Jedes Ende bringt auch einen Neuanfang und wenn dieser weitaus besser sein wird als das Ende, so könnte man sich doch fast auf das Ende freuen. Freilich bringt jedes Ende Schmerzen mit sich, doch der Neuanfang könnte diese Schmerzen wert sein. So wie jede Hochkultur ihr Ende fand, wird auch die Gegenwärtige ihres finden, so wie jedes Weltreich unterging, wird auch das Gegenwärtige untergehen. Stellt man sich jedoch zuerst einmal die Frage nach dem Danach, kann man das Davor vielleicht sogar freudig begrüssen. Die Bibel verheisst uns ein Reich des Friedens unter der Führung von Jesus Christus zusammen mit einem Teil seiner Nachfolger, den christlichen Märtyrern aus früheren Zeiten (Offenbarung 20.4 / Jesaja 2.2-5). In dieser kommenden Zeit das Königs aller Könige werden endlich erfreuliche Bedingungen auf dieser Erde herrschen, die Menschheit wird von göttlicher Weitsicht und Weisheit regiert und nicht mehr von menschlicher Kurzsicht und Ignoranz. Doch um diese kommende gute Zeit soll es in den folgenden Zeilen nicht gehen, sondern um die Zeit davor. Der kurze Ausblick in eine bessere Welt soll nur den Blick auf das Ende der Gegenwärtigen erleichtern und diesen etwas angenehmer gestalten. Wenn man im Ausblick auf bessere Zeiten einem Ende entgegensieht, fühlt sich das weitaus besser an, als wenn man nach dem mutmasslich unvermeidlich kommenden Ende keine Hoffnung auf Besserung ausmachen kann.
Bild: Die Zeit unserer Weltordnung läuft ab
Nun denn, leicht lässt sich behaupten jede Weltordnung würde früher oder später vor die Hunde gehen, denn dazu hatte man ja in den vergangenen Jahrtausenden genügend Anschauungsunterricht. Alle Hochkulturen im Nahen Osten fanden ihren Weg in den Untergang und auch diejenigen in anderen Gegenden der Welt. Interessant dabei erscheint, die Völker der untergangenen Hochkulturen kamen sozusagen nie wieder zu altem Glanz. Sie fristen seit ihrer lange vergangenen Blüte ein eher karges Dasein. Die alten Ägypter, die Babylonier, die Perser, die Griechen und die Römer verloren ihre Weltreiche und ihren Glanz, genauso die späteren Seefahrernationen Spanien, Portugal und England. Es scheint fast so, als ob man als Nation auf dieser Welt höchstens ein einziges Mal aufblühen würde, um danach für alle Zeiten als welke Blüte dahin zu modern. Und zumeist hält die Blüte dann auch noch, genau wie bei einer Blume, nicht allzu lange hin. Dem Missstand der kurzen Blüte und dem unweigerlichen Verblühen darf man gerne die menschliche Kurzsichtigkeit und Ignoranz zuordnen. Wir sehen, der „Untergangsprophet“ kann sich, solange er sich auf menschliche Kurzsichtigkeit und Ignoranz verlassen kann, sozusagen gar nie irren, wenn er einer Ordnung das sichere Ende verheisst. Und die Erfahrung aus mehreren tausend Jahren Menschheitsgeschichte zeigt, er wird sich auf die genannten menschlichen Schwächen verlassen können und es wird einmal mehr so kommen, wie es bisher immer kam. Heikel oder gar sehr schwierig wird es für den „Untergangspropheten“ jedoch, wenn er einer Ordnung ein Verfallsdatum zuordnen will. Das haben schon viele versucht, nicht zuletzt auch Christen, welche die biblischen Verheissungen jeweils versuchten ihrer Zeit zuzuordnen und glaubten, das Ende der Herrschaft des Teufels und seiner blinden Vasallen datieren zu können. Leider haben sie sich bis dato alle geirrt und der Teufel herrscht noch immer frohen Mutes weiter. Sein Ende wird zwar ganz gemäss den biblischen Verheissungen kommen, doch wir könnten davon durchaus noch ein Stückweit entfernt sein. „Und ich sah einen Engel aus dem Himmel herabsteigen, der hatte den Schlüssel des Abgrundes und eine grosse Kette in seiner Hand. Und er ergriff den Drachen, die alte Schlange, die der Teufel und der Satan ist, und band ihn für 1000 Jahre und warf ihn in den Abgrund und schloss ihn ein und versiegelte über ihm, damit er die Völker nicht mehr verführen kann, bis die 1000 Jahre vollendet sind. Und nach diesen muss er für kurze Zeit losgelassen werden (Offenbarung 20.1-3).“ Die Bibel erzählt uns für wie lange der Satan in Ketten gelegt und weggeschlossen wird, leider aber verrät sie uns das Datum seines Haftantritts nicht. Freilich gibt es dazu den einen oder anderen Hinweis in den verschiedenen Büchern der Bibel, aber weil sich bis heute alle geirrt haben, welche daraus ein genaues Datum ermitteln wollten, wollen wir dies hier mit der nötigen Gelassenheit unterlassen. Zu wissen, wann der Zusammenbruch der gegenwärtigen Weltordnung genau kommen könnte und ob dann auch gleich anschliessend eine bessere Zeit beginnen würde, wäre ja schon interessant, aber dazu müsste die geistliche Erkenntnis zuerst einmal wachsen. Im Buch Daniel werden verschiedene göttliche Visionen wiedergegeben. Er konnte sie damals ohne göttliche Erklärungen nicht verstehen und diese blieben teils gar aus mit dem Hinweis darauf, dass die Visionen auf eine ferne Zeit hindeuten sollen und die Erkenntnis erst später wachsen würde. Was in seinen Visionen auf die letzte Zeit vor der Wiederkunft Christi hin deutet, konnte bis heute wohl noch keiner vollständig verstehen oder sinnvoll der Realität zuordnen. Als Trost gelten soll uns hierbei folgende Verheissung: „Du aber, Daniel, verschliesse diese Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes! Viele werden darin forschen, und die Erkenntnis wird zunehmen. Und ich, Daniel, schaute, und siehe, da standen zwei andere da, der eine an diesem Ufer des Flusses, der andere am jenseitigen Ufer des Flusses. Und einer sprach zu dem in Leinen gekleideten Mann, der oberhalb der Wasser des Flusses stand: Wie lange wird es dauern, bis diese unerhörten Zustände zu Ende sind? Da hörte ich den in Leinen gekleideten Mann, der oberhalb der Wasser des Flusses war, wie er seine Rechte und seine Linke zum Himmel erhob und bei dem schwor, der ewig lebt: Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit; und wenn die Zerschmetterung der Kraft des heiligen Volkes vollendet ist, so wird das alles zu Ende gehen! Das hörte ich, verstand es aber nicht. Darum fragte ich: Mein Herr, was wird das Ende von diesen Dingen sein? Er sprach: Geh hin, Daniel! Denn diese Worte sollen verschlossen und versiegelt bleiben bis zur Zeit des Endes. Viele sollen gesichtet, gereinigt und geläutert werden; und die Gottlosen werden gottlos bleiben, und kein Gottloser wird es verstehen; aber die Verständigen werden es verstehen (Daniel 12.4-10).“ Die Erkenntnis wird also wachsen und je näher wir am Ende der Weltzeit, der Ära der Herrschaft des Teufels, vor der Zeit der Herrschaft des Christus auf Erden sein werden, umso mehr werden wir erkennen. Vorläufig beschränken wir uns hier jedoch auf eine Gegenwartsanalyse, ganz ohne Prophetie, wenn wir letztere auch nicht vollständig ignorieren wollen, jedoch ohne wirklich konkret zu werden. Selbst die Gegenwartsanalyse wird kurz und unvollkommen ausfallen, doch dem weisen Betrachter müsste sie zu denken geben.
Wie soll man unsere gegenwärtige Welt beschreiben? Wollen wir in unserer globalisierten, industrialisierten Welt eine Hochkultur mit Zukunft sehen oder wären wir weise, wenn wir sie als Grab betrachten täten? Können acht Milliarden Menschen noch lange gut leben, wenn sie dazu nichterneuerbare Ressourcen verbrauchen als ob es kein Morgen gäbe? Kann ein Finanzsystem welches auf zweifelhafte Kapitalgewinne und Schuldenberge setzt eine Zukunft haben? Wird Mutter Natur uns noch lange behüten, wenn wir sie scheibchenweise umbringen? In der Kürze wären hier die drei wesentlichsten irdischen Themenkreise angesprochen: Die Ressourcen, die Finanzen und die Umwelt. Dazu kommt noch eine geistliche Realität, an welche viele zwar nicht glauben wollen, doch das Nichtglaubenwollen muss diese Realität ja nicht zwingend aushebeln oder in Luft auflösen. Zur geistlichen Realität gehört ein Gott, der nicht beliebig lange zusieht, wenn der Mensch moralisch aus dem Ruder läuft und dabei seine Schöpfung zerstört. Und dass er nicht ewig zusehen wird, dürfen wir gerne als Chance und als Gnade verstehen, selbst dann, wenn dieser Gott mit harten Gerichten einschreitet, um die Menschheit zur Räson zu rufen.
Wir wollen versuchen, in groben Zügen den drei Themenkreise Finanzen, Ressourcen und Umwelt den Puls zu fühlen und uns überlegen, ob wir aufgrund einer Gegenwartsanalyse deren Ende oder Zusammenbruch abschätzen können. Die Themen sollen in der Reihenfolge des zeitlich zu erwartenden mutmasslichen Endes behandelt werden. Man muss wohl gegenwärtig davon ausgehen, dass höchstwahrscheinlich das Finanzsystem vor allem anderen zusammenbricht, danach wenn jenes nicht zusammenbräche uns die Rohstoffe ausgingen und wohl erst am Schluss, oder aufgrund des Zusammenbruchs unserer Weltordnung auch gar nicht mehr, die Umwelt kollabieren würde. Man kann es fast vorwegnehmen, die Umweltaktivisten unserer Zeit zäumen das Pferd hochwahrscheinlich von hinten auf und kümmern sich mit viel Lärm um das Problem mit der geringsten Priorität. Man könnte auch sagen, sie würden Symptombehandlung betreiben, statt die Ursachen des Problems anzugehen. Die fragwürdigen Prioritäten passen durchaus zum Menschen, denn er befasst sich lieber mit den grossen Gefahren der fernen Zukunft als mit denen direkt vor seiner Tür, denn das macht ganz offensichtlich deutlich weniger Angst. Beim Klima kann man ja noch hoffen, es wäre noch zu retten und man hätte geschätzt so gegen fünfzig, vielleicht auch hundert oder gar mehrere hundert Jahre Zeit bis nichts mehr zu retten wäre. Doch wie sieht der Zeithorizont bei den Finanzen und den Rohstoffen aus? Wir dürfen gerne vermuten weitaus knapper!
Die Finanzwelt
Man kann es sich bei diesem Thema mit dem kurzen Überblick einfach machen und sich die USA zur Brust nehmen, verbunden mit der Frage wie lange diese ihren gegenwärtigen Kurs noch durchhalten wird? Schaut man sich die Schuldenuhr (https://www.usdebtclock.org/) der USA im Internet an, so könnte man glauben hier würden in Echtzeit die Tausendstelsekunden bei einem Hundertmetersprint hinaufgezählt, doch leider handelt es sich hierbei nicht um winzige Bruchteile einer Sekunde sondern um harte Dollars. Der Zuwachs bei den Staatsschulden kann für uns Menschen live sozusagen in Einheiten von Einhunderttausend Dollar in Sekunden mitgezählt werden, für kleiner Beträge würden wir die Hilfe einer Stoppuhr brauchen. Gemäss dieser Schuldenuhr liegen die US-Schulden im Februar 2023 bei 31.5 Billionen $, was pro Kopf eines US-Bürgers eine Schuldenlast von 94‘298 $ ergibt. Falls der Optimist noch hoffen sollte, dies wäre nur eine besonders tendenziöse Darstellung eines vorübergehenden Missstandes durch einen Schwarzseher, der nicht mehr auf bessere Zeiten hoffen möge, so sollte er sich vergegenwärtigen, dass der Schuldenberg in den USA seit 1980 kontinuierlich wächst. Lagen die Schulden der USA 1980 bei 1.18 Billionen, so waren es im Jahr 2000 schon 5.46 Billionen um bis Anfang 2023 auf 31.4 Billionen zu steigen (Zahlen 1980 & 2000 gemäss Daten EU Kommission, Annual Macro-Economic Database). Gar offensichtlich explodieren die Schulden der USA förmlich seit mehreren Jahrzehnten und dies mit leicht zunehmender Tendenz. Ähnliches gilt für Europa und selbst in China steigt der Schuldenstand seit 2000 ebenfalls dramatisch an. Immer wieder mal wird schon seit einiger Zeit gemutmasst, die USA müsste bald einmal bankrottgehen. Vermutlich müsste sie, doch um den Bankrott hinauszuzögern, erhöht sie stetig die Schuldenobergrenze (seit 1960 bis Anfangs 2023 78 Mal – NZZ 24.5.2023 / plus ein weiteres Mal im Juni 2023 durch Aussetzung der Schuldenobergrenze), um mit ihrer Misswirtschaft weiterfahren zu können. Der Bankrott der USA erscheint dennoch als geradezu unvermeidlich, denn irgendwann wird sie die Verbindlichkeiten ihrer Schulden nicht mehr bedienen können, egal mit welchen finanztechnischen Taschenspielertricks sie das Unvermeidliche auch hinauszögert. Die Währung eines potentiellen Bankrotteurs nennt man in dieser Welt dann eigenartigerweise auch noch Leitwährung. Sind wir damit wirklich so gut geleitet? Wie kann man so irre sein, eine finanztechnische Bananenrepublik zum kapitalistischen Vorzeigestaat und Leitstern zu machen?
Es sei hier daran erinnert, dass die ursprüngliche Vereinbarung im kapitalistischen System dereinst war, dass man Schulden nur vorübergehend macht und sie möglichst bald wieder abbaut. Geht man weiter zurück in der Geschichte, so kann man diese Tugend sogar bei den USA beobachten. Die durch den ersten und zweiten Weltkrieg entstandenen Schulden hatte sie damals in recht hohem Masse in den Jahren nach dem jeweiligen Krieg wieder abgebaut. Wenn wir uns fragen, warum man nach 1980 diese Disziplin vermissen liess, können wir wirtschaftliche Zwänge oder den Zerfall der Moral als mutmassliche Sünder in Betracht ziehen. Vermutlich ist es eine Mischung von beidem. Das von der Wirtschaft stetig erwünschte Wachstum muss auf einem Planten mit beschränkter Anzahl Bewohner irgendwann ja einmal zu einem Ende kommen und wenn man wider jede Vernunft weiterwachsen will, geht das von einem gewissen Zeitpunkt an wohl nur noch schuldenbasiert. Man konnte in den vergangenen Jahrzehnten verschiedentlich in Tageszeitungen lesen, dass Wachstum in den letzten beiden Jahrzehnten wohl vorwiegend basierend auf Neuverschuldung erzielt wurde. Und wenn das Schuldenmachen vordergründig betrachtet so gut funktioniert, warum sollte man sich von der Moral die Laune verderben lassen? Gesund wäre es, die notwendigen Mittel für Anschaffungen zuerst einmal zu erwirtschaften bevor man das Geld dafür ausgibt, doch heute macht man das bekannterweise ganz anders; man verbraucht das Geld lange bevor es verdient ist und das hat schon etwas mit einer dünnen Moral zu tun, vor allem dann, wenn man eigentlich schon von Vornherein beabsichtigt die Schulden am Ende gar nie abzuzahlen. Und vor allem unsere Nationalstaaten scheinen es genauso zu halten. Einer der erwähnten Taschenspielertricks zur Aufrechterhaltung solcherlei Moral finden wir im Senken der Zinsen bis im schlimmsten oder besten Fall, je nach Sichtweise eben, der Schuldner sogar von Negativzinsen profitieren kann und somit sein Schuldenberg im Laufe der Jahre sogar noch schrumpft, statt durch Positivzinsen zu wachsen. Doch dieser Trick kann auf Dauer wohl nicht funktionieren, was die inflationäre Phase der Gegenwart recht deutlich zeigen müsste. Irgendwann werden wir unweigerlich von unseren Schuldenbergen erdrückt. Doch wann wird dies genau geschehen?
Man könnte versuchen, aus der Vergangenheit zu lernen und sich überlegen, wie es zum Crash im Jahr 1929 kam und dabei müsste man wohl durchaus die eine oder andere beunruhigende Parallele zu unserer Zeit ausmachen. Damals hatte man in Form des ersten Weltkrieges (1914-1918) und der Spanischen Grippe (1918-1920) zwei grosse Krisen mit Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Finanzen, dazu befand man sich mit dem Übergang zur Massenproduktion in den 1920er Jahren in der zweiten industriellen Revolution mit schleichenden Massenentlassungen und dennoch hatte man dazu den vielleicht etwas unerklärlichen Wirtschaftsboom der sogenannt goldenen 1920er Jahre, welcher der Börse eine recht unangemessene Euphorie bescherte. Auf der einen Seite hatte man durchaus realwirtschaftliche Problem und Einbrüche, auf der anderen Seite unangemessene Euphorie. Hört sich unsere Zeit nun so viel anders an? Nicht wirklich, müsste man sagen. Heute haben wir die Corona-Krise, den Ukraine Krieg, die vierte industrielle Revolution und einmal mehr unangemessene Euphorie an den Börsen. Dass Corona (knapp 7 Mio Tote) nur eine kleine Grippe war verglichen mit der Spanischen Grippe (20-50 Mio Tote bei ca. einem Viertel der heutigen Weltbevölkerung) sollte hier natürlich angemerkt werden, doch das änderte nichts daran, dass das aktuelle Gesundheitsproblem der Jahre 2020-22 von den Regenten offensichtlich von den Massnahmen her als neue „Spanische Grippe“ eingeordnet wurde und dabei ein weitaus grösserer wirtschaftlicher Schaden angerichtet wurde als damals bei der echten Spanischen Grippe (Massnahmen gab es damals nur minimalst). Auch beim Ukraine Krieg kann man gegenwärtig noch sagen, der hätte nicht ansatzweise das Ausmass des ersten Weltkrieges, doch was unsere allenfalls einmal mehr unangemessenen Regenten noch daraus stricken werden, müssen wir vorderhand wohl offenlassen. Wenn sie beim Krieg genauso überborden mit den Massnahmen wie bei Corona, müssen wir mit dem Schlimmsten rechnen. Tatsache ist jetzt schon, eine Welt finanztechnisch ohnehin schon am Abgrund wird durch effektive oder auch psychologisch massiv überzeichnete Risiken tendenziell rasend schnell in den Abgrund gefahren.
Nun denn, keiner könnte genau sagen, ob nun bei ähnlichen Rahmenbedingungen wie vor einhundert Jahren auch dasselbe folgen würde. Wenn ja, würden wir noch in diesem Jahrzehnt einen Crash wie 1929 erleben und dieser dürfte aufgrund der heute viel höheren Schuldenständen noch weitaus härter ausfallen. Konkret müsste man eigentlich mit dem Systembankrott rechnen, denn genauso wenig wie eine überschuldetet Firma überleben kann, können überschuldete Staaten überleben. Muss eine Firma die Bilanz deponieren, wenn keiner mehr Geld einschiessen will und man ihr die Schulden nicht erlassen will, so müsste das ja wohl sinngemäss auch ein Staat. Sanierung des Staates würde heissen, per Schuldenerlass diesen von seinen Schulden zu befreien oder aber man saniert ihn eben nicht und lässt ihn bankrottgehen, lässt ihn im Sinne einer Firma die Bilanz deponieren. Da ein System aus Schuldenbergen auf Dauer ohnehin nicht überlebensfähig erscheint, wäre also die Abwicklung des Kapitalismus das Gebot der Stunde. Nur diese Perspektive wird keine einziger der Gläubiger ins Auge fassen wollen und damit scheint der Weg vorgespurt zu sein: Es wird nicht zu einem kontrollierten Ende des Systems kommen, sondern weit eher zu einem für viele unterwarteten totalen Zusammenbruch! So wie in den 1990er Jahren der Sowjetkommunismus unterging, wird wohl auch der Kapitalismus gegenwärtiger Prägung untergehen. Vielleicht meinen gewisse Leute mit dem Schlagwort „the great reset“ ja genau so etwas? Wohl eher nicht, aber dennoch dürfte es darauf hinauslaufen und das wird schmerzhaft. Man könnte die These aufstellen, dass gegenwärtig schon bald einmal der Geldadel aussterben wird, so wie vor Jahrhunderten der Landadel ausstarb. Der Kapitalist wird nun müde lächeln und darauf vertrauen, dass seine Gilde nie aussterben wird, doch täte die Menschheit auch nur über ein Minimum an Weisheit verfügen, so müsste sie nach dem Zusammenbruch des Systems und dem hochwahrscheinlich daraus folgenden nächsten grossen Krieg (so war es schon einmal nach dem Crash 1929 – Stichwort: Die Angst führt in den Wahnsinn …..) in sich gehen und über eine neue, ganz andere Ordnung nachdenken. Man könnte ja durchaus der Idee verfallen der Kapitalismus hätte mit seiner Schwäche, mit seinem Zusammenbruch und den darauffolgenden Verwerfungen die Menschheit beinahe an den Rand des Untergangs getrieben und daher müsste dieses System gründlichst beerdigt werden. Und damit wäre dann der Untergang des Geldadels eingespurt und die Macht wird in den Händen von anders ausgerichteten Menschen landen. So könnte es zum „great reset“ kommen, zum Neustart der Welt mit ganz neuen Rahmenbedingungen. Wann genau wird der nächste grosse Finanzcrash oder gar Systemcrash kommen? Wie gesagt, so genau können wir es nicht wissen, aber kommen muss es sozusagen früher oder später und es wird wohl eher früher sein. Vielleicht finden die Protagonisten des kapitalistischen Systems noch den einen oder anderen Trick, um dieses noch ein Weilchen am Leben zu erhalten, aber allzu zuversichtlich sollten wir diesbezüglich nicht sein.
Anzumerken bezüglich des Endes des kapitalistischen Systems wäre dann auch noch, dass auf dieser Erde wohl selten etwas rational abgewickelt wird. Der moderne Mensch zeigt sich zwar recht stolz bezüglich der Errungenschaften der Aufklärung, welche eigentlich den Verstand, die Ratio hätte zum Gott machen müssen, doch offensichtlich lässt der Mensch sich doch lieber von unangemessenen Gefühlen leiten. Zuerst einmal führt die Gier nach schnellem Gewinn ohne dafür etwas tun zu müssen an den Börsen zu euphorischen Aktiensprüngen in astronomische Höhen und danach führt die Verlustangst zur hysterischen Vernichtung der kurz davor noch hochgelobten Aktienwerte. Was wollen wir damit andeuten? Es liegt auf der Hand, wenn auch der scharf denkende Ökonom dem Kapitalismus rein technisch seinen Todestag berechnen könnte, so wird er sich mit absoluter Sicherheit verrechnen, denn Euphorie und Hysterie werden seinen Berechnungen in die Quere kommen und damit scheint klar zu sein, wir können den nächsten grossen Crash, den mutmasslich finalen Crash, nicht genau vorausberechnen, aber wir müssen davon ausgehen, er wird eher bald kommen und fast sicherlich noch vor dem Ende der Rohstoffe oder dem offenbar gegenwärtig so befürchteten Klimakollaps.
Die Ressourcen
Eigentlich müsste man sich fast fragen, ob man sich bei den Aussichten in der Finanzwelt überhaupt noch mit den Ressourcen, konkret meinen wir damit natürlich die nichterneuerbaren Rohstoffe und Energieträger, befassen müsste, denn diese werden fast sicher länger hinhalten, als unser marodes Finanzsystem noch überleben wird. Wohl weiss auch bei diesem Themenbereich keiner so genau, wann uns welcher Rohstoff oder welcher Energieträger ausgehen wird. Dem Autor dieser Zeilen hat man als Mittelschüler in den 1980ern verheissen das Erdöl würde dereinst in 30 Jahren ausgehen. Wo diese dreissig Jahre so ungefähr um waren, fand er in einem Zeitungsartikel die erneuerte Verheissung das Erdöl würde noch einmal dreissig Jahre vorhalten. Der Südkurier vom 19. September 2022 kolportiert beim gegenwärtigen Verbrauch würde das schwarze Gold noch sicher fünfzig Jahre zur Verfügung stehen. Begründet wird dies mit immer „besseren“ Fördermethoden, besser meint natürlich nur in Bezug auf die Fördermenge und nicht bezüglich Umweltverträglichkeit. Gemäss der Süddeutschen Zeitung vom 22. Juli 2009 sollen von damals her gerechnet folgende Rohstoffe nach Verlauf der im folgenden angegebenen Jahren knapp werden: Steinkohle in 133 Jahren / Braunkohle in 270 Jahren / Erdgas in 40 Jahren / Uran in 65 Jahren / Eisenerz in 100 Jahren / Kupfer in 35 Jahren / Blei in 25 Jahren / Gold in 15 Jahren. Die gerne gepriesene Energiewende soll den CO2 Ausstoss verringern, bringt aber leider mit sich, dass von einigen Metallen immer mehr gebraucht wird, unter anderem Kupfer für Solarpanels und wir demnach sozusagen die Wahl haben zwischen Rohstoffkollaps oder Klimakollaps. Und da wir davon ausgehen müssen, seltenere Metalle könnten schon in Jahrzehnten knapp werden, liegt der Schluss nahe, ersteres wird vor letzterem kommen. Man wird freilich bei Recherchen zu der früher oder später zu erwartenden Rohstoffknappheit allerlei Zahlen finden und diese dürften immer nur vordergründige Betrachtungen sein, denn wenn es eng wird findet die Industrie wohl noch beim einen oder anderen Rohstoff oder Energieträger neue Vorkommen auch durch allenfalls neue Fördermethoden, doch irgendwann wird auf jeden Fall Schluss sein mit den nichterneuerbaren Ressourcen. An die Umwelt dürfen wir hierbei gar nicht denken, denn wie beim Erdöl wird es wohl auch bei anderen Ressourcen sein, mehr aus dem Boden zu quetschen dürfte zumeist auch mehr Schaden für die Umwelt mit sich bringen. Der Kupferabbau zum Beispiel soll gemäss einem Artikel der NZZ grundsätzlich eine veritable Schweinerei sein und aufgrund grosser Mengen verseuchter Bergbauschlämme grosse Umweltschäden verursachen (Die toxische Seite der Solarpanels – NZZ 31.2.2023). Der Naturfreund muss sich daher sogar fast freuen, wenn uns das Kupfer schon in wenigen Jahrzehnten ausgeht, aber der Preis dafür wird wohl das Ende der Solarzelle sein.
Nun, der Zukunftsgläubige wird jetzt noch anfügen wollen, dank Recycling könnten Rohstoffe selbst nach dem Ende von deren Gewinnung aus dem Boden noch lange hinhalten, doch erstens sollte man nicht vergessen, man kann verbaute Rohstoffe wohl recht oft nicht vollständig zurückgewinnen und zweitens wird man selbst dann irgendwann den Bedarf einer Welt mit geschätzt bis dahin über 10 Milliarden Menschen nicht mehr decken können. Dazu kommt, die Industrie zeigt bis jetzt global kaum ernsthaftes Bemühen, Produkte nachhaltiger zu gestalten, weder in Bezug auf die verwendeten Rohstoffe noch in Bezug auf die Lebensdauer der Produkte. Da und dort wird man nun widersprechen, doch der Verdacht liegt nahe, dass die Nachhaltigkeitsbekundungen der Industrie reinste Augenwischerei sind. Das könnte man daraus ablesen, dass man durchaus mit Absicht Geräte herstellt, welche möglichst nach Ablauf der Garantiefrist schnell einmal den Geist aufgeben sollten, um den Umsatz anzukurbeln und auch daran, dass man stets in kurzen Zyklen neue Geräte entwickelt, welche mehr zu bieten haben als das Vorgängermodell, um den Konsumenten anzustacheln ein Neues zu kaufen. Längst müsste man die Industrie darauf verpflichten die Garantiefristen massiv zu erhöhen, zum Beispiel zuerst einmal auf fünf Jahre, dann auf zehn und noch später auf zwanzig Jahre und deren Innovationsgeist zurückbinden damit der Konsument nicht stets versucht ist, etwas Neues zu kaufen. Davon sieht der wache Beobachter dieser Welt jedoch gar nichts. Im Gegenteil erscheint es ihm, weit eher in die andere Richtung zu gehen, die Welt wird förmlich überschwemmt von Produkten mit geringer Lebensdauer und entsprechend bescheidener Nachhaltigkeit. Der Konsument macht dazu auch noch freudig mit. Es soll Leute geben, die täten sich als nachhaltig empfinden, wenn sie ihre Klamotten zwanzigmal tragen bevor sie diese wegwerfen. Diesbezüglich gab es früher im letzten Jahrtausend noch ganz andere Ansätze: Man trug die Kleider sozusagen bis sie auf dem Leib zerfielen und weil der Stoff nicht dermassen billig gefertigt war wie heute, konnten die Kleider durchaus ein ganzes Leben lang halten. Eine Gesellschaft der Verschwendung, eine Junk-Kultur geht also ganz offensichtlich ungebremst ihrem Niedergang, ihrem Ende entgegen. Es liegt demnach auf der Hand: Das Ende der Ressourcen kommt in jedem Fall, früher oder später. Bei den Ressourcen könnte man durchaus andeuten, der zu erwartende Kollaps wird eher später als früher kommen, ganz im Gegensatz zum Finanzsystem, wo man eher mit früher als mit später rechnen muss.
Die Umwelt
Aufgrund des bereits Geschriebenen liegt auf der Hand, man müsste sich mit der Umwelt eigentlich noch weit weniger beschäftigen als mit den Finanzen oder Ressourcen, denn man kann fast sicherlich annehmen die Umwelt wird noch weit länger als nur ein paar Jahre oder wenige Jahrzehnte durchhalten. Die Umwelt wird den Kapitalismus überleben und auch die Industrialisierung, denn hochwahrscheinlich gehen uns die Ressourcen aus lange bevor die Umwelt zusammenbricht und wahrscheinlich würde die Natur sogar den Menschen als solches überleben. Man darf also vermuten, die Natur lässt sich vom Treiben des Menschen kaum erschüttern. Sie wird sich wohl als resistenter erweisen als der Mensch selbst. Nicht ableiten sollte man davon jedoch, man könne deswegen ungestraft den Planeten verschandeln, denn selbst wenn die Umwelt auch nicht gerade tot zusammenbricht, so schlägt sie durchaus auf die eine oder andere Weise zurück. Vielleicht nur in Form von Stürmen und Überschwemmungen, doch auch das schmerzt durchaus schon ein wenig. Oder auch das Artensterben kann allenfalls im Einzelfall leicht dramatische Folgen haben. In China sollen in gewissen Gegenden zeitweise tatsächlich bereits Menschen Blüten bestäubt haben, weil dazu die Bienen fehlten (Wenn das Summen verstummt – NZZ 31.7.2018). Der Zyniker würde dazu gelassen sagen: Da hätten wir eben etwas mehr zu tun, wenn so etwas Schule machen müsste, aber Grund zur Aufregung wäre das ja nicht. Die Natur wird ihm wohl sogar beipflichten, weil sie davon ausgeht, der Mensch würde vor ihr sterben und das Feld räumen und danach könnte sie sich ja ganz gut unbehelligt vom Menschen erholen. Es kann zwar nicht in unserem Interesse liegen, den Planeten allein der Natur zu überlassen, aber wenn es denn so kommen sollte, würde dies weder unseren Planeten erschüttern, noch das Universum aus den Angeln heben.
Nicht weil die Natur wohl auch ohne uns klarkommt, müssen wir uns nicht allzu sehr bemühen den Umweltkollaps zu thematisieren, sondern vor allem darum, weil unsere gegenwärtige Weltordnung an anderen Problemen zu Grunde gehen wird. Dazu kommt, keiner wäre gegenwärtig bezüglich der Folgen der Industrialisierung wohl auch nur ansatzweise in der Lage einen Umweltkollaps zu quantifizieren und terminlich korrekt zu prognostizieren. Diesbezüglich können Berechnungen gerne noch viel ungenauer und unvollkommener genannt werden als bei den nichterneuerbaren Ressourcen. Klimatische Veränderungen sind zwar absehbar, aber sie gehen langsam von statten und werden im Einzelfall bei weitem nicht alle Menschen treffen. Langsam versinkenden Küstenregionen zum Beispiel stören ziemlich viele Menschen nicht wirklich, genauso wenig wie die Zerstörung des Regenwaldes in Brasilien und daher sehen die Entscheidungsträger in der Breite wohl kaum je ernsten Handlungsbedarf. Und wenn man dazu auch noch bedenkt, dass diese Entscheidungsträger selbst bei akuten Problemen (Finanzen und Ressourcen) nicht zu ernsthaften Korrekturen greifen, wie kann man dann glauben bei der Umwelt könnten sie es anders halten?
Wir sehen, die Industrialisierung wird beim Verlauf im bisherigen Rahmen für die Umwelt längerfristig wohl kaum ein Problem sein, weil sie sich spätestens am Ende der Rohstoffe selbst aus dem Rennen nehmen wird. Ein möglicherweise wirklich ernsthaftes Problem für unser Klima auf unsere Erde könnte freilich der nächste grosse Krieg mit sich bringen. Gemäss Einschätzung von Wissenschaftlern wird ein grösserer Atomkrieg die Ozonschicht unserer Erde so nachhaltig schädigen, dass dies dramatische Auswirkungen auf unser Leben auf der Erde hätte. Gemäss einem Bericht des „Office of Technology Assessment“ (Atomkriesgsfolgen – OTA, Kongress der Vereinigten Staaten – Nomos Verlag 1983) rechnet man durch grosse Mengen von in die Atmosphäre geschleudertem Stickstoffoxyds durch Atombombenexplosionen mit einem Ozonabbau in der Stratosphäre. Dies durch Bodenexplosionen mit Bomben von mehr als einer Megatonne Sprengkraft oder durch eine grosse Zahl kleinerer Bomben gezündet in grosser Höhe zur Erzeugung eines grossflächigen Elektromagnetischen Impulses (EMP). Durch diesen Ozonabbau gelangt deutlich mehr ultraviolette Strahlung durch die Atmosphäre auf den Erdboden, mit entsprechenden Folgen für Mensch und Natur. Damals schätzte man, dass mit einer Verminderung des Ozons von 30-70% gerechnet werden müsste. Den Stand der Wissenschaft bezüglich dieses Problems kann man zu jener Zeit als recht bescheiden einschätzen, so dass im Buch auch mehr Mutmassungen als Fakten zu den Folgen eines grossen Atomkriegs wiedergeben werden. Wachsende Erkenntnis scheint jedoch das Problem eher zu verschärfen als zu entschärfen. Gemäss einem Artikel des Spiegels (Erschreckende Simulation – Regionaler Atomkrieg würde Riesen-Ozonloch reissen / 8.4.2008) sollen die Folgen eines Atomkrieges schlimmer sein als in früheren Zeiten angenommen. Gemäss neueren Erkenntnissen soll bereits ein beschränkter Atomkrieg Schäden an der Ozonsicht verursachen, welche man früher eher von einem weltweiten Krieg erwartet hätte. Im Artikel rechnet man bei einem Verlust des Ozons von 40% in den mittleren Breitengraden eine Zunahme von durch das Sonnenlicht verursachten Schäden bei Pflanzen um 132% und eine Steigerung von DNA-Schäden beim Menschen von 213%.
Hoffen tun viele, die Menschheit würde hoffentlich nicht so irre sein, einen solchen Krieg zu veranstalten, doch die Geschichte lehrt uns etwas anderes. Haben die Entscheidungsträger im ersten und im zweiten Weltkrieg alles in die Schlacht geworfen, was sie damals hatten, so werden sie es im Dritten genauso halten. Purer Realismus lässt demnach mit dem Schlimmsten rechnen. Dazu kommt biblische Prophetie, welche durchaus Bilder in genau diese Richtung enthält. Man kann glauben oder auch nicht, dass in der Bibel künftige Dinge bereits vorweggenommen sind. Der Christ mit solidem Glauben geht davon aus, in der Offenbarung Jesu Christi ein Werk mit Tiefgang und Wahrheit zu finden und hält daher die für viele Menschen eher kryptischen Bilder in diesem Buch für wahre Hinweise zu Kommendem. Die Zornschalengerichte in der Offenbarung beschreiben die letzte Zeit der Menschheit unter der Herrschaft Satans vor der Wiederkunft Christi und dort steht folgendes: „Und der vierte Engel goss seine Schale aus auf die Sonne; und ihr wurde gegeben, die Menschen mit Feuer zu versengen. Und die Menschen wurden versengt von grosser Hitze, und sie lästerten den Namen Gottes, der Macht hat über diese Plagen, und sie taten nicht Busse, um ihm die Ehre zu geben (Offenbarung 16.8-9).“ Passt dieses Bild nicht recht gut zu grossen Schäden in der Ozonschicht und der dadurch auf der Erde erhöhten UV-Strahlung? Die Sonne wird uns nach dem dritten Weltkrieg wohl versengen, genau wie in den Versen beschrieben.
Wir sehen, die Angst um das Klima, um die Umwelt kann man doch nicht so ganz von der Hand weisen und kleinreden, aber der Auslöser der Katastrophe wird nicht Folge der gegenwärtigen Handlungsweisen einer industrialisierten Welt sein, sondern weit eher der dritte Weltkrieg. Natürlich auch eine Folge der Industrialisierung, aber ganz offensichtlich gegenwärtig nicht das Thema der Klimaaktivsten. Daher noch einmal: Diese zäumen das Pferd von hinten auf, überzeichnen die Gefahr eines Klimakollapses infolge der Industrialisierung, lassen jedoch die viel vordringlicheren Probleme ausser Acht. Der Crash unserer Weltordnung wird zwar nicht vom Klima bewirkt werden, aber der Crash wird wohl das Klima zerstören oder massiv schädigen. Der Zusammenbruch unseres Finanzsystems hat genauso gut das Potenzial einen dritten Weltkrieg auszulösen, wie ein tendenziell eher später zu erwartender Rohstoffkollaps. Beides wird uns fast sicher früher ereilen als eine Klima- oder Naturkatastrophe infolge unserer gegenwärtigen Lebensweise. Doch leider werden Finanz- oder Rohstoffkollaps wohl ein Stückweit durch den hochwahrscheinlich daraus folgenden nächsten grossen Krieg auch die Natur und das Klima schwer in Mitleidenschaft ziehen.
Der Wahnsinn der Regenten
Sollte man glauben wollen, unsere Regenten wären noch weit davon entfernt, unsere Welt als Folge ihrer fehlenden Klarsicht niederzubrennen, wäre es vielleicht ganz angemessen, deren Verhalten der letzten Jahre flüchtig zu analysieren. Konkret meinen wir zum Beispiel die Corona-Politik der letzten drei Jahre und die Kriegspolitik im Zusammenhang mit der Ukraine seit gut einem Jahr.
Corona hat in die Staatshaushalte Löcher gerissen wie selten etwas zuvor und der wirtschaftliche Schaden dürfte den von mehreren vergangenen Wirtschaftskrisen ausmachen. Auf jeden Fall soll es gemäss Berichten in seriösen Medien der grösste wirtschaftliche Schaden seit dem zweiten Weltkrieg sein. Lag der Schuldenstand der USA vor Corona im Dezember 2019 bei 23.2 Billionen $, so stieg er bis zum Beginn des Ukraine Kriegs im Februar 2022 auf 30.3 Billionen $, um bis Dezember 2022 gar auf 31.4 Billionen $ zu steigen (www.de.statista.com). Das entspricht einem Schuldenzuwachs von 7.1 Billionen (+ 30%) massgeblich aufgrund von Corona in jener Zeit und inzwischen noch einmal 1.1 Billionen aufgrund des Ukraine Krieges und allenfalls minimal auch noch infolge irgendwelcher Nachwehen von Corona. Insgesamt stieg in drei Jahren von Ende 2019 bis Ende 2022 der Schuldenstand der USA um satte 8.2 Billionen $. In den Jahren von 1980 bis 2000 lag der Schuldenzuwachs bei den Staatsschulden der USA gerechnet in Dreijahresperioden bei 0 bis maximal 0.9 Billionen $, ab dem Jahr 2000 stiegen die Schuldenzuwachse in Dreijahresperioden auf 1.2 bis 4.9 Billionen $, wobei der grösste Zuwachs von 4.9 Billionen in die Zeit der Finanzkrise um 2008 herum fällt. Man kann es kurz machen: Der Schuldenzuwachs der USA zwischen Dezember 2019 und 2022 ist der mit Abstand Grösste seit dem zweiten Weltkrieg. Und warum genau? Wegen einer harten Grippe, welche zu einer Spanischen Grippe hochstilisiert wurde und daher vermeintlich jede noch so absurde Politik rechtfertigte. An der Spanischen Grippe starben je nach Quelle damals bei in etwa einem Viertel der heutigen Weltbevölkerung 25-50 Millionen Menschen. Dementsprechend hätten heute bei vergleichbarer Härte eines Virus an Corona 100-200 Millionen Menschen sterben müssen. Effektiv starben zwischen Ende 2019 und Februar 2023 weltweit 6.85 Millionen Menschen, Anzahl schon seit Herbst 2022 kaum noch zunehmend. Gehen wir also von insgesamt 7 Millionen aufgrund von Corona Verstorbenen aus (im Durchschnitt waren sie über 80 Jahre alt) und setzen diese über drei Jahre hinweg ins Verhältnis zu den jährlich rund 60 Millionen auf Erden im Normalbetrieb Sterbenden, so erhalten wir im Schnitt global eine erhöhte Sterblichkeit von 3.9 Prozent. Solange die Sterblichkeit pro Jahr sich in einer Bandbreite von ca. plus minus zehn Prozent bewegt, spricht man eigentlich noch immer von einer normalen Sterblichkeit. Über drei Jahre hinweg betrachtet hatten wir demnach noch nicht einmal eine echte Übersterblichkeit. Man kommt auch nicht umhin, anzunehmen das Setzen auf Eigenverantwortung hätte genügt, denn über achtzigjährige Menschen hätten sich bis zum Erhalt einer Impfung ja nicht zwingend in die Massen stürzen müssen und bei etwas auferlegter Zurückhaltung wären kaum nennenswert mehr gestorben als dies mit den Massnahmen der Fall war. Weiter wäre noch anzumerken, dass von den ungefähr 60 Millionen pro Jahr Versterbenden geschätzt gegen 9 Millionen jährlich verhungern. Schon am Anfang von Corona sprach die WHO die Vermutung aus, die Massnahmen würden das Hungerproblem verdoppeln (NZZ 22.4.2020). Rechnen wir entsprechend dieser Vermutung bei rund zwei Jahren Massnahmen hoch, so müssten wir inzwischen gegen 18 Millionen zusätzliche Hungertote infolge der Massnahmen zu beklagen haben. Nur diese hat leider niemand mitgezählt.
Wir wollen die Misere zu Corona in einem Satz zusammenfassen: Vielleicht zwei bis drei Millionen Hochbetagte leben aufgrund der Massnahmen zwei bis vier Jahre länger, die meisten der Verstorbenen waren gesundheitlich nicht gerade gut dran und hätten erwartungsgemäss ohnehin nicht mehr lange gelebt, gegen 18 Millionen Menschen, teils im besten Altern, sind wohl dank der Massnahmen verhungert und gekostet hat uns das ganze Billionen von Dollars oder Euros, was die Schuldenberge unserer Nationalstaaten um geschätzte zehn bis dreissig Prozent erhöht hat, je nachdem wie viel davon man den Corona-Massnahmen anlasten will.
Wenn wir nun berücksichtigen, dass unsere Finanzwelt schon vor Corona an massiver Schieflage litt, übertreiben wir da wirklich, wenn wir hier die Vermutung aussprechen die Corona-Massnahmen hätten den kommenden Finanzcrash zumindest massiv beschleunigt oder vielleicht gar eingespurt? Sind die vom Volk gefeierten Corona-Regenten nun Menschenfreunde oder Totengräber und Massenmörder? Die Antwort möge sich jeder gerne selbst geben.
Und wenn man den Wahnsinn der Regenten im Rahmen von Corona schon so schön quantifizieren kann, so wollen wir uns doch gleich auch noch überlegen, ob im Ukraine Krieg nicht womöglich wieder derselbe Wahnsinn am Werk wäre? Der weise Betrachter wird nicht umhinkommen, genau dies anzunehmen. Der zugrundeliegende Mechanismus kann hier auch schon benannt werden: Die Angst führt in den Wahnsinn und dieser wird uns zum Totengräber. Bezüglich Kriege könnte man aus biblischer Sicht eine ganz einfache Formel aufstellen, die da lautet: Man beteiligt sich nicht an den Kriegen anderer! So lehrt die Bibel zum Beispiel: „Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden (Römer 12.18).“ Übel genug, wenn man im schlimmsten Fall zum Krieg gezwungen wird, weil ein böser Nachbar einen persönlich hineinzieht, geradezu äusserst dumm, wenn man sich freiwillig an einem Krieg beteiligt. Es dürfte auch eher schwierig sein, aus der Bibel abzuleiten, Gott hätte das Volk Israel angewiesen Bündnisse mit anderen Völkern zu schliessen. Auf Gott sollten sie vertrauen und nicht auf die Heidenvölker. Was für Israel gilt, kann man gerne auch auf andere Völker übertragen. Man sollte sich also grundsätzlich fragen, ob man sich überhaupt auf menschliche Bündnisse einlassen sollte, denn die Gefahr erscheint gross, dass diese gerne einmal zum Grab werden könnten. Wird denn gegenwärtig der Ukraine überhaupt geholfen? Seit wann kann man einen Stellvertreterkrieg Hilfe nennen? Die EU versucht ja nicht wirklich der Ukraine zu helfen, sondern viel mehr die Russen mit einem Stellvertreterkrieg in die Schranken zu weisen, damit diese nicht noch mehr Hunger auf Eroberungen kriegen. Mit anderen Worten die EU will für sich den Frieden sichern auf dem Buckel der Ukraine. Welch Niedertracht, kann man dazu nur sagen! Und sollte es so etwas wie eine universale, eine göttliche Gerechtigkeit geben, so müssen wir annehmen, diese Niedertracht wird sich noch böse rächen. Man baut nicht sein Glück auf dem Elend der Anderen!
Grundsätzlich gilt, unabhängig vom fiese erkauften vermeintlichen Glück, wer sich an einem Krieg beteiligt, ist Kriegspartei und Kriegstreiber. Der Friedefürst findet eine friedliche Lösung, das gilt zuerst einmal für die direkt beteiligten Streitparteien und danach auch für alle anderen. Wer es anders hält, muss sich dem Vorwurf stellen, ein wüster Kriegstreiber zu sein. Und zudem sei hier einmal ganz praktisch überlegt: Ist die EU Kamerad der Ukraine oder weit eher ein Kameradenschwein? Fällt im Krieg ein Kamerad, versuchen die Anderen ihn mit allen Mitteln zu retten, sogar unter Einsatz des eigenen Lebens oder aber sie verpassen ihm den Gnadenschuss, um damit sein Leiden zu verkürzen und sich nicht mit ihm aufhalten zu müssen. Beides hat am Ende des Tages mehr Anstand als den Kameraden mit minimaler Hilfe (einer Flasche Wasser, einem Schokoriegel und einer Rolle Verband) im Dreck liegen zu lassen, denn dann wird er jämmerlich verrecken. Nun denn, ist es nicht genau das, was die sogenannten Freunde der Ukraine gegenwärtig tun? Ein bisschen helfen, aber nur nicht zu viel, denn sonst könnten die Russen ja richtig sauer werden. Das Problem hierbei: Die EU betreibt mit ihrer Politik in erster Linie Schadensmaximierung auf dem Ukrainischen Boden. Wären sie echte Kameraden der Ukraine, hätten sie Russland frontal angreifen müssen oder aber eben man stellt sich als Friedefürst auf den Standpunkt „die Kriege anderer gehen uns nichts an“ und verpasst durch klare Verweigerung von militärischer Hilfe der Ukraine sinngemäss den Gnadenschuss. Der wäre in jedem Fall anständiger gewesen als das gegenwärtige Debakel, denn der Krieg wäre wohl längst zu Ende bei viel weniger Toten und viel geringeren Schäden. Und ob die Ukraine mit einer russischen Marionette in Kiew wirklich viel schlimmer dran wäre, als mit ihrer korrupten Ukrainischen Elite wäre ja noch eine ganz andere Frage?
Denken wir mal über die Folgen der gegenwärtigen Strategie nach: Irgendwann wird auch die Ukraine kapieren, dass sie sich auf ganz miese Kameraden eingelassen hat und die EU am Ende der Schlächterei hassen statt lieben und die Russen wähnen sich sozusagen schon fast wieder im längst vergangen geglaubten Krieg zwischen Ost und West. Nachdem in besseren Zeiten der Präsident Putin die Deutschen schon fast als Freunde betrachtet hatte, sind sie nun wieder die alten Nazis auf welche man bei Bedarf am besten gleich ein paar Atombomben fallen lassen sollte. Ziemlich tragisch wie die Angst und der daraus folgende Wahnsinn gegenwärtig dem dritten Weltkrieg das Terrain bereitet. Statt zu vermitteln und allenfalls auch da und dort dem Frieden zu liebe Federn zu lassen, wird gegenwärtig das Terrain aufgeheizt wie schon lange nicht mehr und nicht ganz unwahrscheinlich der dritte Weltkrieg eingespurt, wenn vielleicht auch nicht gerade unmittelbar so doch recht wahrscheinlich zu einem späteren Zeitpunkt. Und hier wären wir einmal mehr bei den als Menschenfreunden maskierten Massenmördern, den Regenten unserer Zeit.
Können wir da wirklich noch weit daneben liegen, wenn wir vom „Ende einer Zeit“ sprechen, einer Zeit des Wahnsinns, der sich mutmasslich sogar noch stetig steigert? So wie wir unsere Zeit in wirtschaftlicher Hinsicht mit den 20ern des letzten Jahrhunderts vergleichen können, können wir sie vielleicht auch in Bezug auf den dritten Weltkrieg mit den 1920er bis 1930er Jahre vergleichen. Wenn man sich auch bei solchen Vergleichen verschätzen kann, so muss in jedem Fall angenommen werden, der Wahnsinn wird früher oder später auf das Allerübelste überkochen. Gut gerüstet, wer in dieser Zeit einen starken Glauben hat und eine Sicht auf das Danach und auf die Ewigkeit.
Der geistliche Hintergrund
Die eben angestellten Überlegungen zum Wahnsinn auf Erden lassen sich durchaus in eine Gerichtsverheissung an das Volk Israel einbetten. Läuft eine Nation moralisch aus dem Ruder, so greift Gott irgendwann einmal mit harten Gerichten ein, um das Volk zum Besseren hin zu korrigieren. Die Ansagen an das Volk Israel darf man hierbei gerne als universal gültig betrachten, denn der Schöpfer des Universums sieht sich zuständig für den ganzen Planeten und nicht nur für sein auserwähltes Volk. Was hat er seinem auserwählten Volk und damit sinngemäss auch uns unter anderem in Bezug auf unseren mentalen Zustand verheissen, sollten wir uns nicht an seine Gebote halten? „Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, nicht gehorchst, so dass du alle seine Gebote und Satzungen nicht bewahrst und tust, die ich dir heute gebiete, so werden all diese Flüche über dich kommen und dich treffen: Verflucht wirst du sein in der Stadt und verflucht auf dem Feld. Verflucht wird sein dein Korb ………………. Der HERR wird dich schlagen mit Wahnsinn und mit Blindheit und mit Verwirrung der Sinne. Und du wirst am Mittag umhertappen, wie ein Blinder im Dunkeln umhertappt, und wirst kein Gelingen haben auf deinen Wegen, sondern wirst bedrückt und beraubt sein dein Leben lang, und kein Retter wird da sein (5. Mose 28.15-17 & 28-29).“ Passt diese Verheissung nicht recht gut in unsere Zeit? Wenn das in den vergangenen Zeilen angedeutete Ende einer Zeit gegenwärtig tatsächlich eingespurt wird mit hysterischer und kurzsichtiger Politik, so beschreiben diese beiden letzten Verse (28-29) doch recht treffsicher den mentalen Zustand unserer Regenten und damit auch den eines erheblichen Teil des Volkes. Man sollte nicht vergessen, die mutmasslich vielleicht gar mehrheitlich vom Wahnsinn geschlagenen Regenten ernten in unseren Breitengraden für ihre Aktionen jeweils die Zustimmung von bis zu zwei Dritteln des Volkes. So zumindest stellen sie es jeweils dar, selbst dann, wenn die Zustimmung allenfalls bei vielen der Zustimmenden recht halbherzig sein dürfte. Doch der harte Kern des Wahnsinns infolge der Angst dürfte auch beim Volk jeweils gut und gerne bei einem guten Drittel liegen. So hatten 1933 immerhin 44% der Deutschen die NSDAP gewählt. Doch schlimmer als die Schuld des Volkers wird die Schuld der Regenten wiegen beim kommenden Ende einer Zeit, denn sie müssten weise führen und machen das Gegenteil davon, aber auch das Volk wird sich nicht einfach aus der Verantwortung stehlen können, denn sie haben dem Wahnsinn mit breiter Zustimmung in die Hände gespielt. Und demnach war auch das Volk geschlagen vom Wahnsinn, weil es eben nicht auf Gott hören wollte. So war es damals zur Zeit der Nationalsozialisten in Deutschland und so wird es wieder sein in unserer Zeit. Zeitzeugen der Ära Hitler bekundeten, dass ihr Führer für sie sozusagen Gott gewesen wäre, der „allmächtige“ oder zumindest übermächtige Landesvater, der Erlöser der Nation, der Messias eines tausendjährigen Reiches. Wie falsch der zustimmende Teil des Volkes lag zeigte sich innerhalb von zwölf Jahren und nicht nach deren Tausend mit gut sechs Millionen toten Deutschen und ebenso vielen toten Juden. Der Messias war ein falscher Erlöser und weit mehr Massenmörder und Totengräber denn Landesvater. Die Regenten der Gegenwart kann man (noch) nicht gerade direkt mit dem Messias von damals vergleichen, sondern vielleicht eher mit den Protagonisten der Weimarer Republik, welche mit ihrem Unvermögen dem falschen Messias den Weg bereiteten. Womöglich haben unsere Regenten der Gegenwart dem letzten falschen Messias mit ihrer kurzsichtigen Politik der letzten Jahre den roten Teppich bereits ausgerollt. Die Bibel nennt diesen letzten falschen Messias „das Tier aus dem Abgrund“ (Offenbarung 17.8) oder den Antichristen. Wenn man mit hysterischer Misswirtschaft den nächsten grossen Wirtschaftscrash einspurt und mit Kriegstreiberei grössere Konflikte anheizt und dann auf die eine oder andere Art und Weise der nächste grosse Knall kommt, muss man sich nicht wirklich wundern, wenn im kommenden Chaos wieder nach einem „starken Mann“ gerufen wird und sich einmal mehr auch einer finden lässt. Kommen wird es wieder wie einst beim letzten falschen Messias, nur wird es dieses Mal noch viel mehr Tote geben.
Die Bibel fordert das Volk zum Gebet für die Obrigkeit auf, um ein ruhiges Leben führen zu können. Wenn ein Volk betet, wird die Obrigkeit im guten Sinne vom Schöpfer des Universums zu geistreichem Handeln inspiriert. Betet das Volk hingegen nicht oder kaum, so schlägt er die Regenten eben mit dem erwähnten Wahnsinn. So in etwa könnte man die Aufforderung Gottes zum Gebet einordnen. „So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1. Timotheus 2.1-4).“ Doch leider gibt es ganz offensichtlich immer wieder Zeiten in welchen man diese weise Aufforderung der Bibel in den Wind schlägt und am Ende die dazugehörenden Früchte erntet. Es macht gegenwärtig schwer den Eindruck, wir würden genau in einer solchen Zeit leben. Ein Volk ohne Moral oder zumindest einer höchstens noch sehr dünnen kümmert sich nicht um die Weisheiten Gottes und überlässt sein Wohlergehen lieber gottlosen Regenten, als es in die Hände Gottes zu legen. Und am Ende wundert es sich dann noch, wenn es ganz böse endet. „Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten (Galater 6.7).“ Wir erhalten letzten Endes genau das, was wir verdienen! Je übler aus moralischer Sicht das Treiben auf Erden, umso strenger die Gerichte zur Korrektur zum Besseren hin, könnte man sagen. Die Offenbarung haben wir schon flüchtig erwähnt. Dieses Buch beschreibt in aller erster Linie harte Gerichte über einer gottlosen Welt. Einmal mehr sollte hier erwähnt werden, die Gerichte Gottes treffen nicht Unschuldige und sie entspringen auch nicht göttlichem Sadismus. Wenn Gott einschreitet, dann um letzten Endes den Schaden zu reduzieren, um zu korrigieren bevor alles verloren ist. So zumindest würde der Plan des Allmächtigen aussehen, wenn er wohl auch in erheblichem Masse scheitern wird, denn wir haben in Offenbarung 16.9 bereits gelesen, dass der Mensch am „Ende der Zeit“ lieber lästert als Busse zu tun und damit mit einer Schadensreduktion kaum zu rechnen sein wird. Es wird weit eher auf den Untergang unserer gegenwärtigen Ordnung hinauslaufen, denn auf eine Korrektur wie sie Jona erlebte, wo er in Ninive als Gerichtsprophet der Stadt den Untergang verhiess und der König zu Fasten und Busse aufrief und so den Untergang verhinderte.
Die Chancen
Welche Hoffnung bleibt da den Gerechten? Eigentlich nur die, dass der Allmächtige schon weiss, was er tut und am Ende doch alles zum Guten wenden wird. Die Bibel beschreibt in verschiedenen Büchern ja auch nicht nur das Ende einer gottlosen Zeit, sondern eröffnet auch erfreuliche Perspektiven. Sie spricht von der Wiederkunft Christi und seinem tausendjährigen Friedensreich und auch vom Paradies nach dem Friedensreich. Da der Mensch leider freiwillig kaum je einer neuen Ordnung den Weg bereiten wird, weil er meint, er würde beim Beerdigen der alten Ordnung zu viel verlieren, werden neue, bessere Ordnungen kaum je auf die sanfte Weise sich errichten lassen. Auch wenn es sich zynisch anhört: Am besten baut man auf der Asche einer vergangenen Ordnung, denn hat man die alte Ordnung gründlich niedergebrannt, gibt es keine Kräfte der alten Ordnung mehr, welche sich einer neuen in den Weg stellen könnten. Und wenn der Übergang von einer alten zu einer neuen Ordnung sozusagen einem Paradigmenwechsel gleichkommt, wo kein Stein auf dem Anderen bleibt, so scheint es nur noch den wüsten, den brutalen Weg zu geben und dieser wird sinngemäss in der Offenbarung beschrieben. Und noch einmal sei erwähnt, der wüste Weg passt eigentlich nicht wirklich zu einem liebenden Gott und entspringt nicht seiner Wut oder seinem Frust, sondern wächst allein auf dem Mist von uns Menschen. Wir könnten es anders haben und das lässt sich sogar sehr leicht beschreiben. Würde der Mensch endlich einsehen, dass seine Fähigkeiten und seine dünne Moral nicht dazu reichen einen Planeten vernünftig zu verwalten, so müsste er nur den Allmächtigen um Hilfe bitten und dieser liesse sich kaum zwei Mal bitten.
Der Gratistipp an die Regenten dieser Welt würde demnach lauten, auf die Knie zu fallen, dem Allmächtigen die eigene Ohnmacht einzugestehen und diesen um Hilfe zu bitten. Selbst wenn die Regenten nicht wüssten zu welchem Gott sie beten sollten, könnten sie dennoch kollektiv auf die Knie fallen und in etwa folgendes Gebet sprechen: „Oh Du allmächtig Waltender, Du Schöpfer des Universums, bitte hilf uns und führe uns aus dem Schlamassel den wir angerichtet haben wieder hinaus. Wir bekennen hier und jetzt demütig vor Dir, wir sind viel zu klein und unwissend, um diese unsere Welt regieren zu können, uns kann bei unserer Unwissenheit nur eins gelingen, den Karren schonungslos gegen die Wand zu fahren. Falls es Dich also geben sollte, so steige eilends aus Deinen himmlischen Regionen hernieder und rette uns vor dem sicheren Untergang.“ Gibt es diesen allmächtig Waltenden und ist dieser nicht dummerweise ein Sadist oder Zyniker, so wird er ganz bestimmt aus seinen himmlischen Regionen herabsteigen und uns helfen.
Das Problem bei solch fantastischen Vorstellungen: Es würde Weisheit, Einsicht und ein hohes Mass an Selbstreflexion brauchen, um so beten zu können und jedem weisen Betrachter dieser Welt dürfte längst aufgefallen sein, genau solche Eigenschaften fehlen den meisten Regenten auf dieser Welt fundamental. Sie glauben nicht nur nicht an einen allmächtig Waltenden, nein sie bilden sich förmlich ein, sie selbst wären die Allmächtigen und ihnen könne gar nichts entgleiten, sie würden die Party schon schmeissen. Jeder ein Dummkopf, der widerspricht, jeder ein Narr, der glaubt, er wüsste es besser! Würde ein Mensch mit gesunder Selbsterkenntnis überhaupt ein Regierungsamt übernehmen oder würde er nicht von Anfang an das Handtuch werfen und auf den Allmächtigen verweisen? Man müsste schon fast von letzterem ausgehen und damit liegt auf der Hand, unsere Regenten leiden grossmehrheitlich an grösstmöglicher Selbstüberschätzung und genau diese wird das vorgeschlagene Gebet verhindern. Und wenn sie dereinst den Karren auf das Brutalste gegen die Wand gefahren haben, werden sie darin nicht ihr eigenes Scheitern sehen, sondern das Versagen der dummen Masse, das Unvermögen des Volkes. So soll gemäss Psychologen die Psyche vieler Führungskräfte gestrickt sein; man masst sich zuerst einmal zu viel an, traut sich zu viel zu und wenn man scheitert, gibt man allen anderen die Schuld. Bei solchen Rahmenbedingungen dürfen wir wahrlich nicht auf bessere Zeiten hoffen. Es sei hier auch noch erwähnt, der erwähnte König von Ninive vertritt in der Bibel die seltene Ausnahme und nicht die Regel. Genauso sieht es auch heute wieder aus. Ein paar wenigen Regenten auf Erden darf man das Gebet von eben durchaus zutrauen, aber die grosse Mehrheit wird solch angedachte „Phantasmen“ mit geringschätzigem Lächeln beiseiteschieben und weiterhin auf ihr „Können“ vertrauen. Und da leider am Ende die Mehrheit entscheidet, scheint das „Ende einer Zeit“ eingespurt und wir sollten uns daher nicht mehr fragen, wie der Untergang noch zu verhindern wäre, sondern weit mehr, wie wir ihn überleben könnten? Es wurde schon erwähnt, ein starker Glaube und eine Sicht auf bessere Zeiten nach dem Untergang und auf die danach folgende Ewigkeit wären hierbei sehr hilfreich. Möge unser Blick in die Zukunft über das Unvermögen der Menschheit und dessen Folgen hinwegsehen und am Horizont die Einladung Christi ins Paradies erblicken. Mit diesem Fokus übersteht man so manchen Irrsinn.
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Bibelstellen nach Schlachter, neue revidierte Fassung 2000, wo nicht anders vermerkt.
Ralph Pfister - 5. Juni 2023
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Weisheiten & Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Beschäftige Dich mit Deinen Problemen, solange sie noch klein sind!“
Verfasser unbekannt
„Wenn man das Ziel nicht kennt, ist kein Weg der Richtige.“
Verfasser unbekannt
„Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast. Bedenke nun, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen, wenn du nicht Buße tust!“
Jesus – Offenbarung 2.4 & 5
„Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich weiß deine Werke: du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot. Werde wach und stärke das übrige, was sterben will; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor meinem Gott.“
Jesus – Offenbarung 3.1 & 2
„Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und bloß!“
Jesus – Offenbarung 3.15-17
Weisheiten
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Stelle Dir nicht die Frage, wofür Du Dich rühmen könntest, sondern frage Dich, wo Du Dich verbessern müsstest!“
ARK
„Frage Dich nicht, wie Du den Untergang verhindern kannst. Frage Dich viel mehr, wie Du ihn überleben könntest.“
ARK
„Nicht die Schriften sind hart, sondern weit mehr die Realität.“
ARK
„Grosse Erkenntnis anerkennt, so ziemlich nichts zu wissen und grosse Demut befähigt dazu, diese Erkenntnis zu verkraften.“
ARK
Die Bibel
Ermutigung, Trost, Auferbauung
„Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!“
Josua 1.9
„Ich, ich bin es, der euch tröstet. Wer bist aber du, dass du dich vor dem sterblichen Menschen fürchtest, vor dem Menschenkind, das wie Gras dahingegeben wird, und dass du den HERRN vergisst, der dich gemacht hat, der den Himmel ausgespannt und die Erde gegründet hat? Und allezeit, den ganzen Tag, fürchtest du dich vor dem Grimm des Bedrückers, wenn er sich rüstet, um zu verderben. Wo ist denn nun der Grimm des Bedrückers?“
Jesaja 51.12-13
„Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.“
Joel 3.5 (H2.32)
„Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.“
Psalm 23
„Gar keiner wird zuschanden, der auf dich harrt; zuschanden werden, die ohne Ursache treulos handeln.“
Psalm 25.3
„Der HERR ist mein Licht und mein Heil,
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist meines Lebens Kraft,
vor wem sollte mir grauen?“
Psalm 27.1
„Denn sein Zorn währt einen Augenblick, seine Gnade aber lebenslang; am Abend kehrt das Weinen ein und am Morgen der Jubel.“
Psalm 30.6 (H30.5)
„Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat! Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten zu deiner rechten Hand, dass dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“
Psalm 121
„Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.“
Matthäus 6.25-34
„Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg hinausführt. Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen.“
Matthäus 12.20-21
„Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“
Lukas 11.9-10
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“
Römer 8.28
„Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“
Philipper 4.13
„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“
1.Johannes 1.9
Die Bibel
Das Gesetz - Die zehn Gebote
„Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten! Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das dein Nächster hat!“
2. Mose 20.1-17
Die Bibel
Die Gnade
„Als aber der HERR sah, daß die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse, da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe! Noah aber fand Gnade in den Augen des HERRN.“
1.Mose 6.5-8
„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Johannes 1.14
„Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“
Johannes 1.16-17
„Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.“
Römer 3.23-24
„Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wieviel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen.
Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmend geworden, damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.“
Römer 5.15 & 20-21
„Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieb haben mit unvergänglicher Liebe! Amen.“
Epheser 6.24
„So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“
Hebräer 4.16
„Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch zuteil wird in der Offenbarung Jesu Christi.“
1.Petrus 1.13
Die Bibel
Das Gebet des Herrn - Das Vaterunser
„Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten;
Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“
Matthäus 6.5-15
Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.“
Offenbarung 21.1
„Und er wird Schiedsrichter sein zwischen den Nationen und zurechtweisen grosse Völker, also dass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spiesse zu Rebmessern schmieden werden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen. Komm, o Haus Jakobs, wir wollen wandeln im Lichte des HERRN!“
Jesaja 2.4 & 5
„Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen, der Leopard bei dem Böcklein niederliegen. Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein, also dass ein kleiner Knabe sie treiben wird. Die Kuh und die Bärin werden miteinander weiden und ihre Jungen zusammen lagern. Der Löwe wird Stroh fressen wie das Rindvieh. Der Säugling wird spielen am Loch der Otter.“
Jesaja 11.6-8
Gerne hört man die Aussage, die Zukunft könne niemand kennen. Doch ist dem wirklich so? Könnte man nicht gar als Mensch minimal eine Aussage zur Zukunft machen, wenn man versuchen würde abzuschätzen, wie künftige Dinge sich aufgrund gegenwärtiger Ereignisse entwickeln könnten? Man kann durchaus ein Stück weit, doch zugegebenermassen nur unscharf. Und je komplexer der Sachverhalt sich ergibt und je weiter man in die Zukunft schauen will, umso unschärfer wird es. Wenn wir mit sehr kurzfristigem Zukunftshorizont ...
Wozu, könnte man fragen, bräuchte es eine neue Weltordnung? Wir haben ja eine, nämlich die Aktuelle, basierend auf Demokratie und Kapitalismus. Beides jedoch scheint sich, langsam aber sicher, seinem Ende zu nähern. Die Demokratie verliert so langsam aber sicher ihre Handlungsfähigkeit und der Kapitalismus nähert sich eher schnell denn langsam seinem Bankrott. Daher bietet es sich doch geradezu an, über eine Nachfolgeregelung nachzudenken. Hierbei wollen wir ganz klar weiter gehen, als ...
Es mag ja sein, dass schon manch einer über exzellente Regentschaft nachgedacht hat und glaubte, Antworten gefunden zu haben. Doch wenn man sich unsere Welt anschaut, kommt man nicht umhin, anzunehmen die mit den Antworten hätten alle gründlich falsch gelegen. Noch jedes Weltreich ging früher oder später seinen Weg in den Untergang und war dementsprechend nicht besonders exzellent regiert und aktuell kommen einem bei jedem Präsidenten schon recht kurz nach dessen nicht selten ...