Wenn wir glauben, wir müssten Missstände anprangern, sollten wir uns vielleicht überlegen, ob diese die Kritik überhaupt Wert sind? Dazu brauchen wir einen Massstab und der kann hier nur die Bibel sein. Diese beklagt sich nicht über Kleinigkeiten, wie verstopfte Strassen, schlechtes Essen oder qualitativ schlechte Waren, sondern kümmert sich um die wirklich grossen Probleme. Vor allem wird die Sünde gerne thematisiert, welche offensichtlich negative Auswirkungen auf das menschliche Dasein zeitigt. Interessanterweise geht es bei der Sünde, vor allem im Alten Testament, sehr häufig um den Götzendienst. Gott will keine anderen Götter oder Götzen neben sich, weil diese die Sicht auf ihn versperren oder vernebeln und, da sie tot sind, auch in keiner Weise hilfreich sind. Weitere Sünden, wie Lug, Betrug, Ehebruch, Mord helfen auch nicht wirklich weiter, denn sie zerrütten und zerstören Beziehungen. Leider leben wir längst in einer Zeit, wo man dies scheinbar kaum noch bemerkt und sogar noch glaubt, die Sünde würde doch Spass machen und müsste daher ausgelebt werden. Wir leben in einer Zeit, wo es nur noch eine dünne Moral und kaum noch Glaube gibt. Dies wird sich rächen oder müsste man nicht viel mehr sagen, rächt sich schon längst?
So ziemlich in der Breite hat diese Welt primär nur noch einen Gott oder Götzen und der schreibt sich so: $, oder auch so €! Letzten Endes dreht sich alles nur ums Geld und dieses hat die Liebe zu Gott und den Menschen vom Planeten weitestgehend vertrieben. Sowohl dieser Götzendienst, wie auch das ausleben jeder erdenklichen Art der Sünde hat diese Weltordnung bereits an den Rand des Zusammenbruchs geführt. Und dieser, das muss man hier festhalten, ist ganz im Sinne Gottes, denn er wird das bisherige Elend beenden und den Weg frei machen, die Welt neu zu ordnen. Bis heute ging noch jede Ordnung oder jedes Weltreich früher oder später unter, was ja eigentlich Beweis genug sein müsste, von der Gegenwärtigen nichts Besseres erwarten zu können.
Die Bibel lehrt in Galater 6.7: „Irret euch nicht; Gott läßt seiner nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er ernten.“ Eine ziemlich banale Weisheit eigentlich, doch offensichtlich bis heute eher selten gehört oder verstanden und daher endet jede menschliche Ordnung früher oder später im Untergang. Nun gut, da mag man denken, wozu die Kritik, denn es geht ja sowieso alles so seinen Weg oder eben den Bach runter. Leider ja, doch das Ausmass an Schmerz beim Untergang einer Ordnung kann ganz unterschiedlich ausfallen und im besten Falle könnten wir noch im Untergang über Strategien zur Besserung nachdenken, welche in einer kommenden Ordnung zum Tragen kommen würden. Ein Untergang ohne Perspektive für das Danach bereitet doch weit mehr Kopfschmerzen als einer mit Denkansätzen für einen Neustart. Von daher sei hier kräftig kritisiert und über neue Denkansätze nachgedacht.
Die Positivisten wollen freilich an den Untergang nicht glauben, denn sie meinen man würde doch sicher noch einen Weg aus der Misere finden, wenn auch die ganze Menschheitsgeschichte eine andere Sprache spricht. Solcher Blauäugigkeit wollen wir uns hier nicht hingeben. Daher lautet eine unserer Weisheiten ja auch: „Frage Dich nicht, wie Du den Untergang verhindern kannst. Frage Dich viel mehr, wie Du ihn überleben könntest.“
Dazu finden wir Erleuchtendes im Buch Jeremia: „Und ich bin des Grimmes des HERRN so voll, dass ich ihn kaum zurückhalten kann. Giesse ihn aus über die Kinder auf der Gasse und über den Kreis der Jünglinge allzumal! Ja, Mann und Frau sollen gefangen werden, Alte und Wohlbetagte. Ihre Häuser sollen andern zugewandt werden, Äcker und Frauen allzumal; denn ich will meine Hand ausstrecken wider die Bewohner dieses Landes, spricht der HERR. Denn vom Kleinsten bis zum Größten trachten sie alle nach Gewinn, und vom Propheten bis zum Priester gehen sie alle mit Lügen um. Und sie heilen den Schaden der Tochter meines Volkes leichthin, indem sie sprechen: «Friede, Friede!» wo doch kein Friede ist (Jeremia 6.11-14).“ Das Gericht über das Volk Israel ist bei Gott beschlossene Sache, doch Priester und Propheten verkünden den gern gehörten Frieden. Es war schon immer so und wird auch immer so bleiben, die Vielzahl der „Geistlichen“ übt sich im Schalmeienspiel und streut dem Volk Sand in die Augen, während ein paar Wenige auf den Tisch klopfen und vor harten Konsequenzen der Sünde in einem Volke warnen. Und genau dieses Warnen wäre weit mehr Liebe als die verlogenen Friedensbotschaften, denn im Idealfall täte das Volk Busse und würde verschont (siehe Buch Jona in der Bibel) oder im schlechtesten Falle wären wenigstens noch einige Seelen zu retten und der kommende Crash würde wenigsten noch etwas abgefedert.
Daher empfehlen wir hier eindringlich, nicht auf die Schalmeienspieler zu hören, sondern weit mehr auf die Warner mit den schlechten Nachrichten. Erstklassigen Anschauungsunterricht zu diesem Thema und der damit verbundenen Warnung bietet uns 2.Chronik 18, wo 400 falsche Propheten den Königen von Juda und Israel einen Sieg gegen Gilead verheissen und ein einziger, Micha, widerspricht und sagt den beiden Königen die Niederlage voraus. Dieser eine sollte Recht behalten!
Wir wissen alle, der Mensch hört viel lieber Lob, denn Tadel, doch nicht das Lob wird Missstände allenfalls ändern, sondern der Tadel. Daher sollte eines unserer Mottos lauten: „Stelle Dir nicht die Frage, wofür Du Dich rühmen könntest, sondern frage Dich, wo Du Dich verbessern müsstest!“
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Bibelstellen aus der freien Bibel e-sword übernommen, nach der Schlachter Übersetzung von 1951.
Ralph Pfister - 10. Juli 2019
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Im Himmel unterhalten sich der Reformator Martin Luther und der Petrus über den nicht mehr so begeisternden Zustand der reformierten Kirche im einundzwanzigsten Jahrhundert. Tief gefallen soll sie inzwischen sein, meint zumindest der Petrus. Der Reformator jedoch will noch nicht so recht an diesen tiefen Fall glauben. Um seinem Glauben an die Wahrhaftigkeit himmlischer Einschätzungen auf die Sprünge zu helfen, lässt der Himmel ihn aus demselben fallen, so dass der Martin Luther, recht unerwartet, sich ein zweites Mal auf der Erde wiederfindet.
Weisheiten & Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Beschäftige Dich mit Deinen Problemen, solange sie noch klein sind!“
Verfasser unbekannt
„Wenn man das Ziel nicht kennt, ist kein Weg der Richtige.“
Verfasser unbekannt
„Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast. Bedenke nun, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen, wenn du nicht Buße tust!“
Jesus – Offenbarung 2.4 & 5
„Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich weiß deine Werke: du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot. Werde wach und stärke das übrige, was sterben will; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor meinem Gott.“
Jesus – Offenbarung 3.1 & 2
„Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und bloß!“
Jesus – Offenbarung 3.15-17
Wenn wir glauben, wir müssten Missstände anprangern, sollten wir uns vielleicht überlegen, ob diese die Kritik überhaupt Wert sind? Dazu brauchen wir einen Massstab und der kann hier nur die Bibel sein. Diese beklagt sich nicht über Kleinigkeiten, wie verstopfte Strassen, schlechtes Essen oder qualitativ schlechte Waren, sondern kümmert sich um die wirklich grossen Probleme. Vor allem wird die Sünde gerne thematisiert, welche offensichtlich negative Auswirkungen auf das menschliche Dasein...
Man möge es glauben oder nicht, man kann und sollte gar die althergebrachten Werte der Kirche schätzen und genau daher ginge es darum, diese zu bewahren und prägend unter das Volk zu tragen. Dass dies kaum noch geschieht, ist ein von den Kirchen selbst festgestellter Mangel und den würden sie gerne beheben. Die reformierte Kirche hat sogar am Kappeler Kirchentag 2019 ihre Irrelevanz vertieft diskutiert. Diese Kirche hat höchstselbst die Grösse ...
So manch einer kennt den geflügelten Spruch: „Von allen schlechten Regierungsformen ist die Demokratie noch die Beste.“ Doch kann man es weise nennen, sich mit der Besten aller schlechten Regierungsformen zufrieden zu geben? Wie wäre es mit einer guten Regierungsform, einer mit Zukunft, mit göttlicher Weisheit und Weitsicht? Schauen wir uns doch einmal die aktuellen Zustände an und fragen uns ganz unaufgeregt, wo diese mutmasslich oder auch ....
Wir wollen hier vorerst gar nicht der Frage nachgehen, ob die Theorie von Schöpfung durch Urknall und Evolution allenfalls stimmen könnte oder nicht, sondern uns zuerst einmal nur ganz bescheiden der Frage nach der Wahrscheinlichkeit der Erklärbarkeit des Universums durch uns kleine Menschen widmen. Die Gesamtheit von Raum, Zeit, Materie und Energie im Universum nimmt gemäss heutigen wissenschaftlichen Erkenntnissen ungeahnte Ausmasse an. So soll ....
Es kann hier gar nicht darum gehen, dieses System aufgrund weltlicher Gesichtspunkte zu erklären oder zu begutachten, nein, es soll hier viel mehr um eine geistliche Beurteilung gehen. Warum könnte oder müsste man vielleicht sogar dieses System eine Weltreligion nennen? Es wurde anderorts schon erwähnt, dass man in jedem Ismus (Kapitalismus, Sozialismus, Kommunismus, Humanismus usw.) ein letzten Endes religiöses System erkennen muss. Jede dieser Ideologien verkauft ...
Wie stellt sich Christus den Leib Christi vor und wie haben die ersten Apostel ihn gesehen? Als eine Ansammlung von Kirchen oder Gruppierungen, welche sich gegenseitig nicht selten fundamental widersprechen und gar bekämpfen oder als eine Einheit, welche im Gleichschritt mit Christus im Sinne seines Evangeliums marschiert? Wir dürfen getrost von letzterem ausgehen, denn ersteres schwächt den Leib in jedem Falle völlig unnötigerweise. Hat denn schon ....