Wozu, könnte man fragen, bräuchte es eine neue Weltordnung? Wir haben ja eine, nämlich die Aktuelle, basierend auf Demokratie und Kapitalismus. Beides jedoch scheint sich, langsam aber sicher, seinem Ende zu nähern. Die Demokratie verliert so langsam aber sicher ihre Handlungsfähigkeit und der Kapitalismus nähert sich eher schnell denn langsam seinem Bankrott. Daher bietet es sich doch geradezu an, über eine Nachfolgeregelung nachzudenken. Hierbei wollen wir ganz klar weiter gehen, als aufgrund menschlicher Erfahrungen und Präzedenzfälle möglich scheint. Halten wir uns an vergangene Erfahrungen, wird eine untergehende Ordnung in jedem Falle einfach von der nächsten Fehlgeburt abgelöst, welche früher oder später denselben Weg gehen wird, nämlich wiederum den in den Untergang. In dieser Weise lösen sich auf dieser Erde seit Jahrtausenden Weltreiche und Machtsysteme ab, ohne dass je eine Ordnung mit lange anhaltender Stabilität entstanden wäre. Es gab auch nie eine Ordnung in welcher Nächstenliebe und Gottesfrucht einen hohen Stellenwert gehabt hätte. Und genau dies müsste sich ändern. Denn ohne Gottesfurcht gibt es keine klare, übergeordnete Führung und ohne diese Führung endet jedes Machtexperiment im Desaster. Man frage sich doch einmal, wie Menschen mit ihrer engen und kurzsichtigen Sicht auf die Dinge des Lebens ein Land regieren oder einen Planeten verwalten wollen? Müsste man zur erfolgreichen Bewältigung dieser Aufgabe nicht allwissend sein? Oder zumindest über Göttliche Weisheit verfügen? König Salomo war sich dessen bewusst und hat daher Gott um Weisheit und Erkenntnis gebeten, um das auserwählte Volk Gottes zu regieren (2.Chronik 1.10). Weil sein Sohn nach ihm weit weniger weise war, zerfiel das Reich bereits unter diesem in die zwei Teile Juda und Israel (2.Chronik 10). Es dauerte zwar noch um die 400 Jahre bis Juda und Israel ganz von der Bildfläche verschwanden, doch stabil waren die beiden Länder in dieser ganzen Zeit nie wirklich. Man konnte also selbst beim auserwählten Volk Gottes kaum eine Ordnung der Göttlichkeit feststellen. Ohne Gottesfurcht, bleibt zwangsläufig auch die Nächstenliebe auf der Strecke und dies demontiert eine Nation genauso sehr, wie die Absenz von Weisheit und Erkenntnis.
Nun, wir stellen fest, es gäbe zwei wesentliche Dinge, die gegeben sein müssten für eine Ordnung von lange anhaltendem Erfolg: Ein durchdachtes, unbestechlich geniales System und einen weisen, unsterblichen Regenten! Beides hat es bisher noch nie gegeben und darum können Menschen wohl auch kaum daran glauben, dass so etwas je kommen wird. Doch genau dies verheisst uns die Bibel mit der Wiederkunft Christi und seinem tausendjährigen Friedensreich. Zynische Zeitgenossen mögen sagen, den Gedanken vom tausendjährigen Reich hätten wir doch als leeres Heilsversprechen schon einmal gehabt, als Adolf Hitler seine langfristig angelegten Grossmachtträume hätte zu verwirklichen versucht. Doch hier müssen wir ganz leicht widersprechen, denn von einem Friedensreich hat der nie gesprochen und sein Reich sollte am Ende nach zwei Mal sechs Jahren untergehen. Leider wird diese Erde vor dem Eintreffen Christi noch einen solchen Experimentator kennen lernen, daher macht es durchaus Sinn, den mutmasslich Vorletzten dieser Art flüchtig zu erwähnen. Der letzte dieser Art wird von der Bibel Antichrist genannt und die Menschheit wird sich leider zuerst einmal an diesen halten, weil sie ja eben nicht an einen glauben kann oder will, welcher vom Himmel herab auf diese Erde kommen soll, um alles neu zu ordnen. Doch von diesem einen, an den kaum einer glauben kann oder will, wollen wir hier sprechen.
Das Kommen Christi
Christen warten auf die Wiederkunft Christi und Juden auf das Kommen des Messias. Beide erwarten ein und denselben Friedefürsten zur Errichtung eines stabilen, von der Weisheit Gottes durchtränkten tausendjährigen Friedensreiches. Bei der Art und Weise, wie dessen Kommen in der Bibel beschrieben wird, wundert es nicht allzu sehr, dass es vielen Menschen erhebliche Mühe machen wird, an dieses zu glauben. Doch nur weil bisher noch keiner sichtbar von ausserhalb dieser Erde kam, um die Herrschaft über diesen Planeten zu übernehmen, kann nicht behauptet werden, so etwas könnte es grundsätzlich nicht geben. Bevor in einem Haushalt in den USA erstmals ein elektrisches Licht angezündet oder eingeschaltet wurde, hätten oder haben wohl die meisten Menschen auch behauptet, so etwas wäre ganz und gar unmöglich, denn Nachts käme man nur zu Licht indem man etwas Greif- und Sichtbares verbrennt. Dennoch kam der Tag an welchem etwas für die meisten damaligen Menschen Unerklärbares die Nacht erhellte. Strom ist auch heute noch grundsätzlich unsichtbar und erleuchtet dennoch so manchen Raum. Warum also sollten wir behaupten, es könnte keinen heute noch unsichtbaren Regenten geben, welcher dereinst die Erde erleuchten würde? Genügt es, einfach nicht zu wissen woher er kommt oder wie es geschehen wird, um die Behauptung aufzustellen, so etwas wäre ganz einfach nicht möglich? Wir wissen es besser: Nichtwissen genügt nicht, um einer Vorhersage oder These zu widersprechen. Erst die Zukunft wird erweisen, ob die Verheissungen hinsichtlich der Wiederkunft Christi in der Bibel wahr sind oder eben nicht.
Die Gläubigen dieser Welt erwarten einen Erlöser, einen Befreier von der Knechtschaft untauglicher Machtformen, einen Friedefürsten und zu dessen Kommen und den Rahmenbedingungen kurz davor hat uns die Bibel, etwas zu sagen.
Auszugsweise wollen wir hier auf Matthäus hören: „Als er aber auf dem Ölberge saß, traten die Jünger zu ihm besonders und sprachen: Sage uns, wann wird das alles geschehen, und welches wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein? Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Sehet zu, dass euch niemand irreführe! Denn es werden viele unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin Christus, und werden viele irreführen. Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; sehet zu, erschrecket nicht; denn es muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende (Matthäus 24.3-6).
Wenn ihr nun den Gräuel der Verwüstung, von welchem durch den Propheten Daniel geredet worden ist, stehen sehet an heiliger Stätte (wer es liest, der merke darauf!), alsdann fliehe, wer in Judäa ist, auf die Berge; wer auf dem Dache ist, der steige nicht hinab, etwas aus seinem Hause zu holen; und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht zurück, um sein Kleid zu holen. Wehe aber den Schwangeren und den Säugenden in jenen Tagen! Bittet aber, dass eure Flucht nicht im Winter, noch am Sabbat geschehe. Denn alsdann wird eine große Trübsal sein, wie von Anfang der Welt an bis jetzt keine gewesen ist und auch keine mehr kommen wird. Und wenn jene Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Fleisch errettet werden; aber um der Auserwählten willen sollen jene Tage verkürzt werden. Wenn alsdann jemand zu euch sagen wird: Siehe, hier ist Christus, oder dort, so glaubet es nicht (Matthäus 24.15-23).
Denn wie der Blitz vom Osten ausfährt und bis zum Westen scheint, so wird auch die Ankunft des Menschensohnes sein (Matthäus 24.27).
Bald aber nach der Trübsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht mehr geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels in Bewegung geraten. Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden alle Geschlechter der Erde sich an die Brust schlagen und werden des Menschen Sohn kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit (Matthäus 24.29-30).“
Auch die Apostelgeschichte erzählt von Christi Wiederkunft und nimmt vorweg, dass wir den genauen Zeitpunkt leider nicht kennen können. Doch die Bibel beschreibt so einiges, was man in den Zusammenhang mit dessen Wiederkunft stellen kann und daher gilt: Wer die Zeichen der Zeit erkennt, wird nicht völlig überrascht werden. „Die nun zusammengekommen waren, fragten ihn und sprachen: Herr, gibst du in dieser Zeit Israel die Königsherrschaft wieder? Er sprach zu ihnen: Es ist nicht eure Sache, Zeiten oder Stunden zu kennen, welche der Vater in seiner eigenen Macht festgesetzt hat; sondern ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist über euch kommt, und werdet Zeugen für mich sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samaria und bis ans Ende der Erde! Und nach diesen Worten wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und vor ihren Augen weg. Und als sie unverwandt gen Himmel blickten, während er dahinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weißen Kleidern bei ihnen, die sprachen: Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in gleicher Weise wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen. Und damit stimmen die Worte der Propheten überein, wie geschrieben steht: «Darnach will ich umkehren und die zerfallene Hütte Davids wieder aufbauen, und ihre Trümmer will ich wieder bauen und sie wieder aufrichten, auf daß die Übriggebliebenen der Menschen den Herrn suchen, und alle Völker, über welche mein Name angerufen worden ist, spricht der Herr, der solche Dinge tut» (Apostelgeschichte 1.6-11 & 15-17).“
Die Herrschaft Christi und sein Reich
Die Bibel beschreibt nicht nur das Kommen Christi, sondern auch seine Regentschaft und die Verhältnisse in seinem Reich. Da werden Rahmenbedingungen beschrieben, welchen ein vernünftiger Mensch kaum widersprechen könnte. Wer, ausser den Kriminellen und den Kriegstreibern, will schon etwas einwenden gegen ein Reich ohne Krieg, ein Reich des Lichtes und der Gerechtigkeit? Jesaja lässt uns einen kurzen, bescheidenen Blick tun in dieses Reich: „Es wird in späteren Zeiten geschehen, dass der Berg des Hauses des HERRN festgegründet an der Spitze der Berge stehen und über alle Höhen erhaben sein wird, und es werden ihm alle Heiden zuströmen; und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns wallen zum Berge des HERRN, zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns belehre über seine Wege und wir wandeln auf seinen Pfaden! Denn von Zion wird die Lehre ausgehen und des HERRN Wort von Jerusalem. Und er wird Schiedsrichter sein zwischen den Nationen und zurechtweisen große Völker, also dass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Rebmessern schmieden werden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen. Komm, o Haus Jakobs, wir wollen wandeln im Lichte des HERRN (Jesaja 2.2-5)!“
„Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft kommt auf seine Schulter; und man nennt ihn: Wunderbar, Rat, starker Gott, Ewigvater, Friedefürst. Der Mehrung der Herrschaft und des Friedens wird kein Ende sein auf dem Throne Davids und in seinem Königreich, dass er es gründe und mit Recht und Gerechtigkeit befestige von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird solches tun (Jesaja 9.6-7, V5-6 in anderen Übersetzungen)!“
„Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen, der Leopard bei dem Böcklein niederliegen. Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein, also dass ein kleiner Knabe sie treiben wird. Die Kuh und die Bärin werden miteinander weiden und ihre Jungen zusammen lagern. Der Löwe wird Stroh fressen wie das Rindvieh. Der Säugling wird spielen am Loch der Otter und der Entwöhnte seine Hand nach der Höhle des Basilisken ausstrecken. Sie werden nicht schaden und nicht verderben auf dem ganzen Berge meines Heiligtums; denn die Erde wird erfüllt mit Erkenntnis des HERRN, wie die Wasser den Grund bedecken. Zu der Zeit wird es geschehen, dass die Heiden fragen werden nach dem Wurzelspross Isais, der als Panier für die Völker dasteht; und seine Residenz wird herrlich sein (Jesaja 11.6-10).“
Sogar für Jerusalem, als der Stadt des Herrn, gibt es konkrete Verheissungen. Nicht ganz umsonst ist diese Stadt umkämpft, denn sie wird im Reich Christi von grosser Bedeutung sein. Zion war ursprünglich die alte Jebusiterstadt auf dem südöstlichen Teil des Hügels Jerusalems und steht hier im Buch Jesaja für das Jerusalem des Friedensreiches Christi. „Und es wird für Zion ein Erlöser kommen und für die in Jakob, die sich von der Übertretung bekehren, spricht der HERR (Jesaja 59.20).
Mache dich auf, werde Licht! Denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN erglänzt über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und tiefes Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir. Und Nationen werden zu deinem Lichte wallen und Könige zu dem Glanz, der über dir erstrahlt. Hebe deine Augen auf und siehe um dich: Diese alle kommen versammelt zu dir! Deine Söhne werden von ferne kommen und deine Töchter auf dem Arm herbeigetragen werden. Wenn du solches siehst, wirst du vor Freude strahlen, und dein Herz wird klopfen und weit werden; denn der Reichtum des Meeres wird dir zugewandt, die Güter der Heiden werden zu dir kommen (Jesaja 60.1-5).
Fremdlinge werden deine Mauern bauen und ihre Könige dich bedienen; denn in meinem Zorn habe ich dich geschlagen, und in meiner Gnade erbarme ich mich über dich. Deine Tore sollen stets offen stehen und Tag und Nacht nicht zugeschlossen werden, damit der Reichtum der Heiden herzugebracht und ihre Könige herbeigeführt werden können. Denn das Volk und das Königreich, welches dir nicht dienen will, wird umkommen, und die Heiden sollen gänzlich vertilgt werden. Es werden auch tief gebückt die Söhne deiner Unterdrücker zu dir kommen, und alle, die dich geschmäht haben, werden sich zu deinen Fußsohlen niederwerfen und dich «Stadt des HERRN» nennen, «Zion des Heiligen Israels». Statt dass du verlassen und verhasst gewesen bist, also dass niemand dich besuchte, will ich dich zum ewigen Ruhm machen, dass man sich deiner für und für freuen soll. Du wirst die Milch der Heiden saugen und dich an königlichen Brüsten nähren; also wirst du erfahren, dass ich, der HERR, dein Erretter bin und dein Erlöser, der Mächtige Jakobs. Man wird in deinem Lande von keiner Gewalttat mehr hören, noch von Schaden und Verwüstung innerhalb deiner Grenzen, sondern deine Mauern sollen «Heil» und deine Tore «Lob» genannt werden (Jesaja 60.10-18).“
Diese hier so grob umrissene neue Weltordnung hört sich für viele zu phantastisch oder zu schön an, um wahr zu sein. Für Ungläubige vielleicht ein Strohhalm an welchen sie sich klammern könnten, wenn so langsam oder sicher alles aus dem Ruder läuft, für Gläubige eine starke Verheissung aufgrund dessen sie sich nicht allzu sehr grämen müssen, wenn die gegenwärtige Ordnung vor die Hunde geht.
Und was sagt Jesus selbst zu den von ihm ausgesprochenen Verheissungen: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen (Matthäus 24.35).“
>
Bibelstellen aus der freien Bibel e-sword übernommen, nach der Schlachter Übersetzung von 1951, wo nicht anders vermerkt.
Ralph Pfister - 10. Juli 2019
>
>
Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.“
Offenbarung 21.1
„Und er wird Schiedsrichter sein zwischen den Nationen und zurechtweisen grosse Völker, also dass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spiesse zu Rebmessern schmieden werden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen. Komm, o Haus Jakobs, wir wollen wandeln im Lichte des HERRN!“
Jesaja 2.4 & 5
„Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen, der Leopard bei dem Böcklein niederliegen. Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein, also dass ein kleiner Knabe sie treiben wird. Die Kuh und die Bärin werden miteinander weiden und ihre Jungen zusammen lagern. Der Löwe wird Stroh fressen wie das Rindvieh. Der Säugling wird spielen am Loch der Otter.“
Jesaja 11.6-8
Die Bibel
Die Gnade
„Als aber der HERR sah, daß die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse, da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe! Noah aber fand Gnade in den Augen des HERRN.“
1.Mose 6.5-8
„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Johannes 1.14
„Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“
Johannes 1.16-17
„Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.“
Römer 3.23-24
„Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wieviel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen.
Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmend geworden, damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.“
Römer 5.15 & 20-21
„Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieb haben mit unvergänglicher Liebe! Amen.“
Epheser 6.24
„So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“
Hebräer 4.16
„Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch zuteil wird in der Offenbarung Jesu Christi.“
1.Petrus 1.13
Die Bibel
Das Gebet des Herrn - Das Vaterunser
„Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten;
Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“
Matthäus 6.5-15
Gerne hört man die Aussage, die Zukunft könne niemand kennen. Doch ist dem wirklich so? Könnte man nicht gar als Mensch minimal eine Aussage zur Zukunft machen, wenn man versuchen würde abzuschätzen, wie künftige Dinge sich aufgrund gegenwärtiger Ereignisse entwickeln könnten? Man kann durchaus ein Stück weit, doch zugegebenermassen nur unscharf. Und je komplexer der Sachverhalt sich ergibt und je weiter man in die Zukunft schauen will, umso unschärfer wird es. Wenn wir mit sehr kurzfristigem Zukunftshorizont ...
Wozu, könnte man fragen, bräuchte es eine neue Weltordnung? Wir haben ja eine, nämlich die Aktuelle, basierend auf Demokratie und Kapitalismus. Beides jedoch scheint sich, langsam aber sicher, seinem Ende zu nähern. Die Demokratie verliert so langsam aber sicher ihre Handlungsfähigkeit und der Kapitalismus nähert sich eher schnell denn langsam seinem Bankrott. Daher bietet es sich doch geradezu an, über eine Nachfolgeregelung nachzudenken. Hierbei wollen wir ganz klar weiter gehen, als ...
Es mag ja sein, dass schon manch einer über exzellente Regentschaft nachgedacht hat und glaubte, Antworten gefunden zu haben. Doch wenn man sich unsere Welt anschaut, kommt man nicht umhin, anzunehmen die mit den Antworten hätten alle gründlich falsch gelegen. Noch jedes Weltreich ging früher oder später seinen Weg in den Untergang und war dementsprechend nicht besonders exzellent regiert und aktuell kommen einem bei jedem Präsidenten schon recht kurz nach dessen nicht selten ...