Der Löwe Judas

Die Christenheit kennt ihren Christus als das Lamm Gottes, als Erlöser der Verlorenen, Heiler der Kranken und Befreier der Besessenen, demnach als einen Mann der Wohltaten, der grundsätzlich nur angenehme Dinge tut und keinesfalls als einen Mann der Pein, der auch unangenehm werden könnte. Doch beschreibt diese Sicht den Christus auch wirklich in all seinen Facetten oder hat er womöglich noch eine andere Seite, eine vermeintlich deutlich Unangenehmere? Die Bibel nennt ihn nicht nur das Lamm Gottes, sondern auch den Löwen Judas. Könnte man und müsste man vielleicht gar aus dem zweiten ihm verliehenen Titel eine auf den ersten Blick weniger erfreulichere Seite des Christus ableiten? Hat sich Jesus (= Gott rettet) Christus (= Gesalbter) nicht nach seiner Himmelfahrt als Richter zur Rechten Gottes gesetzt und damit sozusagen eine neue Aufgabe erhalten? Was wäre, wenn er heute als Löwe Judas schon weit eher Richter der Menschheit sein sollte, vielleicht gar der Gerichtshandelnde in der Offenbarung Jesu Christi, denn das Lamm Gottes zur Erlösung der Menschheit. Und wäre das wirklich ein Widerspruch, müsste das eine das andere ausschliessen? Rettet nicht auch der Richter durch seine Gerichte Menschen indem er schädliches Treiben einzelner oder auch vieler bestraft oder gar beendet zum Wohle aller anderen? Der wache Betrachter, würde wohl im Lamm und dem Löwen einen Gewinn für die Menschheit sehen, würde das Gericht und die Bestrafung genauso schätzen wie Heilung, Befreiung und Erlösung. Da wären dann der Löwe und das Lamm nur zwei Seiten ein und derselben Medaille. Doch leider wollen es die Christen der gegenwärtigen Zeit keinesfalls so sehen und man muss die Vermutung ausformulieren, sie hätten aus biblischer Sicht ein völlig verzerrtes Bild von ihrem Christus, eines das nur die eine Hälfte berücksichtigt, das Lamm nämlich und die andere Hälfte, den Löwen schmählich ignoriert. Wollen die Christen bei der Wiederkunft ihres Herrn nicht genauso auf dem falschen Fuss erwischt werden, wie damals die Juden bei seinem ersten Kommen, so täten sie gut daran, über ihr Christusbild nachzudenken. Die Juden erwarteten damals den Löwen Judas, einen König der durchgreift und Israel neu ordnet, doch es kam ein Lamm zur Heilung der Kranken und Erlösung der Verlorenen, ein Lamm welches sich am Ende seines Laufes auf Erden von den Menschen schlachten liess, statt als Löwe zu brüllen und die Römer aus dem Land zu werfen. Erwarten die Christen heute nicht genauso das Gegenteil dessen, was kommen wird, ein Lamm zur Heilung der Welt und nicht einen Löwen der mit harter Hand, mit eisernem Zepter die Welt neu ordnen wird?  

Bild: Der Löwe Judas wacht über seinem Reich

Auf den folgenden Zeilen wollen wir uns für einmal ein Bild vom Löwen Judas machen und das Lamm für den Moment aussen vor lassen. Nicht dass es das Lamm mit seinen „angenehmen“ Seiten überhaupt nicht mehr gäbe, aber insgesamt wird in der Zukunft wohl eher der Löwe zum Tragen kommen. Folgendes hat der Psalmdichter mit Sicht auf den Gesalbten, auf Christus dereinst gedichtet: „Warum toben die Heiden und ersinnen die Völker Nichtiges? Die Könige der Erde lehnen sich auf, und die Fürsten verabreden sich gegen den HERRN und gegen seinen Gesalbten: »Lasst uns ihre Bande zerreissen und ihre Fesseln von uns werfen!« Der im Himmel thront, lacht; der Herr spottet über sie. Dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn und sie schrecken mit seinem Grimm: »Ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg!« — Ich will den Ratschluss des HERRN verkünden; er hat zu mir gesagt: »Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt. Erbitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum. Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeissen!« So nehmt nun Verstand an, ihr Könige, und lasst euch warnen, ihr Richter der Erde! Dient dem HERRN mit Furcht und frohlockt mit Zittern. Küsst den Sohn, damit er nicht zornig wird und ihr nicht umkommt auf dem Weg; denn wie leicht kann sein Zorn entbrennen! Wohl allen, die sich bergen bei ihm (Psalm 2.1-12)!“ Hier redet die Bibel von einem König, der mit harter Hand für Ordnung sorgt auf dieser Erde und die Unterwerfung unter sein Regime fordert. Auch die Offenbarung will es nicht freundlicher halten und spricht dieselbe Sprache: „Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel: siehe, ein grosser, feuerroter Drache, der hatte sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Kronen; und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels nach sich und warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte, um ihr Kind zu verschlingen, wenn sie geboren hätte. Und sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und seinem Thron (Offenbarung 12.3-5).“ Mit dem hier erwähnten Sohn meint die Offenbarung Jesus Christus, der sozusagen bei seinem ersten Kommen als Lamm geboren wurde, nach seiner Kreuzigung in den Himmel entrückt wurde und als König der Könige wieder kommen wird. Und dieser König wird mit eisernem Zepter oder eisernem Stab regieren. Nun werden einige sagen, das könne doch gar nicht sein, denn Jesus würde ja als Friedefürst (Jesaja 9.5-6) angepriesen, der die Menschen dazu anleiten täte ihre Waffen niederzulegen und den Krieg nicht mehr zu lernen (Jesaja 2.4). Um zu verstehen, dass es eben sehr wohl sein kann, wollen wir im Buch Sacharja lesen: „Und es wird geschehen, dass alle Übriggebliebenen von all den Heidenvölkern, die gegen Jerusalem gezogen sind, Jahr für Jahr heraufkommen werden, um den König, den HERRN der Heerscharen, anzubeten und das Laubhüttenfest zu feiern. Und es wird geschehen: Dasjenige von den Geschlechtern der Erde, das nicht nach Jerusalem hinaufziehen wird, um den König, den HERRN der Heerscharen anzubeten, über dieses wird kein Regen fallen. Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzieht und nicht kommt, dann wird er auch über sie nicht fallen. Das wird die Plage sein, mit welcher der HERR die Heidenvölker schlagen wird, die nicht heraufkommen wollen, um das Laubhüttenfest zu feiern (Sacharja 14.16-18).“ Wir sehen, ein König mit göttlicher Vollmacht braucht keine Armee, um widerspenstige Nationen zu deren eigenem Wohle in die Knie zu zwingen. Er dreht denen einfach den Wasserhahn zu, genau so lange bis sie sich seinem Regime unterordnen oder bei sturer Widerspenstigkeit untergehen. Zu deren eigenem Wohle, weil man irgendwann verstehen müsste, dass Gottes Regeln gut sind und es dem Volk zum Vorteil gereicht, wenn man sich an seine Regeln und Gesetze hält. Aber offenbar wird es nach der Wiederkunft Christi auf dieser Welt noch einige geben, welche dieses Konzept vorerst einmal nicht oder sogar endgültig nicht verstehen wollen. Bei denen muss dann eben zum Wohle aller mit dem eisernen Zepter nachgeholfen werden. Dass einige gar nie verstehen wollen und dabei ganz und gar untergehen werden, könnte man durchaus in folgende Verse, eine Verheissung für Jerusalem im Friedensreich Christi, hineinlegen: „Deine Tore sollen stets offen stehen und Tag und Nacht nicht zugeschlossen werden, damit der Reichtum der Heidenvölker herzugebracht und ihre Könige herbeigeführt werden können. Denn das Volk und das Königreich, das dir nicht dienen will, wird umkommen, und diese Nationen sollen vollständig vertilgt werden (Jesaja 60.11-12).“ Nun denn, wenn man partout sich nicht zum Besseren bekehren will, so wird man wohl das böse Ende hinnehmen müssen. Solche Anschauungen passen so gar nicht ins verzärtelte Bild von Jesus, welches die heutige Christenheit mit sich herumträgt, doch es könnte ja allenfalls durchaus einen Sinn ergeben, wenn man verstehen will, dass Jesus nicht nur das Lamm Gottes ist, sondern eben auch der Löwe Judas.

Für die Vertreter des Glaubens an den allseits freundlichen und zarten Christus kann es gar noch deutlich unangenehmer werden, wenn man sich anschaut, wie sich seine Wiederkunft anbahnt. Vorweg sollte hier vielleicht einmal angemerkt werden, dass Jesus sich nach seinem Lauf auf Erden und seiner darauf folgenden Himmelfahrt zur Rechten Gottes niederlassen durfte (Markus 16.19) und ihm das Gericht über die Menschheit übergeben wurde (2. Korinther 5.10). Weder zur Rechten Gottes, noch auf seinem Richterstuhl wird Jesus weiterhin das Lamm repräsentieren, welches sich von Menschen kreuzigen lässt, sondern weit mehr als König und Richter auftreten. Das erklärt dann so manche „Unannehmlichkeit“ im Zusammenhang mit seinen künftigen Aufgaben. Und wenn nun Christen gerne behaupten würden, Jesus würde nur heilen und erlösen, so täten sie nicht nur dem Vers im Korinther - „Denn wir alle müssen vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden, damit jeder das empfängt, was er durch den Leib gewirkt hat, es sei gut oder böse (2. Korinther 5.10).“ - widersprechen, sondern mit ihrem Widerspruch belegen, dass sie auch die Offenbarung nicht verstanden haben. Gott hat seine Gerichtstätigkeit seit der Himmelfahrt Christi, nach dessen Erlösungswerk auf Erden, nicht eingestellt, so wie es einige Christen gerne glauben würden, nein, sozusagen schlimmer noch, schlimmer aus Sicht einer verzärtelten Christenheit, Gott hat Christus seit damals sogar an seinen Gerichten beteiligt. Zuerst einmal fand sich im Himmel und auf Erden keiner, der als würdig genug befunden wurde, das Gerichtsbuch mit den sieben Siegeln zu öffnen. Doch dieses Problem sollte sich lösen: „Und ich sah in der Rechten dessen, der auf dem Thron sass, ein Buch, innen und aussen beschrieben, mit sieben Siegeln versiegelt. Und ich sah einen starken Engel, der verkündete mit lauter Stimme: Wer ist würdig, das Buch zu öffnen und seine Siegel zu brechen? Und niemand, weder im Himmel noch auf der Erde noch unter der Erde, vermochte das Buch zu öffnen noch hineinzublicken. Und ich weinte sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch zu öffnen und zu lesen, noch auch hineinzublicken. Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist, die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen und seine sieben Siegel zu brechen (Offenbarung 5.1-5)!“ Der Löwe Judas war würdig und er öffnete das Buch dann auch. Nun, allein daraus abzuleiten, Jesus Christus wäre an den Gerichten Gottes beteiligt wäre schon etwas forsch, aber im weiteren Verlauf des Buches ergibt sich diesbezüglich eine klarere Sicht. Der Sohn des Menschen, Jesus Christus also, beteiligt sich im Verlaufe der in der Offenbarung beschriebenen Gerichte durchaus persönlich an Gerichtshandlungen. Erst einmal angedeutet könnte man dies sehen beim Öffnen der ersten sechs Siegel und klar ausgesprochen finden wir es im Kapitel 14 der Offenbarung. Beim Öffnen des sechsten Siegels heisst es: „Und ich sah, als es (=das Lamm) das sechste Siegel öffnete, und siehe, ein grosses Erdbeben entstand, und die Sonne wurde schwarz wie ein härener Sack, und der Mond wurde wie Blut; und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, wie ein Feigenbaum seine unreifen Früchte abwirft, wenn er von einem starken Wind geschüttelt wird. Und der Himmel entwich wie eine Buchrolle, die zusammengerollt wird, und alle Berge und Inseln wurden von ihrem Ort weggerückt. Und die Könige der Erde und die Grossen und die Reichen und die Heerführer und die Mächtigen und alle Knechte und alle Freien verbargen sich in den Klüften und in den Felsen der Berge, und sie sprachen zu den Bergen und zu den Felsen: Fallt auf uns und verbergt uns vor dem Angesicht dessen, der auf dem Thron sitzt, und vor dem Zorn des Lammes! Denn der grosse Tag seines Zorns ist gekommen, und wer kann bestehen (Offenbarung 6.12-17)?“ Wir sehen hier, dass Jesus nicht nur eins mit dem Vater ist in der Liebe, sondern auch im Zorn über der schädlichen Gottlosigkeit der Menschheit. Und daher überrascht es auch nicht, dass der Christus, der Sohn des Menschen, im Kapitel 14 der Offenbarung eine Sichel auf die Erde wirft, um die Trauben zu ernten für die grosse Kelter des Zornes Gottes. „Und ich sah, und siehe, eine weisse Wolke, und auf der Wolke sass einer, der glich einem Sohn des Menschen; er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel hervor, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke sass: Sende deine Sichel und ernte; denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen, weil die Ernte der Erde überreif geworden ist! Und der auf der Wolke sass, warf seine Sichel auf die Erde, und die Erde wurde abgeerntet. Und ein weiterer Engel kam hervor aus dem Tempel, der im Himmel ist, und auch er hatte eine scharfe Sichel. Und ein weiterer Engel kam vom Altar her, der hatte Vollmacht über das Feuer; und er wandte sich mit lautem Ruf an den, der die scharfe Sichel hatte, und sprach: Sende deine scharfe Sichel aus und schneide die Trauben des Weinstocks der Erde ab, denn seine Beeren sind reif geworden! Und der Engel warf seine Sichel auf die Erde und schnitt den Weinstock der Erde und warf die Trauben in die grosse Kelter des Zornes Gottes. Und die Kelter wurde ausserhalb der Stadt getreten, und es floss Blut aus der Kelter bis an die Zäume der Pferde, 1 600 Stadien weit (Offenbarung 14.14-20).“ Derjenige, der als Lamm Gottes Wasser in Wein verwandelt hat, zeigt sich nun zuständig für eine ganz andere Sorte Wein. Hier wird nicht geerntet, um guten, trinkbaren Wein zu keltern, sondern zur Abrechnung mit der Gottlosigkeit auf Erden. Hier ist nicht mehr das Lamm Gottes tätig, sondern der Löwe Judas, der Richter zur Rechten Gottes. Und wenn man verstehen will, dass auch die Gerichte Gottes zum Guten dienen sollen, muss man darin noch nicht einmal ein Problem sehen. Da hätten wir, wie schon erwähnt einfach die andere Seite der Medaille, Löwe und Lamm, handelnd immer zum Guten im Sinne Gottes, nur eben situationsgemäss auf die jeweils adäquate Art und Weise. Man kann entsprechend dem Inhalt der Offenbarung also gut und gerne sagen, Christus wäre schon seit zweitausend Jahren der Richter der Menschheit oder eben der Gerichtshandelnde im Sinne Gottes. Auch wird er die Herrschaft über diese Welt bei seiner Wiederkunft nicht ganz so harmlos übernehmen können, wie es sich humanistisch geprägte Christen vielleicht gerne wünschen täten. Mit dem Schwert aus seinem Munde wird er die Heere des Antichristen vernichten, um den Weg für seine Herrschaft zu ebnen. „Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weisses Pferd, und der darauf sass, heisst »Der Treue und der Wahrhaftige«; und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er. Seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst. Und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist, und sein Name heisst: »Das Wort Gottes«. Und die Heere im Himmel folgten ihm nach auf weissen Pferden, und sie waren bekleidet mit weisser und reiner Leinwand. Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er die Heidenvölker mit ihm schlage, und er wird sie mit eisernem Stab weiden; und er tritt die Weinkelter des Grimmes und des Zornes Gottes, des Allmächtigen. Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: »König der Könige und Herr der Herren«. Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen; und er rief mit lauter Stimme und sprach zu allen Vögeln, die inmitten des Himmels fliegen: Kommt und versammelt euch zu dem Mahl des grossen Gottes, um das Fleisch der Könige zu verzehren und das Fleisch der Heerführer und das Fleisch der Starken und das Fleisch der Pferde und derer, die darauf sitzen, und das Fleisch aller, der Freien und der Knechte, sowohl der Kleinen als auch der Grossen! Und ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen mit dem, der auf dem Pferd sitzt und mit seinem Heer. Und das Tier wurde ergriffen und mit diesem der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen, und die sein Bild anbeteten; die beiden wurden lebendig in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. Und die übrigen wurden getötet mit dem Schwert dessen, der auf dem Pferd sitzt, das aus seinem Mund hervorgeht, und alle Vögel sättigten sich von ihrem Fleisch (Offenbarung 19.11-21).“ Man stellt sich hier nun, wenn man es denn gerne sanft hätte, die Frage, ob das Schwert aus dem Mund Christi, sein Wort also, seine Wahrheit, ganze Armeen physisch vernichten könnte? Wer generell an das Gute im Menschen glauben will, hofft vielleicht auf ein Machtwort Christi hin würden die Armeen der genannten Könige ihre Waffen fallen lassen, doch wer sich weniger blauäugig gibt und den Menschen realistisch einschätzt, wird wissen, so etwas ist wohl noch nie geschehen und entsprechend muss er davon ausgehen, dass das Schwert aus dem Munde Christi die Heere physisch umbringen wird. Vor allem der Nachsatz „und die Vögel sättigten sich an ihrem Fleisch“ lässt sozusagen keine andere Interpretation zu. Nun denn, wenn Gott im Alten Testament gelegentlich Kraft göttlicher Vollmacht ganze Armeen physisch vernichtet hat, zum Beispiel das Heer des Pharaos im Schilfmeer bei der Verfolgung der Israeliten, so kann ihn wohl nichts daran hindern, dies auch im neuen Testament so zu halten, nur dass dieses Mal Christus als der Handelnde auftritt. Und jener wird hier einmal mehr nicht mehr als zartes Lamm beschrieben, sondern als furchteinflössender König mit scharfem Schwert und eisernem Stab zum Richten und Führen der Menschheit. Sein scharfes Schwert wird, nachdem es offenbar zuerst einmal gar Feinde physisch vernichtet, in Form des Wortes Gottes mit göttlicher Klarsicht den Völkern auf Erden recht sprechen und wenn sie nicht parieren wollen, wird sein eiserner Stab diesen Völkern das Wasser abstellen bis sie sich ihm unterordnen. Auch erwähnt werden in Offenbarung 19.14 die Heere des Himmels, die Getreuen Christi, seine Nachfolger aus der ersten Auferstehung, welche mit Christus eintausend Jahre regieren werden (Offenbarung 20.6) und auch von denen heisst es, sie würden mit eisernem Stab regieren. Der Knecht wie der Meister, könnte man sagen, so wie Jesus und der Vater eins waren, werden die Mitregenten Christi eins mit Christus sein. „Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker, und er wird sie mit einem eisernen Stab weiden, wie man irdene Gefässe zerschlägt, wie auch ich es von meinem Vater empfangen habe; und ich werde ihm den Morgenstern geben (Offenbarung 2.26-27).“

Nun denn, jetzt werden einige sagen, wenn es so steht um diese Sache, um das Friedensreich Christi, dann können wir gerne darauf verzichten. Nur weil dieser Christus Frieden stiftet, die Armeen abschafft und die Rüstungsindustrie, wollen wir uns doch nicht von einem eisernen Stab regieren lassen, da wären uns am Ende die wüsten Kriege der Gegenwart unter der Herrschaft des Teufels doch noch lieber. Nur, wer so argumentiert hat ganz offensichtlich einiges nicht verstanden. Jesus greift nicht zum eisernen Stab, weil er als Spielverderber dem Menschen die guten Dinge des Lebens austreiben will, sondern weil er ihm die Sünden austreiben möchte zum Wohle aller. Die Sünde hat schon immer nur geschadet und daher wären wir gut beraten, diese links liegen zu lassen. Die Gerechten auf Erden werden sich am König der Könige und seiner Vorbildnation im Nahen Osten erfreuen und die Ungerechten, welche ihre Ungerechtigkeit nicht mehr ausleben können, werden von ersteren nicht vermisst werden. Es gibt einige durchaus erfreuliche Verheissungen zur Herrschaft des Löwen Judas, der Herrschaft Christi im verheissenen Land. So hören sich diese Verheissungen an das Volk Israel an, Verheissungen zu einer Zeit des Segens unter einem anderen Geist als er derzeit noch herrscht:

„Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schliessen werde; nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tag, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Eheherr war, spricht der HERR. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schliessen werde, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein; und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: »Erkenne den HERRN!« Denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Grössten unter ihnen, spricht der HERR; denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihre Sünde nicht mehr gedenken (Jeremia 31.31-34)!“

„Denn ich will euch aus den Heidenvölkern herausholen und aus allen Ländern sammeln und euch wieder in euer Land bringen. Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben; ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut. Und ihr sollt in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein (Hesekiel 36.24-28).“

„So spricht der HERR der Heerscharen: In jenen Tagen wird es geschehen, dass zehn Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker einen Juden beim Rockzipfel festhalten und zu ihm sagen werden: »Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist!« (Sacharja 8.23)“

Unter der Herrschaft des Löwen Judas wird das Volk Gottes endlich zu dem, was es immer hätte sein müssen; zu einer Vorbildnation an welcher man den Segen eines lebendigen Gottes, die Segenswirkung seiner Gebote erkennt. Leider hat uns diese Nation in den vergangenen Jahrtausenden weit mehr als abschreckendes Beispiel gedient, denn als Vorbild (nachzulesen zum Beispiel in Hesekiel 36.1-23), doch dies wird sich unter dem Geist, welcher im Friedensreich Christi herrschen wird fundamental ändern. Bisher hätte wohl selten einer sich am Rockzipfel eines Juden festhalten wollen, um mit ihm zu gehen, denn zumeist hätte ihn dies in den Abgrund geführt. Einige werden nun versucht sein, den „Erfolg“ (Erfolg in Gänsefüsschen, weil hier weltlicher, materieller Erfolg gemeint ist) einiger Juden herauszustreichen und die These aufstellen, denen hätte man sehr wohl nachfolgen können, doch man bedenke hierbei, der vermeintlich so erfolgreiche Jude hatte bisher sozusagen immer ein steinernes Herz und nicht ein fleischernes und ging auch nicht mit Gott, sondern mit dem Teufel. Wer sich zu den Weisen auf Erden zählt, hält sich nicht an deren Rockzipfel fest, was notabene ohnehin nicht geht, denn das lassen die gar nicht zu. 

Wir sehen, alles in allem können wir uns bei der notwendigen vorhandenen Weisheit an beiden Seiten der „Medaille Christi“ erfreuen, am Lamm und am Löwen, denn unter dem Strich fahren wir mit dem Löwen genauso gut wie mit dem Lamm. Dies gilt zumindest für die Rechtschaffenen, die Gerechten, die Gottesfürchtigen, wohl deutlich weniger für die Anderen, doch genau diese Anderen sind es bekanntlich, die diese Erde gegenwärtig zum moralischen Sumpf machen und dem menschlichen Miteinander nach allen Regeln der Kunst schaden. Diese Anderen dürfen sich bekanntlich jederzeit gerne, auch im eigenen Interesse, zum Besseren wenden, so dass auch sie Freude haben können am Löwen Judas, an der Wiederkunft Christi. Möge sich diese Welt im Sinne Christi möglichst bald zum Besseren wenden, zu einer Welt ohne Krieg, einer Welt des Segens unter der Führung Christi, wenn dieser auch da und dort den eisernen Stab gebrauchen muss. Es sei hier noch angemerkt, diesen Stab muss man nicht zu spüren bekommen, wenn man sich basierend auf einem gewissen Mass an Weisheit an die Regeln des Königs der Könige hält. Es sei uns demnach allen die nötige Weisheit gewünscht, um dereinst voller Freude im Friedensreich des Löwen Judas leben zu können.

Bibelstellen nach Schlachter, neue revidierte Fassung 2000, wo nicht anders vermerkt.

Ralph Pfister - 23. August 2023

Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche

„Bis ich komme, halte an mit Vorlesen, mit Ermahnen, mit Lehren.“
1.Timotheus 4.13

„Denn wenn ich euch auch durch den Brief traurig gemacht habe, so bereue ich es nicht; denn das Gott gemässe Trauern bewirkt eine Busse zum Heil, die man nie zu bereuen hat, das Trauern der Welt aber bewirkt den Tod.“
2.Korinther 7.8 & 10

„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Johannes 1.14

„Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn gläubig geworden waren: Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“
Johannes 8.31 & 32

„Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“
Johannes 16.13

Die Bibel  
Ermutigung, Trost, Auferbauung

„Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!“
Josua 1.9

„Ich, ich bin es, der euch tröstet. Wer bist aber du, dass du dich vor dem sterblichen Menschen fürchtest, vor dem Menschenkind, das wie Gras dahingegeben wird, und dass du den HERRN vergisst, der dich gemacht hat, der den Himmel ausgespannt und die Erde gegründet hat? Und allezeit, den ganzen Tag, fürchtest du dich vor dem Grimm des Bedrückers, wenn er sich rüstet, um zu verderben. Wo ist denn nun der Grimm des Bedrückers?“
Jesaja 51.12-13

„Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.“
Joel 3.5 (H2.32)

„Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.“
Psalm 23

„Gar keiner wird zuschanden, der auf dich harrt; zuschanden werden, die ohne Ursache treulos handeln.“
Psalm 25.3

„Der HERR ist mein Licht und mein Heil,
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist meines Lebens Kraft,
vor wem sollte mir grauen?“
Psalm 27.1

„Denn sein Zorn währt einen Augenblick, seine Gnade aber lebenslang; am Abend kehrt das Weinen ein und am Morgen der Jubel.“
Psalm 30.6 (H30.5)

„Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat! Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten zu deiner rechten Hand, dass dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“
Psalm 121

„Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.“
Matthäus 6.25-34

„Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg hinausführt. Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen.“
Matthäus 12.20-21

„Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“
Lukas 11.9-10

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“
Römer 8.28

„Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“
Philipper 4.13

„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“
1.Johannes 1.9

Die Bibel  
Das Gebet des Herrn - Das Vaterunser

„Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten;

Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“
Matthäus 6.5-15

Die Zukunft - Eine Auswahl

Die Zukunft

Gerne hört man die Aussage, die Zukunft könne niemand kennen. Doch ist dem wirklich so? Könnte man nicht gar als Mensch minimal eine Aussage zur Zukunft machen, wenn man versuchen würde abzuschätzen, wie künftige Dinge sich aufgrund gegenwärtiger Ereignisse entwickeln könnten? Man kann durchaus ein Stück weit, doch zugegebenermassen nur unscharf. Und je komplexer der Sachverhalt sich ergibt und je weiter man in die Zukunft schauen will, umso unschärfer wird es. Wenn wir mit sehr kurzfristigem Zukunftshorizont ...

Die neue Weltordnung

Wozu, könnte man fragen, bräuchte es eine neue Weltordnung? Wir haben ja eine, nämlich die Aktuelle, basierend auf Demokratie und Kapitalismus. Beides jedoch scheint sich, langsam aber sicher, seinem Ende zu nähern. Die Demokratie verliert so langsam aber sicher ihre Handlungsfähigkeit und der Kapitalismus nähert sich eher schnell denn langsam seinem Bankrott. Daher bietet es sich doch geradezu an, über eine Nachfolgeregelung nachzudenken. Hierbei wollen wir ganz klar weiter gehen, als ...

Exzellente Regentschaft

Es mag ja sein, dass schon manch einer über exzellente Regentschaft nachgedacht hat und glaubte, Antworten gefunden zu haben. Doch wenn man sich unsere Welt anschaut, kommt man nicht umhin, anzunehmen die mit den Antworten hätten alle gründlich falsch gelegen. Noch jedes Weltreich ging früher oder später seinen Weg in den Untergang und war dementsprechend nicht besonders exzellent regiert und aktuell kommen einem bei jedem Präsidenten schon recht kurz nach dessen nicht selten ...