieser Stadt auch keiner arbeitslos sein, denn dort werden die Arbeitskräfte entsprechend ihrer Talente und Gaben beschäftigt und daher arbeiten sie mit Leidenschaft, was sich nur positiv auf Arbeitsklima und Leistung auswirken kann. Eine Altersvorsorge braucht diese Stadt nicht, denn gearbeitet wird in dieser Stadt mehr oder weniger bis zum Tod. Die Bibel kennt kein Rentenalter. Der Opa wird nicht mehr auf dem Felde oder in der Fabrik arbeiten, denn seine Kräfte haben schon ein bisschen nachgelassen, doch für leichtere Arbeiten lässt er sich noch immer gerne gebrauchen und wenn er dereinst kaum noch gehen kann, liest er, in seinem Schaukelstuhl sitzend, den Enkelkindern biblische Geschichten vor. Selbst dies ist noch wertvolle Arbeit, denn sie ist für die Allgemeinheit von Nutzen. Auch für Opa gilt; die Familie oder eben die Brüder der Stadt geben ihm zu essen, bis dass der Schöpfer ihn nach Hause holt. Eine Krankenkasse braucht diese Stadt genauso wenig wie eine Unfall- oder Invalidenversicherung, denn in dieser Stadt ist man sozusagen nicht krank und hat auch kaum Unfälle. Die wenigen Kranken, Verletzten und Invaliden der Stadt werden von der Gemeinschaft durchgetragen.
Eine Polizei und ein Gefängnis braucht diese Stadt auch nicht, denn die Bürger lassen ab vom Verbrechen, weil ihnen bewusst ist, damit nur sich selbst und der Gemeinschaft zu schaden. Eine Armee braucht diese Stadt ebenso wenig, denn Krieg wollen sie nicht führen und gegen Angriffe von aussen vertrauen sie auf den Schutz Gottes. Drogen- und Alkoholprobleme kennt diese Stadt auch kaum, was wiederum sich positiv auswirkt auf die ohnehin schon geringen Gesundheitskosten.
An den Schulen herrscht Ordnung. Es ist nicht Sache der Lehrer, die Schüler zu erziehen, dies erledigen hier noch die Eltern. Und sollte doch einmal einer der Kleinen aus dem Ruder laufen, wäre es dem Lehrer gar erlaubt, diesen zu bestrafen, was der Ordnung an den Schulen nur zuträglich sein kann. Es braucht hier auch keine Klassenhilfen, um besonders schwierige Schüler zu beschäftigen oder zu besänftigen. Diese gibt es gar nicht oder der Lehrer kommt mit ihnen ganz allein zu Rande.
In dieser Stadt gibt es fast nur gesunde Familien mit althergebrachter Struktur: Eine Mutter und ein Vater betreuen und erziehen ihre Kinder. Dies überlässt man nicht dem Kinderhort oder der Schule. Gearbeitet wird von den Eltern so, dass die Kinder nicht unterbetreut auf der Strecke bleiben.
Verwaltet wird die Stadt von einigen von Gott berufenen Ältesten, welche unter der klaren Führung Gottes, sich zum Besten der Stadt einsetzen. Geistlich kann man diese Stadt gut betreut nennen, denn die Bürger investieren den Zehnten ihres Einkommens in die Diener Gottes, früher im Alten Testament Leviten genannt, welche um die zehn Prozent der Bevölkerung ausmachen und sich für das geistige Wohlbefinden der Bürger einsetzen. So hat zum Beispiel jede Firma dieser Stadt einen oder mehrere Betriebsseelsorger und die Kirche hat das notwendige Personal für ihren geistlichen und sozialen Auftrag. Die Kirche braucht keine Hundertschaft an Freiwilligen, um ihrem Auftrag nachzukommen, denn sie hat ordentlich bezahlte Mitarbeiter. Der soziale Auftrag der Kirche dürfte wohl an einem kleinen Ort zu Hause sein, denn diese Stadt hat ja keine wirklichen Probleme. Wir können unschwer erkennen, den Sozialstaat braucht es eigentlich gar nicht. Es gäbe da einen anderen, vermutlich weit besseren Ansatz. Die Bürger dieser Stadt würden Kraft des Wortes Gottes, Kraft des Heiligen Geistes und der daraus folgenden Nächstenliebe weit besser leben als die anderen Bürger der anderen Städte.
Nun gut, das mag alles schön klingen, doch wo finden wir die Christen, welche das geistliche Fundament dazu hätten, eine solche Stadt zu gründen? Und wo finden wir das Land, welches es zulassen würde, dass eine solche Stadt entstehen könnte? Eins ist klar, die Bewohner dieser Stadt würden sich aus dem Staat auskoppeln und den ganzen Zauber, welcher diese Welt glaubt haben und finanzieren zu müssen, würden sie nicht mittragen, denn sie haben sich ja einem anderen System verschrieben. Wir müssen davon ausgehen, hier nur eine schöne Illusion kurz durchgedacht zu haben. Zumindest vorderhand wird es nicht mehr sein können oder mehr werden. Was sich nach der Wiederkunft Christi hingegen realisieren lässt, ist eine ganz andere Frage. Da wären die Voraussetzungen hierzu allenfalls gegeben, doch vielleicht hat er ganz andere Pläne. In seinem Reich könnte es allenfalls eher so sein, dass seine Getreuen die Gesellschaft durchsetzen sollten, um diese geistlich zu befruchten und zu führen. Sie würden sich daher nicht in einen heiligen Zufluchtsort zurückziehen, um dort im Frieden vor den Unvollkommenheiten der Welt zu leben. Vielleicht jedoch wird es auch beides geben; Brennunkte der Heiligkeit Gottes mit vorwiegend Getreuen Christi als Bewohner und normale Städte, wo allerlei Volk zusammen lebt. Aufgrund der Bibel können wir diese Frage kaum beantworten, doch so wichtig ist sie für den Moment auch nicht.
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Bibelstellen aus der freien Bibel e-sword übernommen, nach der Schlachter Übersetzung von 1951, wo nicht anders vermerkt.
Ralph Pfister - 10. Juli 2019
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Weisheiten & Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Beschäftige Dich mit Deinen Problemen, solange sie noch klein sind!“
Verfasser unbekannt
„Wenn man das Ziel nicht kennt, ist kein Weg der Richtige.“
Verfasser unbekannt
„Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast. Bedenke nun, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen, wenn du nicht Buße tust!“
Jesus – Offenbarung 2.4 & 5
„Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich weiß deine Werke: du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot. Werde wach und stärke das übrige, was sterben will; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor meinem Gott.“
Jesus – Offenbarung 3.1 & 2
„Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und bloß!“
Jesus – Offenbarung 3.15-17
Die Bibel
Die Gnade
„Als aber der HERR sah, daß die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse, da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe! Noah aber fand Gnade in den Augen des HERRN.“
1.Mose 6.5-8
„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Johannes 1.14
„Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“
Johannes 1.16-17
„Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.“
Römer 3.23-24
„Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wieviel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen.
Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmend geworden, damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.“
Römer 5.15 & 20-21
„Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieb haben mit unvergänglicher Liebe! Amen.“
Epheser 6.24
„So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“
Hebräer 4.16
„Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch zuteil wird in der Offenbarung Jesu Christi.“
1.Petrus 1.13
Die Bibel
Das Gebet des Herrn - Das Vaterunser
„Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten;
Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“
Matthäus 6.5-15
Wenn wir glauben, wir müssten Missstände anprangern, sollten wir uns vielleicht überlegen, ob diese die Kritik überhaupt Wert sind? Dazu brauchen wir einen Massstab und der kann hier nur die Bibel sein. Diese beklagt sich nicht über Kleinigkeiten, wie verstopfte Strassen, schlechtes Essen oder qualitativ schlechte Waren, sondern kümmert sich um die wirklich grossen Probleme. Vor allem wird die Sünde gerne thematisiert, welche offensichtlich negative Auswirkungen auf das menschliche Dasein...
Man möge es glauben oder nicht, man kann und sollte gar die althergebrachten Werte der Kirche schätzen und genau daher ginge es darum, diese zu bewahren und prägend unter das Volk zu tragen. Dass dies kaum noch geschieht, ist ein von den Kirchen selbst festgestellter Mangel und den würden sie gerne beheben. Die reformierte Kirche hat sogar am Kappeler Kirchentag 2019 ihre Irrelevanz vertieft diskutiert. Diese Kirche hat höchstselbst die Grösse ...
So manch einer kennt den geflügelten Spruch: „Von allen schlechten Regierungsformen ist die Demokratie noch die Beste.“ Doch kann man es weise nennen, sich mit der Besten aller schlechten Regierungsformen zufrieden zu geben? Wie wäre es mit einer guten Regierungsform, einer mit Zukunft, mit göttlicher Weisheit und Weitsicht? Schauen wir uns doch einmal die aktuellen Zustände an und fragen uns ganz unaufgeregt, wo diese mutmasslich oder auch ....
Wir wollen hier vorerst gar nicht der Frage nachgehen, ob die Theorie von Schöpfung durch Urknall und Evolution allenfalls stimmen könnte oder nicht, sondern uns zuerst einmal nur ganz bescheiden der Frage nach der Wahrscheinlichkeit der Erklärbarkeit des Universums durch uns kleine Menschen widmen. Die Gesamtheit von Raum, Zeit, Materie und Energie im Universum nimmt gemäss heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ungeahnte Ausmasse an. So soll ....
Es kann hier gar nicht darum gehen, dieses System aufgrund weltlicher Gesichtspunkte zu erklären oder zu begutachten, nein, es soll hier viel mehr um eine geistliche Beurteilung gehen. Warum könnte oder müsste man vielleicht sogar dieses System eine Weltreligion nennen? Es wurde anderorts schon erwähnt, dass man in jedem Ismus (Kapitalismus, Sozialismus, Kommunismus, Humanismus usw.) ein letzten Endes religiöses System erkennen muss. Jede dieser Ideologien verkauft ...
Wie stellt sich Christus den Leib Christi vor und wie haben die ersten Apostel ihn gesehen? Als eine Ansammlung von Kirchen oder Gruppierungen, welche sich gegenseitig nicht selten fundamental widersprechen und gar bekämpfen oder als eine Einheit, welche im Gleichschritt mit Christus im Sinne seines Evangeliums marschiert? Wir dürfen getrost von letzterem ausgehen, denn ersteres schwächt den Leib in jedem Falle völlig unnötigerweise. Hat denn schon ....