Oder wie man das Pferd von hinten aufzäumt
Man möge es glauben oder nicht, man kann und sollte gar die althergebrachten Werte der Kirche schätzen und genau daher ginge es darum, diese zu bewahren und prägend unter das Volk zu tragen. Dass dies kaum noch geschieht, ist ein von den Kirchen selbst festgestellter Mangel und den würden sie gerne beheben. Die reformierte Kirche hat sogar am Kappeler Kirchentag 2019 ihre Irrelevanz vertieft diskutiert. Diese Kirche hat höchstselbst die Grösse, dazu zu stehen, dass sie inzwischen in unserer Gesellschaft tatsächlich weitestgehend irrelevant ist und möchte ernsthaft diesem unwürdigen Zustand entfliehen. Nur hat sie dazu die richtigen Antworten? Wir kommen nicht umhin, klar sagen zu müssen: Nein, hat sie in der Gesamtheit nicht! Nicht alle in dieser Kirche wollen das Pferd von hinten aufzäumen, doch leider hat sich eine erheblich Mehrheit dieser Methode verschrieben. Dies soll im Folgenden stichhaltig dargelegt werden. Wobei hier gleich anzumerken wäre, dass es hier bei weitem nicht nur um die Reformierte Kirche gehen wird. Doch diese kann, als eine der ältesten Kirchen, durchaus als interessanter Präzedenzfall betrachtet werden.
Bild: Können Philosophien und Allerweltthemen gewichtiger sein als das Wort Gottes?
Nun wollen wir uns also zuerst einmal ein paar Gedanken zur Reformierten Kirche machen. Man könnte oder kann mit vielem in dieser Kirche nicht einig gehen. Da und dort geht es um eher bedeutungslose Kleinigkeiten, an welchen sich Christen gerne auch immer wieder einmal aufhalten anderenorts geht es jedoch um fundamentale Brüche mit dem Sinn und Urverständnis des Evangeliums, wo Jesus fast schon geradezu aus der Kirche geworfen wird. Wer ein sinnentleertes Evangelium voller Liberalismus und Relativismus predigt, wo am Ende Jesus weit mehr als weiser Philosoph verbleibt, denn als Sohn Gottes und Erlöser der Menschheit, muss sich auch nicht wirklich wundern, wenn das Volk der Meinung ist, hier hätte man ihm nichts mehr zu sagen. Wo biblische Gebote und Regeln ganz nach Belieben dem Zeitgeist angepasst werden, um vermeintlich salonfähig zu bleiben, gibt es keine Richtschnur mehr für Recht oder Unrecht, für Moral und Anstand und damit wird Kirche zusehends irrelevant. Wo Kirche sich jeder auch nur erdenklichen Spiritualität öffnet, bleibt am Ende nur noch der Götzendienst anstelle eines wahrhaftigen, aufrechten Glaubens.
Nun gut, geortet wird das Problem jedoch eigenartigerweise ganz wo anders. Man meint irrelevant wäre die Kirche, weil sie sich viel zu wenig zu den alltäglichen Sorgen und Problemen dieser Welt äussern würde. Hätte man doch nur etwas mehr Gewicht bei Fragen wie Migration, Armut, Sicherheit, Umweltzerstörung, Menschenrechte, Gesundheit, Arbeit und vielem mehr, so würden sich die Kirchen wieder füllen. Der Ansatz der reformierten Kirche zur Gewinnung an Relevanz lautet also: Man sollte sich einklinken in die gewichtigen Diskussionen des Lebens und dort kräftig mitdiskutieren. Man glaubt, so könnten kirchenferne Bürger auf die Kirche aufmerksam werden und ihr so wieder näher kommen und am Ende gar deren Gottesdienste besuchen. Diese Vorstellung hinterfragt der aufmerksame Bürger. Wieso sollte irgendjemand nach einer Diskussion, zum Beispiel, über Migration unter der Teilnahme eines Kirchenvertreters eine Annäherung an eine Kirche ins Auge fassen oder gar ihr wieder beitreten nachdem er Jahre zuvor zwecks Steuerersparnis ausgetreten ist? Weil ihm die Position der Kirche in dieser Frage gerade gefallen hat? Und was, wenn ihm die Positionen der Kirche in anderen Fragen nicht gefallen? Tritt ein Bürger nach einer Diskussion zu einem Thema umgehend einer Partei bei? Oder wird er nicht eher im Höchstfalle diese Partei ein bisschen von aussen beobachten und beäugen und ihr ab und zu einmal die Stimme geben? Minimalsympathisanten waren jedoch noch nie das, was Jesus sich für seine Kirche gewünscht hat und daher sollten auch wir uns nicht damit zufrieden geben. Vor allem werden diese das Elend der Verarmung der Kirche, sowohl geistlich wie auch finanziell, wohl kaum substantiell mindern können.
Eine weitere ganz wesentliche Frage wird sich der aufmerksame Bürger stellen: Hat denn diese reformierte Kirche zu den genannten Allerweltthemen überhaupt etwas zu sagen? Wird sie da überhaupt ernst genommen? In einer Runde von Experten (Soziologen, Ärzten, Umweltingenieuren, Politwissenschaftlern etc.) wird ein Kirchenvertreter in einer säkularen Gesellschaft wohl nur als nette Dreingabe oder fünftes Rad am Wagen betrachtet, so müsste man zumindest schwer vermuten. Man wird als Kirche feststellen müssen, auf diesen Gebieten kein Gewicht zu haben und auch nie eins zu erlangen. Und damit hätten wir einen gewichtigen Grund zur Annahme, es werde keinen Ansturm auf die Kirche geben, nur weil diese sich an wichtigen irdischen Diskussionen beteiligt. Es sei hier noch angemerkt, dass eine christuszentrierte Kirche sehr wohl etwas zu den genannten Themen des täglichen Lebens zu sagen hätte, nur werden dieser Welt die gegebenen Antworten oftmals nicht gefallen, was der Zuwendung zur Kirche auch wiederum nicht gerade zuträglich ist. Es mag sein, dass Antworten einer liberalen Kirche dem Publikum eher munden mögen, doch Jesus Christus werden diese Antworten nicht gefallen und damit sind diese schnell einmal einer Kirche unwürdig.
Wir wollen hier nun grosszügig annehmen, ein Hörer einer Diskussion unter Teilnahme der Kirche zu den beispielhaft genannten Themen würde danach tatsächlich den einen oder anderen Gottesdienst besuchen. Was würde er dort wohl erwarten? Gesellschaftskritische Betrachtungen oder ein gepredigtes Evangelium? Ausgehend von der gehörten Diskussion wohl eher ersteres und wehe dem Pfarrer, sollte er sich ans Evangelium heran machen. Wer sich für gängige weltanschauliche Themen interessiert, wird sich kaum oder allenfalls nur minimal für das Evangelium interessieren. Daher wird er sich bei Predigten mit Letzterem zum Inhalt eher fehl am Platz fühlen. Doch genau diese Predigten würden in die Kirchen gehören und wären der Auftrag derselben. Dass die Kirche bei den Allerweltthemen kaum ernst genommen wird, wurde erwähnt und daher kann sie diese Themen gerne auf niedriger Flamme abkochen und sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren, nämlich die Verkündigung des Evangeliums. Denn was nützt es dem Menschen, wenn er sein Leben retten könnte und dafür seine Seele verlöre, eine Frage aus Matthäus 16.25. Oder anders gefragt: Was haben wir davon, wenn wir den Urwald gerettet haben und am Ende unseres Lebens zur Hölle fahren?
Der Ansatz der Reformierten Kirche Relevanz durch Allerweltthemen zu erlangen, erscheint doch wirklich als der Versuch, das Pferd von hinten aufzuzäumen! Der Geist Gottes müsste die Menschen in die Kirchen ziehen und nicht weltförmige Diskussionen. Wir müssen davon ausgehen: Die Kirche wird beim angedachten Ansatz nicht relevanter und Seelen werden dadurch kaum welche gerettet. Dies können wir gerne als einen grossen Schmerz für Christus betrachten. Dass die Andere der beiden grossen Landeskirchen in etwa denselben Ansatz verfolgt, macht die Sache auch nicht besser.
Wir mögen nun hoffen, es gäbe ja noch die Freikirchen, welche für Relevanz sorgen und dem Evangelium Boden geben würden. Doch tun sie dies wirklich? Wäre dem so, könnte man mit einem nur leichten Schmerz über die Irrelevanz der Landeskirchen hinwegsehen. Doch wir kommen nicht umhin, hier noch einmal festzuhalten, dass wir in einem nachchristlichen Land leben und ein Grossteil der Bürger nicht einmal mehr weiss, was Weihnachten, Ostern oder Pfingsten beinhaltet, geschweige denn wer Jesus ist. Also dürften oder müssten auch Freikirchen sich im Klaren darüber sein, dass sie nicht wirklich relevant sind. Und was ist deren Antwort auf die Misere? Sie versuchen mit möglichst zeitgemässen, auffälligen oder lauten Programmen und Aktivitäten, die Menschen abzuholen. Zugegeben, das macht sie im weltlichen Sinne etwas attraktiver als die gesetzten, aus ihrer Sicht verstaubten, Landeskirchen, doch wen holen sie damit ab? Seien wir ehrlich: Zumeist Christen aus anderen, eben etwas weniger „zeitgemässen“ Kirchen. Diese modernen Kirchen wachsen in erheblichem Masse aufgrund eines Transferwachstums innerhalb der christlichen Kirchen und nicht durch Neubekehrte aus dem Volk. Im Weiteren sind sie trotz ihrer Bemühungen für das breite Volk eine Randerscheinung ohne nennenswerte Bedeutung. Die Konzerte und Shows mögen noch so professionell sein, der „normale“ Bürger fühlt sich dennoch weit mehr hingezogen zu weltlichen Veranstaltungen und den dort anzutreffenden grossen Namen. Man will keinen No Name spielen hören, sondern eine „wahre“ Grösse. Das Konzept geht geistlich gesehen also nicht auf. Was hier auch nicht unterschlagen werden darf, wäre die Tatsache, dass der Heilige Geist nicht durch Formen oder Programme den Menschen anspricht, sondern durch die Liebe Gottes und diese ist unabhängig vom Genannten. Die Äusserlichkeiten dienen dem Bauch des Menschen, sprich seinen Gefühlen, seinen Gelüsten und allenfalls seinem Verstand und nicht seiner Seele. Die Seele sei hier biblisch verstanden, als dem unsterblichen Teil des Menschen. Also auch hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt.
Die wahre Antwort wäre auch hier und diese gilt universell für alle Kirchen: Der Mensch braucht zu seiner Errettung allein Jesus Christus als den Weg, die Wahrheit und das Leben (Johannes 14.6) und nicht besonders coole Programme oder weltanschauliche Diskussionen. Diese Wahrheit ist unabhängig von guten Gefühlen oder hochintellektuellen Diskussionen. Sie trifft den Menschen Kraft des Heiligen Geistes inmitten seiner Seele.
Relevante Kirche im biblischen Sinne braucht ein Evangelium, das grundlegend verändert, zutiefst im Innersten trifft, eins, das klar christuszentriert ist und dabei gerne auch mal politisch unkorrekt und ungehobelt sein darf. Ein Evangelium der Erweckung, um es kurz zu machen. Leider sind die Zeiten, wo man solches Evangelium in der westlichen Welt hörte lange her. Es gab immer wieder einmal Erweckte in der Vergangenheit, doch je nachdem wie man rechnet oder was man als Erweckung gelten lassen würde, sind es Hundert oder gar noch mehr Jahre her seit den grösseren Erweckungen (Dwight L. Moody, Charles G. Finney, William Booth alle 19. Jh). Und in der Zeit seit damals wurde Kirche schleichend immer irrelevanter und lauer. Statt, dass die Kirche mit ihren Werten die Welt von Unmoral und Götzendienst gereinigt hätte, liess sie sich von der Welt verunreinigen. Die Götzen hielten Einzug in Form von Anleihen bei anderen Religionen oder in esoterischen Gefilden, die Moral wurde dünner, das geistliche Leben erlahmte und die Nächstenliebe schrumpfte. Dafür wurde da und dort die Gnade Gottes stetig höher gepriesen. Denn je grösser diese Gnade, umso mehr kann man es sich erlauben, sich weniger weit oder auch weiter aus den Fussstapfen Christi zu entfernen. Er jedoch liebt radikale Nachfolge und nicht laue, so zu entnehmen dem Sendschreiben an Laodicea, wo die Lauheit einer der ersten Gemeinden Christi in Kleinasien hart getadelt wird: „Ich weiß deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde (Offenbarung 3.15-16).“ Und wenn wir ja schon bei den Sendschreiben sind, dürfen wir auch noch an jenes an Sardes erinnern, wo es heisst: „Ich weiß deine Werke: du hast den Namen, dass du lebest, und bist tot. Werde wach und stärke das übrige, was sterben will; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor meinem Gott (Offenbarung 3.-12).“ Mit Leben meint Jesus hier das geistliche Leben und dieses war tot. Aktivitäten sind kein geistliches Leben und daher haben Gemeinden voller Aktivitäten nur den Namen sie würden leben. Beide Sendschreiben passen zu gut in unserer Zeit und unserer Kirchenlandschaft. Die Kirchen in den westlichen, kapitalistischen Ländern sind lau und weit mehr voller Aktivitäten als wahrem geistlichem Leben. Wie könnten wird dies ändern, wenn wir es denn wirklich wollten? Was wäre die passende Antwort? Manch einer mag sagen, das wäre doch ganz einfach, wir müssten nur die Bibel gründlich studieren und wieder konsequent danach leben. Nur leider wollen selbst viele Christen nicht konsequent nach der Bibel leben und sie dementsprechend auch nicht gründlich studieren. Es mag an der westlichen Wohlstandsgesellschaft liegen, dass der Mensch im Moment noch glauben kann, er hätte ja schon das Paradies auf Erden und müsste sich daher kaum oder nur minimal mit dem Evangelium und seinem jenseitigen Paradies befassen. Nur dieses gegenwärtige „Paradies“ ist aktuell im Begriff, vor die Hunde zu gehen und dies müsste zum Nachdenken anregen. Warum geht es vor die Hunde? Unter anderem, weil es aus biblischer Sicht nur noch eine dünne Moral und kaum noch Wert gibt und genau da müsste Kirche einhaken. Doch Kraft ihrer Irrelevanz wird sich hier sicher nichts zum Besseren ändern und wir müssen schwer davon ausgehen, dass Kirche kaum mehr relevanter wird in dieser Welt des Unglaubens. Allenfalls können Wirtschaftszusammenbruch und Krieg der Kirche und dem Glauben kurzfristig wieder etwas Auftrieb geben, doch zu wirklich erfreulichen geistlichen Zuständen werden wir vor der Wiederkunft Christi kaum noch gelangen. Mit dieser Annahme kann man gar nicht falsch liegen, denn Kirche war seit jeher unvollkommen und unbefriedigend. Schon die ersten Apostel bemängelten das damalige Kirchenleben. Es braucht einen anderen Geist und einen anderen Rahmen, als dem Gegenwärtigen, um auf dieser Welt zu ganz neuen Verhältnissen zu gelangen.
Selbstverständlich wollen wir hier die treuen Christen nicht vergessen, welche schon in den vergangenen Jahrhunderten ihre Kämpfe mit dem Unglauben der Welt und der Lauheit der Kirche ausfochten und damit doch immerhin da und dort einiges Weniges zum Besseren wendeten. Auch soll Kirche nicht einfach aufgegeben werden, weil es bei allem Bemühen ja ohnehin nur unvollkommen bleibt, doch die ganz grossen Sprünge werden wir Jesus und seiner Wiederkunft überlassen müssen. Es wäre schon viel gewonnen, wenn Christen sich bewusst würden, dass sie alle nur den einen und denselben Gott haben und zusammen am gleichen Strang ziehen täten, statt sich in Grabenkämpfe zu verstricken und so wertvolle Kraft zu verlieren. Nicht nur Kraft geht so verloren, sondern auch Glaubwürdigkeit, denn warum nur sollte ein Ungläubiger sich von einem Glauben überzeugen lassen, welcher sich in mehrere Hundert Denominationen zersplittert hat. Auch hier können wir einen Aspekt der Irrelevanz finden. Relevanter würde Kirche in dieser Hinsicht, wenn jede Gemeinschaft sich fragte woran sie krankt und dort auch korrigierte, so würden sie sich ähnlicher und damit auch glaubwürdiger. Nur leider ist das Korrigieren alt hergebrachter Fehler und Untugenden die Sache grösserer Organisationen nicht. Einzelne mögen sich ändern, ganze Gemeinschaften werden es nicht. Von daher werden wir mit den Unvollkommenheiten unserer Kirchen weitestgehend leben müssen.
Machen wir es doch einfach kurz: Kirche oder umfassender ausgedrückt der Christliche Glaube wird erst wirklich relevant im Friedensreich Christi. Bis dahin wird dieser Glaube ein kleines, unscheinbares und ziemlich unvollkommenes Pflänzchen bleiben. Diese Erkenntnis soll nun nicht dazu ermutigen, die Hände in den Schoss zu legen und auf einen Grösseren zu warten, als wir es sind. Auch nur eine verlorene Seele zu retten in einer gefallenen Welt, hat für diese Seele und auch für Jesus grosse Bedeutung. Daher lautet das Gebot der Stunde auch heute noch: „Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes (Matthäus 28.19).“ Und dabei kann das Volk auch gerne das Eigene sein.
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Bibelstellen aus der freien Bibel e-sword übernommen, nach der Schlachter Übersetzung von 1951, wo nicht anders vermerkt.
Ralph Pfister - 10. Juli 2019
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Weisheiten & Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Beschäftige Dich mit Deinen Problemen, solange sie noch klein sind!“
Verfasser unbekannt
„Wenn man das Ziel nicht kennt, ist kein Weg der Richtige.“
Verfasser unbekannt
„Aber ich habe wider dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast. Bedenke nun, wovon du abgefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle stoßen, wenn du nicht Buße tust!“
Jesus – Offenbarung 2.4 & 5
„Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich weiß deine Werke: du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot. Werde wach und stärke das übrige, was sterben will; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor meinem Gott.“
Jesus – Offenbarung 3.1 & 2
„Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt noch warm bist. Ach, daß du kalt oder warm wärest! So aber, weil du lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde. Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluß und bedarf nichts! und weißt nicht, daß du elend und erbärmlich bist, arm, blind und bloß!“
Jesus – Offenbarung 3.15-17
Die Bibel
Das Gesetz - Die zehn Gebote
„Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten! Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das dein Nächster hat!“
2. Mose 20.1-17
Die Bibel
Das Gebet des Herrn - Das Vaterunser
„Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten;
Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“
Matthäus 6.5-15
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