Der erweckte Christ lebt in einer anderen Dimension als der sogenannt normale Christ. Für letzteren ist ersterer zumeist nur ein Verrückter, welcher vermeintlich fernab irdischer Realitäten in einer frommen Wolke schwebt. Doch leider steht es wohl nicht so gut um die geistliche Wahrnehmung des normalen Christen und er dürfte mit seiner Einschätzung womöglich ganz gründlich falsch liegen. Wir wollen im Folgenden dieser Sache auf den Grund gehen und uns fragen, ob die vermeintlich verrückten Erweckten aus biblischer Sicht nicht gar die Normalen wären?
Wir sollten hier vielleicht ein wenig die vermeintliche Verrücktheit des erweckten Christen umschreiben. Der erweckte oder aufgeweckte oder wache Christ hat verglichen mit dem sogenannt normalen Christen eine gar ungewöhnliche Haltung, er hat sich nämlich für Christus aufgeben, sich sozusagen seiner selbst entäussert. Er hat idealerweise keinen eigenen Willen mehr, er unterstellt sich konsequent der Führung Christi, er hat seine Wünsche und seine Ziele zugunsten derjenigen von Christus aufgegeben. Der erweckte Christ ist nicht nur ein bisschen geisterfüllt oder ein wenig charismatisch, nein, er ist für Christus gestorben und auch nur darum wird er Frucht bringen. So definiert es die Bibel, auch wenn es uns im ersten Moment nicht gefallen sollte. Jesus hat es folgendermassen ausgesprochen: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, so bleibt es allein; wenn es aber stirbt, so bringt es viel Frucht (Johannes 12.24).“ Sind wir nicht bereit, für Christus zu sterben im eben beschriebenen Sinne, so werden wir offenbar keine Frucht bringen. Der erweckte Christ hat keinen eigenen Willen mehr, welcher sich ihm im Dienste Christi in den Weg stellen und das Erbringen von Früchten verhindern könnte. Er geht nicht mehr seinen eigenen Plänen nach, welche mutmasslich nicht fruchten, sondern er folgt den Plänen seines Herrn. Und genau das alles, werden nun einige sagen, hört sich verrückt an, unrealistisch und absurd, denn der Mensch gibt seine eigenen Pläne nicht auf. Er hält diese zumeist für so unumstösslich weise, dass er in jedem Falle glaubt, ihnen folgen zu müssen. Doch wie steht es eigentlich um unsere Pläne, sind sie denn jeweils tatsächlich so unumstösslich weise?
Bild: In Frieden ruht die Selbstbestimmung. Befreit von menschlichen Zwängen geht der erweckte Christ seinen Weg.
Nichts steht dem modernen Menschen des 21. Jahrhunderts näher als seine Selbstbestimmung. Er scheint geradezu darauf versessen zu sein, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen und selbst zu bestimmen, wo es lang geht. Doch fragen wir doch einmal ganz trocken nach dem Erfolg seines Treibens? Man sagt fünfzig Prozent aller Ehen würden geschieden und fünfzig Prozent aller neu gegründeten Firmen würden innerhalb der ersten zehn Jahre ihres Bestehens untergehen. Wie viel sind nun also die unumstösslich weisen Entscheidungen des Menschen wert? Und es sei hier noch angemerkt, die fünfzig Prozent überlebenden Ehen und Unternehmen gehören dann längst nicht alle in die Kategorie sehr gut. Im Gegenteil nicht wenige davon kann man mit Fug und Recht durchschnittlich bis mangelhaft nennen. Und warum ist das so? Warum stellt sich beim selbstbestimmten Menschen nicht mehr Erfolg ein? Das lässt sich recht leicht erklären: Weil wir Menschen nun einmal nicht allwissend sind, fehlt es uns an der Gabe, Dinge zweifelsfrei richtig einzuschätzen. Wären wir allwissend, wir würden gewisse Ehen nie schliessen und gewisse Firmen nie gründen, so viel leuchtet uns wohl ein.
Nun, warum um alles in der Welt überlassen wir denn die Führung in unserem Leben nicht einem Allwissenden? Der wüsste welchen Partner wir zur erfolgreichen Gestaltung einer Ehe heiraten müssten und er wüsste auch welche Firma wir gründen sollten oder könnten und welche wir ganz bestimmt nicht gründen sollten. Freilich haben Ungläubige diesbezüglich schlechte Karten, denn sie kennen keinen Allwissenden und sind daher auf sich selbst gestellt. Sie wollen nicht glauben, dass es den Allwissenden gibt und können daher auch nicht mit ihm rechnen. Es steht jedoch einem jeden Menschen frei, den Allwissenden kennenzulernen. Wir wollen uns hier aber auf den Christenmenschen konzentrieren und nicht auf den Ungläubigen und hierbei fällt auf, dass selbst dieser den Allmächtigen offenbar oft genug nicht zu kennen scheint, denn wie sonst liesse es sich erklären, dass auch der Christenmensch viel lieber sich selbst als Christus dient? Wie können wir es erklären, dass auch beim modernen Christen die Selbstbestimmung Trumpf ist und nicht die Fremdbestimmung durch Christus? Wie oft hört man auch bei Christen den Spruch, zuerst einmal müsste ihr Leben für sie selbst stimmen und alles andere wäre ziemlich sekundär oder nebensächlich. Haben solche Christen sich für Christus aufgegeben, sich ihrer selbst entäussert? Wohl kaum und das würde sogar jeder Ungläubige bestätigen. Wie können Christen gerne vom liebenden himmlischen Vater sprechen und sich dennoch keinesfalls in seine Obhut begeben und sich seinem Willen unterstellen? Wie können sie ihr Leben selbst planen, obwohl sie verglichen mit dem Allwissenden sozusagen nichts wissen, statt ihre Lebensplanung dem Allwissenden Schöpfer des Universums anzuvertrauen?
Was hat Jesus zur Selbstbestimmung zu sagen, was hat er vorgelebt? Hat nicht er selbst sich dem Willen des Vaters unterstellt und zwar bis in den Tod? Hat Christus seinem eigenen Willen gemäss gelebt und damit selbstbestimmt oder war er fremdbestimmt? Wir wissen es wohl alle nur zu gut. So hat er es dereinst ausgesprochen: „Meine Speise ist die, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe (Johannes 4.34). Denn ich bin aus dem Himmel herabgekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat (Johannes 6.38).“ Es ging im Leben Christi nicht um Selbstverwirklichung, sondern um die Verherrlichung des Vaters. In seinem Gebetskampf im Garten Gethsemane betete Jesus: „Jetzt ist meine Seele erschüttert. Und was soll ich sagen? Vater, hilf mir aus dieser Stunde! Doch darum bin ich in diese Stunde gekommen. Vater, verherrliche deinen Namen (Johannes 12.27-28)!“ Er bat den Vater, er möge den Kelch des Todes an ihm vorübergehen lassen, doch nicht sein eigener Wille solle geschehen, sondern der Wille Gottes. Und so hörte sich sein Gebet damals an: „Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst (Matthäus 26.39)!“ Nun, der Wille Gottes geschah und Jesus wurde gekreuzigt. Doch war das zu seinem Schaden? Nicht wirklich, denn weiter heisst es im Johannes Evangelium: „Da kam eine Stimme vom Himmel: Ich habe ihn verherrlicht und will ihn wiederum verherrlichen (Johannes 12.28)!“ Der Vater wurde durch den Tod des Sohnes verherrlicht und dieser Tod hat den Sohn ebenfalls verherrlicht. Sein Tod gab ihm das Recht, sich zur Rechten Gottes setzen zu dürfen (Psalm 110.1 / Matthäus 22.44), versetzte ihn in den Stand, als einziger das Buch mit den sieben Siegeln in der Offenbarung öffnen zu können (Offenbarung 5.5) und machte ihn zum König der Könige (1. Timotheus 6.15), zum Herrscher in seinem noch kommenden tausendjährigen Friedensreich (Offenbarung 19.11-16 & 20.1-5). Dies alles hätte er wohl verspielt, wäre er Gott nicht gehorsam gewesen. So müssen wir es zumindest annehmen. Jesus wurde durch seinen Tod zum Erlöser der Menschheit, zum König der Könige, zum „Leitstern“ oder Licht der Menschheit.
So ähnlich kann es auch der erweckte Christ haben: Zuerst einmal muss er für Christus sterben, sich selbst aufgeben, sich seiner selbst entäussern, um dann Kraft des Heiligen Geistes zu einem Leuchtturm göttlicher Wahrheit und Vollmacht unter den Menschen zu werden. Und auch ihm wird dies letzten Endes nicht zum Schaden gereichen. Der sogenannt normale Christ, oder sollten wir ihn nicht besser den lauwarmen Christen nennen, wird so etwas nie erleben, er wird nie leuchten auf Erden. Er wird ganz einfach nicht gesehen werden, denn Christus wird ihn nicht erleuchten und der Vater wird ihn nicht verherrlichen. Nun, es sei jedem Christen selbst überlassen, wie er sein irdisches Dasein fristen will, doch er mache sich bewusst, dass Jesus nie zu haben war für halbe Sachen. Im Sendschreiben an Laodizea bringt er es hart auf den Punkt: „Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiss bist. Ach, dass du kalt oder heiss wärst! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiss, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund (Offenbarung 3.15-16).“ Jesus erträgt lauwarm nicht, er hat zu konsequenter Nachfolge aufgefordert.
Er hat des Weiteren zu seinen Jüngern gesagt, zu Recht würden sie ihn Meister nennen und wenn Christus unser Meister ist, so stehen wir im selben Verhältnis zu ihm, wie er während seiner Wanderschaft auf Erden zu seinem Vater stand. Er hatte eine Autorität über sich, welche ihm zeigte, wie er zu leben und zu dienen hatte und wir haben mit Christus eine ebensolche über uns, die uns zeigt, wie wir zu leben hätten. Wie der Meister so der Knecht, müsste unser Motto lauten. Unser höchstes Ziel müsste sein, unserem Meister nachzueifern, ihm konsequent nachzufolgen und ihm gemäss seinem Willen zu dienen. Darin würde sich unsere Liebe zu ihm zeigen. In der Selbstbestimmung finden wir nur die Selbstverliebtheit und nicht die Liebe zu Gott und seiner Schöpfung. Erst in der Fremdbestimmung durch Christus finden wir zur wahren Liebe, zur Liebe, wie Gott sie meint. Und hier sei noch einmal daran erinnert, dass wir bei unserem äusserst beschränkten Wissen ja ohnehin kaum ein erfolgreich selbstbestimmtes Leben hinkriegen werden. Es gibt viel zu viele Unbekannte in der Rechnung des selbstbestimmten Lebens. Wir müssten eine Gleichung mit einhundert Unbekannten lösen und an dieser Aufgabe scheitert nun einmal selbst der klügste Mathematiker. Dazu kommt, dass uns alle anderen in unserem Lebensumfeld nicht unbedingt mit Vergnügen unser selbstbestimmtes Leben führen lassen und uns da und dort gerne einmal in die Quere kommen und uns einen Strich durch die Rechnung machen, was die Selbstbestimmung schnell einmal zur Illusion werden lässt. So manch einem wurde sein vermeintlich selbstbestimmtes Leben zur Fallgrube, zum Stolperstein oder zur Fussfessel.
Lauwarm mag Christus nicht, das haben wir schon festgestellt. Er will feurige Nachfolger und nicht halbherzige. Er geht so weit, dass er sagt: „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden (Matthäus 10.37-39)!“ Hört sich so etwas nach halber Sache an oder nach Selbstbestimmung? Was sagt Jesus da konkret? Zuerst einmal, dass wir nichts höher stellen sollte in unserem Leben als ihn. Dann sagt er weiter im letzten Teil dieser Bibelstelle, dass wir das ewige Leben verpassen oder verspielen, wenn wir unserem selbstbestimmten irdischen Leben hinterherrennen. Wer aber sein irdisches Leben verliert, seine irdischen Wünsche zu Gunsten von Christus aufgibt, der wird das ewige Leben gewinnen. In der Selbstbestimmung verkorksen wir also aufgrund unseres beschränkten Wissens nicht nur recht wahrscheinlich unser irdisches Leben, nein, wir verlieren womöglich dazu auch noch das ewige Leben. Sollte man da nicht in sich gehen und einmal darüber nachdenken, wer in unserem Leben das Steuer in der Hand halten müsste? Sind bei solchen Betrachtungen nicht plötzlich die sogenannt normalen Christen die Verrückten und die erweckten Christen die Normalen? Aus biblischer Sicht liegt es auf der Hand: Normal wäre es, das Steuer im Leben einem Allwissenden und Allmächtigen zu übergeben, dem liebenden Vater im Himmel, dem Christus als unserem Meister und Erlöser und es nicht selbst an sich zu reissen. Normal wäre es, wenn man sich kompromisslos in den Dienst Christi stellen würde und zu dessen Verherrlichung und nicht zur Eigenen leben würde. Normal wäre es, wenn man in absolutem Gehorsam Gott gegenüber in den Fussstapfen Christ wandeln täte. Normal wäre es, wenn man sich nicht mehr um die eigene Ehre sorgte, sondern sich zu einem „Narr“ für Christus machen könnte, welcher tut und ausspricht, was Christus tun und aussprechen würde, auch wenn ihn alle anderen dabei für verrückt halten.
Zum Gehorsam sollte man hier vielleicht noch anmerken, dass es Gott schon immer zutiefst missfiel, wenn der Mensch ungehorsam war. Aufgrund des Ungehorsams flogen Adam und Eva aus dem Paradies hinaus, aufgrund des Ungehorsams wurden in der Sintflut bis auf acht alle Menschen ertränkt, aufgrund des Ungehorsams wurden tausende widerspenstige Israeliten nach dem Auszug aus Ägypten in der Wüste dahingerafft und aufgrund des Ungehorsams wurden die Israeliten aus ihrem verheissenen Land vertrieben. Gott hatte dereinst durch Samuel zum ungehorsamen König Saul gesprochen: „Hat der HERR dasselbe Wohlgefallen an Schlachtopfern und Brandopfern wie daran, dass man der Stimme des HERRN gehorcht? Siehe, Gehorsam ist besser als Schlachtopfer und Folgsamkeit besser als das Fett von Widdern! Denn Ungehorsam ist wie die Sünde der Wahrsagerei, und Widerspenstigkeit ist wie Abgötterei und Götzendienst. Weil du nun das Wort des HERRN verworfen hast, so hat er dich verworfen, dass du nicht mehr König sein sollst (1.Samuel 15.22-23)!“ Was nützt es, wenn man Opfer darbringt oder fromme Gebet spricht, aber Gott auf keinen Fall gehorsam sein will und sein Leben ganz nach dem eigenen Gusto plant und dabei noch hofft, der liebe Gott möge seinen Segen auf unser selbstbestimmtes Leben träufeln? Nichts, wir sehen es, wir werden mit unserem heuchlerischen „Gottesdienst“ früher oder später auf der Strecke bleiben. Und wenn wir schon vom Gottesdienst sprechen: Was müsste man unter diesem Begriff eigentlich verstehen? Es liegt auf der Hand, er beschreibt, was wir tun sollten: Gott dienen, nämlich! Nicht Gott dient uns, nein, wir haben ihm zu dienen. Und wenn wir wirklich weise wären, würden wir dies mit grösster Freude tun, denn kann es etwas Besseres geben als einem Allwissenden und Allmächtigen zu dienen? Kann man falsch liegen oder scheitern, wenn man dem einzigen im Universum dient, der wirklich weiss, was er tut? Gott fordert nicht Gehorsam, weil sein kleines Ego dies brauchen würde. Hier dürfen wir nicht von der kranken Psyche eines Diktators ausgehen. Gott wünscht sich Gehorsam, weil es in jedem Falle das Beste für uns wäre, wenn wir Gehorsam üben. Wäre das Volk Israel gehorsam gewesen, es hätte während seiner Zeit in seinem verheissenen Land kaum Kriege führen müssen und sicherlich keinen verloren und es wäre nie aus seinem Land verbannt worden. Es hätte unter dem Segen Gottes gestanden (5. Mose 28.1-14). Die Kriege mit ihren Niederlagen waren genauso wie Missernten und Krankheiten Flüche, welche sich das Volk durch seinen Ungehorsam eingehandelt hatte (5. Mose 28.15-68). Hätte Israel mit dem Gehorsam und der Fremdbestimmung durch Gott nicht besser gewählt als mit der selbstherrlichen Selbstbestimmung, welche der Nation letzten Endes den Untergang brachte? Und warum sollten wir anders sein als Israel, warum sollte unsere Selbstbestimmung einen anderen Ausgang zur Folge haben?
Nun denn, wir haben für den weisen Betrachter wohl ziemlich schlüssig nachgewiesen, nicht der gehorsame, der erweckte Christ ist der Verrückte, sondern der Andere, der Lauwarme, der für unsere Breitengrade normale Christ, denn der ist es, der am eigentlichen Leben vorbeilebt und im schlimmsten Fall am Ende seinen Untergang erntet. Was hindert uns also daran, zu Erweckten in Christus zu werden? Ausser unserer kleinen Egoismen wohl nicht allzu viel und es könnte sein, dass wir feststellen dürfen, diese sind gar nicht so schwer aufzugeben. Der erweckte Christ wird bekanntlich vom heiligen Geist erleuchtet und derlei inspiriert entwickelt er ganz andere Prioritäten als zuvor. Wie hat es der Paulus dereinst beschrieben, wo ihn der Heilige Geist erleuchtet und ihm klar machte, falsche Prioritäten gehabt zu haben: „Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet; ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüsst habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne (Philipper 3.7-8).“ Ihm wurde zu Dreck, was ihm vormals Gewinn war.
Der erweckungswillige Christ kann beten: „Herr, nimm denn meine Egoismen, meine Wünsche, meine Ehre, meine Ängste und meinen Willen von mir und mache mich breit, ohne Vorbehalte und ohne etwas zurückzuhalten in Deinen Dienst einzutreten. Mögest Du mich zu einem Erweckten machen, zu einem lebenden Toten in Deinem Dienst. Lass mich im Gehorsam mit Dir gehen und führe mich in alle Wahrheit, was es mich auch kosten mag.“ Er sollte sich dabei jedoch bewusst sein, der Herr könnte ihn beim Wort nehmen und dieses Gebet könnte ihn tatsächlich einiges kosten. Doch verlieren wird er dabei in jedem Fall nur den vom Paulus genannten Dreck und nicht die Juwelen. Sollte es schon (geistliche) Juwelen in seinem Leben geben, so werden diese sicherlich bleiben und wer muss sich schon grämen, wenn er nur den Dreck verliert? Müssten wir uns nicht viel eher freuen, wenn der Dreck aus unserem Leben verschwindet? Und sollte es uns wie Hiob ergehen und wir würden alles verlieren, so wären wir am Ende dennoch besser dran, denn auch der Hiob musste anerkennen, dass er vor dem Verlust von seinen Herden und seiner Familie Gott nur vom Hörensagen kannte und danach von Angesicht zu Angesicht. Hiob hat nicht alles verloren, sondern alles gewonnen! So nebenbei sei hier noch angemerkt, nachdem er Gott endlich von Angesicht zu Angesicht erkannt hatte, was das Ziel Gottes bei Hiobs Totalverlust war, wurde er auch im irdischen Sinne mehr gesegnet als zuvor und wurde noch reicher, als er vor seinem Verlust war. So muss es freilich nicht kommen, denn das Angesicht Gottes zu erkennen muss und wird einem Erweckten genügen, doch es könnte dem einen oder anderen vielleicht nach seiner Erweckung auch wie dem Hiob ergehen und er wäre, aus der Sicht von Erweckten eher wider Erwarten, auch im irdischen Sinne gesegnet. Freilich wird der Erweckte den irdischen Segen nicht mehr zur Selbstbeglückung gebrauchen, sondern im Sinne Christi für dessen Reich einsetzen.
Was hat es mit dem Wunsch auf sich, von Christus in alle Wahrheit geführt zu werden? Ja kann denn ein Erweckter überhaupt anders, als in alle Wahrheit geführt werden zu wollen? Kann er nicht, denn sollte es sein Wunsch sein, zu einem Leuchtturm der Wahrheit und Vollmacht im Dienste Christi zu werden, so kann er die Wahrheit nicht auslassen. Auch das wird ihn wohl einiges kosten. Er wird vermutlich die eine oder andere liebgewonnene Lehrmeinung über Bord werfen müssen und schlimmsten Falls sogar erkennen müssen, zu einer Kirche mit sehr eigentümlichem Glaubensverständnis zu gehören. Die Wahrheit macht frei, hat Jesus gelehrt: „Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen (Johannes 8.31-32)!“ Sie befreit vom eigenen allenfalls verkorksten Bibelverständnis und genauso von Bindungen an eigentümliche Glaubensgemeinschaften. Der Jünger Christi richtet sich an Jesus aus und nicht an Lehrmeinungen oder Kirchen und der Erweckte wird kaum Schmerz dabei empfinden, wenn er sich von falschen Lehrmeinungen trennt, denn auch hier verliert er einmal mehr nur untauglichen Dreck. Schmerzen wird ihn hingegen die Sturheit und Verblendung der sogenannt „normalen“ Christen in seinem Umfeld, welche sich von der Wahrheit Christi nicht befreien lassen wollen, nur damit sie weiterhin ihre lieb gewonnen Ansichten pflegen können.
Wir sehen der erweckte Christ zeichnet sich nicht nur dadurch aus, dass er sich um Christi Willen seiner selbst entäussert, seine kleinen und unbedeutenden menschlichen Wünsche und Egoismen zugunsten einer viel besseren und grösseren Realität aufgibt, nein, er zeichnet sich auch dadurch aus, dass er ein konsequenter Wahrheitssucher ist. Er glaubt, sein Heil in der reinen Wahrheit zu finden und nicht in einer Abart von christlicher Religion, wie sie von vielen gepflegt wird. Der liebe Gott funktioniert nicht so, wie wir ihn gerne hätten, den haben wir anzunehmen, wie er eben ist. Und wenn uns an den Wahrheiten in der Bibel etwas nicht passt, so können wir nicht erwarten, der liebe Gott würde diese Wahrheiten unserem Geschmack anpassen, sondern müssen verstehen, diese werden sich nicht ändern, egal wie lange wir auch dagegen ankämpfen oder argumentieren werden. Der Geist der in alle Wahrheit führt (Johannes 16.13) wird uns wohl erklären können, was wir nicht verstehen und uns ein Bild des Gottes der Bibel zeichnen, welches nicht nur der Wahrheit entspricht, sondern sogar für uns Menschen einen tieferen Sinn ergibt. Wenn wir an der Bibel etwas noch nicht verstehen, so lassen wir es am besten stehen, bis wir es dereinst verstehen können, statt dass wir hingehen und die Bibel umdeuten und fehlinterpretieren, auf dass sie unseren Bedürfnissen entsprechen möge. So etwas tut der erweckte Christ nicht, denn er betrachtet die Bibel in der Gesamtheit als die von Gott inspirierte Wahrheit und hält sich entsprechend an diese.
Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen einem Erweckten im biblischen Sinne und einem vermeintlich geistbegabten Neuoffenbarer, welcher durchaus für den unbedarften Betrachter nach einem Erweckten ausschauen kann. Ersterer hält sich konsequent an die Bibel, letzterer glaubt, er hätte neue Offenbarungen von Gott erhalten, welche nicht selten gar die Wahrheiten der Bibel aushebeln oder umdeuten. Ersterer hat aus biblischer Sicht die Erleuchtung des Heiligen Geistes, letzterer lebt unter dem Wahn eines religiösen Geistes. Ob man nun unter dem Einfluss eines solchen Geistes eine Abart von Christentum entwickelt oder gleich eine neue Religion stiftet macht keinen Unterschied, man liegt in jedem Falle falsch, sollte die Bibel die alleinige von Gott inspirierte Wahrheit sein und davon gehen wir hier aus.
Wer sich nun sorgen sollte, er könnte bei der Bibel auch nur auf einen religiösen Wahn gestossen sein, der lasse sich sagen, dass er genau darum den Allmächtigen bitten sollte, ihn in alle Wahrheit zu führen. Denn gibt es diesen Allmächtigen wirklich und sollte er seine Schöpfung lieben, so wird er die Wahrheitssucher sicherlich nicht auflaufen lassen und sie entsprechend in alle Wahrheit leiten. Man kann also glauben, was man will beim Start zur Wanderschaft eines Erweckten, denn wenn man um die Wahrheit bittet, wird man sie in jedem Falle auch finden. So verheisst es die Bibel: „Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan (Matthäus 7.8).“
Es fühle sich ein jeder eingeladen zu einer Abenteuerreise der anderen Art: Einer Reise im Geist und nicht im Fleisch, einer Reise an der Hand eines Allmächtigen, einer Reise mit unserem Herrn und Meister, Jesus Christus, dem König der Könige, einer Reise in der Fremdbestimmung durch Gott, statt der Selbstbestimmung durch unser eigenes Ich. Schade, wenn man diese Reise um des Dreckes im eigenen Leben Willen lieber verpassen möchte. Möge Christus uns die Augen öffnen für das, was aus seiner Sicht Juwelen sind und das, was aus seiner Sicht nur Dreck ist.
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Bibelstellen nach Schlachter, neue revidierte Fassung 2000, wo nicht anders vermerkt.
Ralph Pfister - 8. September 2021
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Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Bis ich komme, halte an mit Vorlesen, mit Ermahnen, mit Lehren.“
1.Timotheus 4.13
„Denn wenn ich euch auch durch den Brief traurig gemacht habe, so bereue ich es nicht; denn das Gott gemässe Trauern bewirkt eine Busse zum Heil, die man nie zu bereuen hat, das Trauern der Welt aber bewirkt den Tod.“
2.Korinther 7.8 & 10
„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Johannes 1.14
„Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn gläubig geworden waren: Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“
Johannes 8.31 & 32
„Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“
Johannes 16.13
Die Bibel
Ermutigung, Trost, Auferbauung
„Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!“
Josua 1.9
„Ich, ich bin es, der euch tröstet. Wer bist aber du, dass du dich vor dem sterblichen Menschen fürchtest, vor dem Menschenkind, das wie Gras dahingegeben wird, und dass du den HERRN vergisst, der dich gemacht hat, der den Himmel ausgespannt und die Erde gegründet hat? Und allezeit, den ganzen Tag, fürchtest du dich vor dem Grimm des Bedrückers, wenn er sich rüstet, um zu verderben. Wo ist denn nun der Grimm des Bedrückers?“
Jesaja 51.12-13
„Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.“
Joel 3.5 (H2.32)
„Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.“
Psalm 23
„Gar keiner wird zuschanden, der auf dich harrt; zuschanden werden, die ohne Ursache treulos handeln.“
Psalm 25.3
„Der HERR ist mein Licht und mein Heil,
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist meines Lebens Kraft,
vor wem sollte mir grauen?“
Psalm 27.1
„Denn sein Zorn währt einen Augenblick, seine Gnade aber lebenslang; am Abend kehrt das Weinen ein und am Morgen der Jubel.“
Psalm 30.6 (H30.5)
„Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat! Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten zu deiner rechten Hand, dass dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“
Psalm 121
„Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.“
Matthäus 6.25-34
„Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg hinausführt. Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen.“
Matthäus 12.20-21
„Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“
Lukas 11.9-10
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“
Römer 8.28
„Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“
Philipper 4.13
„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“
1.Johannes 1.9
Die Bibel
Das Gebet des Herrn - Das Vaterunser
„Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten;
Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“
Matthäus 6.5-15
Die Schriften auf dieser Arche sollen herausfordern, Dinge aus biblischer Sicht ins rechte Licht rücken, Themen auch von ungewohnter Seite beleuchten und vor allem auch vorbereiten auf schwierige Zeiten. Die fetten Jahre sind vorüber, hört man da und dort gerne einmal sagen. Wir können davon ausgehen, die Zeiten werden früher oder später nicht nur magerer oder mager, sondern gar finster. Und genau darauf sollten wir uns Kraft eines starken Glaubens vorbereiten. Die Schriften dieser Arche...
Bekannt ist uns allen, was man landläufig so unter Liebe versteht oder unter diesem Begriff vereint: Freundschaft, Treue, Grossmut, Grosszügigkeit, Barmherzigkeit, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und vieles mehr. Da mag jedermann so seine eigenen Schwerpunkte und Vorlieben haben, doch einen gewissen Konsens wird man hier schon finden. Schon etwas herausfordernder wird es, wenn man die vertiefende Beschreibung der Liebe gemäss dem ersten Korinther sich zu Gemüte führt: „Die Liebe ist langmütig und ....
Wir dürfen uns gerne einmal fragen, worin geistliche Exzellenz bestehen könnte oder was einen exzellenten Jünger Christi ausmachen würde? Können wir diese Frage an seinem Charakter, seinem Verhalten oder seiner Tätigkeit klären? Vermutlich müssen wir dies alles einschliessen, was diese Betrachtung durchaus zu einer Herausforderung werden lässt. Was wird von Charakter und Verhalten eines exzellenten Jünger Christi erwartet? Möglichst Jesus sollte er gleichen, sein Vorbild sollte er nachahmen. Jesus ist unser ...
Wovon sollten oder dürfen wir als Jünger Christi in Bezug auf den Gehorsam ausgehen? Von der grossen unendlichen Freiheit, dem Atmen des „weggefallenen“ Gesetzes und der Gnade im Neuen Testament oder müssten wir eher die Strenge und die Gesetzlichkeit des Alten Testamentes zur Richtschnur nehmen in Bezug auf die Frage nach dem Gehorsam gegenüber Gott und seinen Regeln? Oder können wir uns einfach ganz nach unserem Geschmack das Beste aus beiden ....
Der erweckte Christ lebt in einer anderen Dimension als der sogenannt normale Christ. Für letzteren ist ersterer zumeist nur ein Verrückter, welcher vermeintlich fernab irdischer Realitäten in einer frommen Wolke schwebt. Doch leider steht es wohl nicht so gut um die geistliche Wahrnehmung des normalen Christen und er dürfte mit seiner Einschätzung womöglich ganz gründlich falsch liegen. Wir wollen im Folgenden dieser Sache auf den Grund gehen und uns fragen, ob die vermeintlich verrückten Erweckten ...
Für einmal wollen wir mit der guten Nachricht beginnen: Eine Zeit des Friedens auf Erden wird in der Bibel mit der Wiederkunft Christi verheissen. Gemäss den biblischen Verheissungen wird Christus dereinst für tausend Jahre ein Friedensreich errichten in welchem die Menschen den Krieg nicht mehr lernen werden. Im Buch Jesaja finden wir die Verheissung vom Frieden und in der Offenbarung eine Angabe zur Dauer des Friedens. Gemäss der biblischen Verheissung sollen dereinst die verstorbenen Märtyrer auferstehen ...