Lange ist es her, als das Volk noch einen guten Hirten hatte. Es gab sie wohl, diese heilige Zeit, in ferner Vergangenheit, wo der christliche Glaube noch eine tragende Wirkung im Land und der gute Hirte noch etwas zu sagen hatte. Oder war es damals schon nicht weit her mit dem guten Hirten? Dereinst im Jahr des Herrn 1291 wurde der sogenannte Bundesbrief verfasst, auch Gründungsurkunde der Schweizerischen Eidgenossenschaft genannt, in welcher man sich auf den Gott der Bibel berief.
In Gottes Namen. Amen. Das öffentliche Ansehen und Wohl erfordert, dass Friedensordnungen dauernde Geltung gegeben werde. Darum haben alle Leute der Talschaft Uri, die Gesamtheit des Tales Schwyz und die Gemeinde der Leute der untern Talschaft von Unterwalden im Hinblick auf die Arglist der Zeit zu ihrem besseren Schutz und zu ihrer Erhaltung einander Beistand, Rat und Förderung mit Leib und Gut innerhalb ihrer Täler und ausserhalb nach ihrem ganzen Vermögen zugesagt gegen alle und jeden, die ihnen oder jemand aus ihnen Gewalt oder Unrecht an Leib oder Gut antun. Und auf jeden Fall hat jede Gemeinde der andern Beistand auf eigene Kosten zur Abwehr und Vergeltung von böswilligem Angriff und Unrecht eidlich gelobt in Erneuerung des alten, eidlich bekräftigten Bundes, jedoch in der Weise, dass jeder nach seinem Stand seinem Herren geziemend dienen soll.
Wir haben auch einhellig gelobt und festgesetzt, dass wir in den Tälern durchaus keinen Richter, der das Amt irgendwie um Geld oder Geldeswert erworben hat oder nicht unser Einwohner oder Landsmann ist, annehmen sollen.
Entsteht Streit unter Eidgenossen, so sollen die Einsichtigsten unter ihnen vermitteln und dem Teil, der den Spruch zurückweist, die anderen entgegentreten. Vor allem ist bestimmt, dass, wer einen andern böswillig, ohne Schuld, tötet, wenn er nicht seine Unschuld erweisen kann, darum sein Leben verlieren soll und, falls er entwichen ist, niemals zurückkehren darf. Wer ihn aufnimmt und schützt, ist aus dem Land zu verweisen, bis ihn die Eidgenossen zurückrufen.
Schädigt einer einen Eidgenossen durch Brand, so darf er nimmermehr als Landmann geachtet werden, und wer ihn in den Tälern hegt und schützt, ist dem Geschädigten ersatzpflichtig. Wer einen der Eidgenossen beraubt oder irgendwie schädigt, dessen Gut in den Tälern soll für den Schadenersatz haften.
Niemand soll einen andern, ausser einen anerkannten Schuldner oder Bürgen, pfänden und auch dann nur mit Erlaubnis seines Richters. Im Übrigen soll jeder seinem Richter gehorchen und, wo nötig, den Richter im Tal, vor dem er zu antworten hat, bezeichnen. Gehorcht einer dem Gericht nicht und es kommt ein Eidgenosse dadurch zu Schaden, so haben alle andern jenen zur Genugtuung anzuhalten.
Entsteht Krieg oder Zwietracht zwischen Eidgenossen und will ein Teil sich dem Rechtsspruch oder der Gutmachung entziehen, so sind die Eidgenossen gehalten, den andern zu schützen.
Diese Ordnungen sollen, so Gott will, dauernden Bestand haben. Zu Urkund dessen ist auf Verlangen der Vorgenannten diese Urkunde gefertigt und mit den Siegeln der drei vorgenannten Gemeinden und Täler bekräftigt worden. Geschehen im Jahre des Herrn 1291 zu Anfang des Monats August.
Nun, wir müssen zugeben, selbst in diesem Bundesbrief kam der Gott der Bibel nicht gerade ausgiebig zu Wort und den guten Hirten könnte man in diesem Brief von damals durchaus schon streckenweise vermissen. Dies zum Beispiel bei der Forderung nach der Tötung eines Mörders. Diese Forderung erinnert doch sehr an das Alte Testament, wo es noch hiess: „Leben um Leben, Auge um Auge, Zahn um Zahn (2. Mose 21.23-24)“. Der gute Hirte, Jesus Christus, dagegen war von der Todesstrafe nicht so sehr angetan und hatte die überführte Ehebrecherin, welche nach dem Alten Testament hätte sterben müssen (5. Mose 22.22), laufen lassen nachdem er die Schriftgelehrten und das Volk herausgefordert hatte mit dem Ausspruch: „Wer unter Euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein auf sie! (Johannes 8.7)“ Nicht, dass Jesus den Ehebruch gutgeheissen hätte, denn er ermahnte die Frau, fortan nicht mehr zu sündigen (Johannes 8.11), doch er hat sie nicht gesteinigt. Diese Bibelstellen hätten unsere Gründerväter besser gekannt und die Gründungsurkunde entsprechend tauglicher formulieren sollen. Aber immerhin, sie waren sich bewusst, dass der Gott der Bibel zu ihrem Vorhaben, nämlich der Gründung eines Bundes, besser eingeladen als ausgeladen würde. Wo ist dieses Bewusstsein heute? Wie ging es weiter? Zur Gründung des Schweizer Bundesstaates 1848 gab sich dieser eine Bundesverfassung. Beginnen tat diese Verfassung aus christlicher Sicht recht beeindruckend:
Die schweizerische Eidgenossenschaft,
in der Absicht, den Bund der Eidgenossen zu befestigen, die Einheit, die Kraft und die Ehre der schweizerischen Nation zu erhalten und zu fördern, hat nachstehende Bundesverfassung angenommen:
Erster Abschnitt.
Allgemeine Bestimmungen.
Art.1. Die durch gegenwärtigen Bund vereinigten Völkerschaften der zwei und zwanzig souveränen Kantone, als: Zürich, Bern, Luzern ……..
Art. 44. Die freie Ausübung des Gottesdienstes ist den anerkannten christlichen Konfessionen im ganzen Umfange der Eidgenossenschaft gewährleistet. Den Kantonen, sowie dem Bunde, bleibt vorbehalten, für Handhabung der öffentlichen Ordnung und des Friedens unter den Konfessionen die geeigneten Massnahmen zu treffen.
Leider müssen wir feststellen, dass Gott in dieser Verfassung in der Gesamtheit noch etwas bescheidener zu Wort kam, als im Bundesbrief von 1291. Ausser in der Präambel wird er innerhalb der 114 Verfassungsartikeln des Werkes von 1848 gerade noch flüchtig im Zusammenhang mit der Gewährung der Ausübung des Gottesdienstes der christlichen Konfessionen genannt. War der kurze Bundesbrief von 1291 noch von einem Anruf Gottes an Beginn und Ende eingerahmt, so erscheint dieser Gott in der viel längeren Verfassung von 1848 nur noch einmal kurz am Anfang und minimalst irgendwo in einem der Verfassungsartikel. Man kann zwar als Christ begeistert davon sein, dass dieser Anruf Gottes gross im Titel steht, wenn man dann auch wirklich glauben will oder kann, dass damals damit wirklich der Gott der Bibel in einem engen biblischen Kontext gemeint war. Diesbezüglich können jedoch durchaus Zweifel aufkommen bei der Betrachtung des damaligen gesellschaftlichen Umfelds und des damaligen Gedankengutes. Geschichtsforschung verleitet dazu, die Bundesverfassung als inspiriert von der Verfassung der Vereinigten Staaten und beeinflusst vom Gedankengut der Französischen Revolution zu sehen (Wikipedia - Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft). Diese Leseart mag nicht jedermann gefallen, doch kann man sie so leicht von der Hand weisen?
Man kann wohl zwei Thesen zum geistlichen Fundament der Schweiz einander gegenüberstellen: a) Die Schweiz und ihre Verfassung von 1848 hat ihre Wurzeln im Gottesverständnis von 1291 und die Verfassung von 1848 ist eine Weiterentwicklung dieses Verständnisses, auch unter Einbezug des Gedankengutes der Reformation. Eine gerne gesehene Leseart gläubiger Menschen in diesem Land. Man vergesse dabei jedoch nicht die Kürze der Erwähnung Gottes in der Verfassung. Oder: b) Die Verfassung von 1848 wurde geprägt in erster Linie von der französischen Revolution und dem Gedankengut der Aufklärung, wo rationales Denken alle den Fortschritt behindernden Strukturen überwinden sollte, ganz ohne Gott, das versteht sich, wo die persönliche Handlungsfreiheit hohes Gewicht erhielt, wo Bürgerrechte, Menschenrechte und das Gemeinwohl staatsprägend werden sollten.
Wie sollen wir vor diesen zwei Thesen die Anrufung Gottes „Im Namen Gottes des Allmächtigen“ in der Präambel unserer Verfassung verstehen? Handelt es sich dabei um ein Bekenntnis zum biblischen Gott, dem einen und einzig wahren Gott, dem Gott der sich durch Jesus Christus offenbart hat? Oder könnte man darin auch eine Anerkennung eines eher beliebigen, alle Religionen und Gotteserfahrungen umfassenden Gottes vermuten, einem Gott der sowohl Juden, Muslimen und Christen gleichermassen genügen kann? Wenn man das Gewicht auf das ursprüngliche Glaubensverständnis der Anrufung Gottes im Bundesbrief von 1291 legt, stellt sich die Bundesverfassung von 1848 ins Zeichen des biblischen, christlichen Glaubensverständnis. Wenn man jedoch das Gewicht auf das Gedankengut jener Zeit mit Verfassern allenfalls aus dem Kreise der Aufklärung mit deren Denkweise in der Mitte des 19. Jahrhunderts legt, könnte man die, vielleicht böse, Vermutung anstellen, diese Anrufung Gottes wäre durchaus zweideutig und volatil gewesen. Sie wäre eine geschickte Art gewesen, noch ein wenig Gottesfurcht, eine vielleicht auch nur Beliebige, in der Bundesverfassung zu belassen. Gott allein weiss es, welche These oder Denkrichtung hier die Wahrheit wiedergeben würde. Vielleicht war es auch eine Mischung aus beiden Richtungen, welche unserer Bundesverfassung eine beeindruckende Einleitung gab. Gewarnt vor zu grossen Hoffnungen bezüglich einer gottesfürchtigen Schweiz wären wir hiermit zumindest allemal.
Erneut können wir die Frage stellen, wie es danach weiterging. Bezüglich der Verfassung können wir nur anmerken, dass man bis heute glücklicherweise den Anruf Gottes darin belassen hat, dies jedoch nicht ohne festzuhalten, dass es nicht zu vernachlässigende Kräfte im Land gibt, welche diesen Anruf seit Jahrzehnten versuchen, aus der Verfassung zu kippen. Leicht zynische Zeitgenossen müssten diesem Ansinnen durchaus ein Stück weit recht geben, denn was nützt ein Gott in einer Verfassung, wenn er effektiv im Lande schon lange nichts mehr zu sagen hat? Man hat den guten Hirten sozusagen aus allen Institutionen weitestgehend vertrieben und von daher nützt seine flüchtige Erwähnung in der Verfassung auch nicht mehr viel. Vielleicht sollte man diese Vertreibung des guten Hirten aus dem Lande kurz beschreiben. Wo wird er in Institutionen noch gerne gesehen? In den Schulen, wo das Schulgebet längst abgeschafft wurde und schon seit geraumer Zeit ein, womöglich kaum rechtskräftiges, Verbot bezüglich Anbringung religiöser Symbole herrscht, in Amtsstuben, wo ganz ähnliche Regeln gelten oder in Unternehmen, wo trotz staatlich garantierter Glaubensfreiheit „Missionsverbot“ herrscht? Und selbst in gewissen Kirchen hat man den guten Hirten verabschiedet, zumindest in seiner ursprünglichen Ausprägung als Sohn Gottes und Erlöser der Menschheit. Dort darf er nur noch weiser Lehrer und Philosoph sein, im Reigen von Epikur, Sokrates, Aristoteles, Kant, Rousseau und einigen Anderen.
Bei genauer Betrachtung könnten wir es durchaus als bewiesen betrachten: Unser Volk hat keinen Hirten, zumindest die grosse Mehrheit davon. Wenn der Hirte in allen Institutionen weitestgehend mit Abwesenheit glänzt, kann er keine prägende Wirkung mehr im Volk haben. Das Volk wird ihn sozusagen gar nicht mehr kennen. Wir dürfen schon bezweifeln, dass dieses Volk je in der Breite in inniger Ernsthaftigkeit mit dem guten Hirten, Jesus Christus von Nazareth, rechnete und in dazu einlud, ihr Land und ihr Leben zu gestalten. Und was wir schon gar nicht glauben dürfen, ist, dass er heute im 21. Jahrhundert für unser Volk und unser Land noch von Bedeutung wäre. Die dünne Moral und bescheidene Rechtschaffenheit in Land und Volk zehrt nur noch von den letzten Überresten einer ehemals einigermassen oder auch damals schon nur leicht von Christus geprägten Kultur. Und von diesen bescheidenen geistlichen Resten wird das Volk nicht leben können.
Der eher unbedarfte Normalbürger wird sich nun bei der Erwähnung der dünnen Moral vielleicht denken: „Wie hier wieder übertrieben wird! So schlimm kann es doch nicht sein. Wir sind doch noch immer alle ganz wohlanständig.“ Leider gelten aus biblischer Sicht für die Wohlanständigkeit des Volkes als Massstab nicht gesellschaftliche Übereinkünfte, sondern die Gesetze in diesem unvergänglichen Buche. Und dort wurde gemäss dem Gesetz im Alten Testament unter anderem der Ehebrecher gesteinigt, der Mörder ebenso und sogar derjenige, welcher Vater und Mutter fluchte. „Wenn ein Mann mit einer Frau Ehebruch treibt, wenn er Ehebruch treibt mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide, der Ehebrecher und die Ehebrecherin, unbedingt getötet werden (3. Mose 20.10). Wer einen Menschen schlägt, dass er stirbt, der soll unbedingt sterben. Wer seinen Vater oder seine Mutter schlägt, der soll unbedingt sterben. Auch wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, soll unbedingt sterben (2. Mose 21.12 & 15 & 17).“ Es handelte sich hierbei also um Kapitalverbrechen und dies sind sie aus biblischer Sicht auch heute noch, auch wenn, wie schon erwähnt, Jesus die Todesstrafe ausgesetzt hat. Er hat damit nicht das Gesetz ausgehebelt, denn er sagt von sich selbst: „Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen (Matthäus 5.17)!“ Er hat mit der Aussetzung der Todesstrafe nur Gnade vor Recht ergehen lassen und nicht das Recht, das Gesetz, den Bach hinuntergespült. Es sei hier noch angemerkt: Final ausgesetzt ist die Todesstrafe auch heute noch nicht. Letzten Endes sterben wir auch heute noch aufgrund der Sünde, alle, ohne Ausnahme: „Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn (Römer 6.23).“ Nur sterben wir vielleicht etwas später als damals, wo man für gewisse Sünden gesteinigt wurde. Und wie sieht unsere Gesellschaft heute bezüglich des Rechtes, des Gesetzes aus? Es wird nicht nur die Ehe gebrochen, man wirbt sogar noch dafür auf Seitensprungportalen, eine Ungeheuerlichkeit, welche man sich in diesem Land vor einhundert Jahren noch nicht einmal hätte vorstellen können. Die Tötung eines Menschen gilt erst nach der 12. Woche nach der Zeugung als Mord, davor kann man sich diese Tötung von der Krankenkasse finanzieren lassen, eine weitere noch vor einigen Jahrzehnte unvorstellbare Ungeheuerlichkeit. Von der Respektlosigkeit gegenüber Obrigkeit, auch gegenüber den Eltern, von Lug, Betrug, Rechtsbeugung und allen anderen möglichen „kleinen“ Vergehen müssen wir hier gar nicht mehr sprechen. Wenn man schon keinen Respekt mehr vor dem Leben hat, der freiwillige Abgang, auch Exit genannt, wäre hierbei auch noch flüchtig erwähnt, dann gilt alles andere ja ohnehin nur noch als Kavaliersdelikt. Die Spitze des Eisberges der Unmoral in diesem Land leuchtet allein schon durch die staatlich erlaubte Abtreibung hell und unübersehbar über ganz Europa. So endet es, wenn man den guten Hirten von Nazareth in die Wüste schickt. Und dies wird nicht ohne Folgen bleiben. Einmal mehr sei an die Aussage der Bibel erinnert: „Irrt euch nicht: Gott lässt sich nicht spotten! Denn was der Mensch sät, das wird er auch ernten (Galater 6.7).“ Eine moralisch zerrüttete Gesellschaft und Staatsordnung geht früher oder später ihrem Ende entgegen. Es sei daran erinnert: Jede sogenannte Hochkultur fand ihren Weg in den Niedergang. Und in diesem Niedergang darf man gerne das Gericht Gottes sehen. Als Beispiel für eine aufgrund ihrer Gottlosigkeit gerichteten Nation gilt vielen Bibelkennern Israel. Über Jahrhunderte hinweg von Propheten gewarnt und am Ende ganz entsprechend den angedrohten Gerichten in die Verbannung deportiert. Ist die Schweiz mehr als Israel? Leben wir nicht längstens als weitestgehend gottlose Nation im geistlichen Abfall? Warum also sollten wir, symbolische gesprochen, nicht „deportiert“ werden. Warum sollte Gott ein Gericht über der Schweiz nicht einmal im Entferntesten ins Auge fassen?
Wollen wir bei den Zuständen in unserem Land auf immerwährende Gnade hoffen, aufgrund der äusserst dünnen Erwähnung Gottes in unserer Verfassung oder dem inhaltlich längst verblassten Hinweis auf Christus in Form eines weissen Kreuzes in unserer Fahne? Hier darf man durchaus anmerken, dass zwar das Kreuz in der Fahne zur Zeit der Entstehung derselben mit hoher Wahrscheinlichkeit schon den Christus der Bibel meinte, jedoch der ursprüngliche Zweck dieser Fahne alles andere als christlich war. Die Geschichtsschreibung geht davon aus, dass die rote Fahne mit dem „zeichen des heiligen crützes, ein wisses crütz in einem roten schilt (Berner Chronik von Konrad Justinger)“, entstanden oder eingeführt gegen Ende des 13. Jahrhunderts, als Kriegsbanner in Schlachten mitgeführt wurde. Das heilige Kreuz also für den unheiligen Zweck! Christus wird von der Bibel Friedefürst genannt und hat sich nie für den Krieg verwendet. „Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst. Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, dass er es gründe und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun (Jesaja 9.5-6)!“ Die ersten Eidgenossen jedoch waren offenbar nicht die Knechte eines Friedefürsten, sondern eine Art Kreuzritter, welche den heiligen Christus und das Symbol des Kreuzes missbrauchten oder instrumentalisierten für höchst unheilige Zwecke. Warum also sollte das zweckentfremdete und missbrauchte Kreuz Christi in unserer Flagge uns heute noch schützen, bei der dazu aktuell auch noch herrschenden Gleichgültigkeit gegenüber Christus?
Diesem Volk hat es offenbar schon immer am prägenden Einfluss des guten Hirten gemangelt. Damals wollte man ihn in Schlachten, welche er nicht schlagen wollte, mit dem Schwert zu Wort kommen lassen und heute fordert man ihn dazu auf, möglichst in jeder Hinsicht höflich zu schweigen. Die Schweiz in der Breite gesehen war streng genommen also schon immer ein Volk sozusagen ohne Hirte, auch wenn sie dereinst vielleicht einmal geglaubt hatte, sie hätte einen! Diesen Hirten, den sie glaubte zu haben, hat sie wohl oft genug nicht zu Wort kommen lassen, nicht verstanden und vor den falschen Karren gespannt. Es waren vereinzelt gar Reformatoren, welche unter dem Kreuz Christi in den Krieg zogen. Einer davon, Huldrych Zwingli, fand dazu seinen angemessenen Lohn in der Schlacht von Kappel am 11. Oktober 1531. Er fiel in die Hände der katholischen Innerschweizer, wurde verhöhnt indem man ihm anbot, vor den dort anwesenden Katholiken seine letzte Beichte abzulegen und anschliessend getötet. Danach wurde sein Leichnam viergeteilt, verbrannt und die Asche in den Wind gestreut. So schildert es die Geschichtsschreibung. War dies nun der Tod eines Reformators oder der eines Kreuzritters? Kann es das Ansinnen Christi sein, dass einer seiner Diener so abtritt? Dazu noch: Wie klein muss damals schon das Kreuz Christi auf beiden Seiten gewesen sein?
Hören wir doch endlich auf, die wenigen frommen Spuren und Symbole in diesem unserem Land zu verklären und stellen uns der harten Wahrheit: Wir sind tief gefallen und viel tiefer kann der Fall fast gar nicht mehr werden. Sollte diese Nation für diesen Fall und ihre Gottlosigkeit nicht Busse tun, kann sie gut und gerne mit dem Schlimmsten rechnen, denn auch zur Zeit des Neuen Testaments schaut der Schöpfer des Universums üblem, gottlosem Treiben nicht endlos zu. Und wenn er dereinst oder auch schon bald einmal mit Gerichten eingreifen sollte, dann aus Liebe zur Menschheit und seiner Schöpfung. Es sei hier noch milde angedeutet, diese Gerichtsliebe gilt jeder gottlosen Nation, nicht nur der kleinen Schweiz. Der Schöpfer kann nicht zuschauen, bis nichts mehr zu retten ist. Schläge sollen das Volk zu guten Sitten erziehen und nicht vernichten. Wir dürfen also wählen: Wollen wir die Busse oder wollen wir die Schläge? Wer sich vor allem von den Schlägen die heilsame Wirkung erhofft, darf gerne auch um solche bitten und die Busse zur Seite schieben. In die alten Propheten und deren Warnungen an Israel kann man jedoch durchaus hineinlegen, dass der allmächtige Gott der Bibel nicht so gerne zuschlägt und daher die Busse vorziehen würde, denn darum warnte er ja sein Volk Israel über Jahrhunderte hinweg bevor die Gerichte kamen.
Was empfand Jesus zu seiner Zeit bei der Betrachtung des Volkes: „Als er aber die Volksmenge sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie ermattet und vernachlässigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben (Matthäus 9.36).“ Wir haben bisher vor allem vom guten Hirten, von Jesus Christus selbst gesprochen, welchen das Volk kaum hat und doch dringend brauchen würde. Wir dürfen hierbei nicht vergessen, dieser oberste Hirte ist zum Himmel aufgefahren und bisher noch nicht wiedergekommen. Er ist „nur“ durch seinen Heiligen Geist auf Erden vertreten. Und dieser Geist sollte die Führenden auf dieser Erde zu zumindest ein bisschen „guten“ Hirten machen, welche einigermassen selbstlos zum Wohle des Volkes regieren. Nur haben wir denn diese guten Hirten, welche stellvertretend für Christus das Volk leiten? Mehrheitlich eher nicht, müssen wir fürchten! Sie sind da und dort weit mehr Hunde und reissende Wölfe, welche ihre Schafe in die Waden beissen oder gar das eine oder andere Schaf erlegen. Die Bibel gibt uns einen kleinen Hinweis dazu, wie die Hirten in Politik, Wirtschaft und Kirche sich zu mehr Güte hinwenden könnten, wo sie noch fehlen sollte: „So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen Bitten, Gebete, Fürbitten und Danksagungen darbringe für alle Menschen, für Könige und alle, die in hoher Stellung sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Gottesfurcht und Ehrbarkeit; denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1. Timotheus 2.1-4).“ Es liegt also durchaus auch an den Schafen, für bessere Verhältnisse zu sorgen. Wir alle können Busse tun für das Treiben in unserem Land, in unserem Volk und wir alle können für die Führenden beten, auf dass sich die Verhältnisse im Land zum Besseren wenden.
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Bibelstellen nach Schlachter, neue revidierte Fassung 2000, wo nicht anders vermerkt.
Ralph Pfister - 23. März 2022
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Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Bis ich komme, halte an mit Vorlesen, mit Ermahnen, mit Lehren.“
1.Timotheus 4.13
„Denn wenn ich euch auch durch den Brief traurig gemacht habe, so bereue ich es nicht; denn das Gott gemässe Trauern bewirkt eine Busse zum Heil, die man nie zu bereuen hat, das Trauern der Welt aber bewirkt den Tod.“
2.Korinther 7.8 & 10
„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Johannes 1.14
„Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn gläubig geworden waren: Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“
Johannes 8.31 & 32
„Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“
Johannes 16.13
Die Bibel
Ermutigung, Trost, Auferbauung
„Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!“
Josua 1.9
„Ich, ich bin es, der euch tröstet. Wer bist aber du, dass du dich vor dem sterblichen Menschen fürchtest, vor dem Menschenkind, das wie Gras dahingegeben wird, und dass du den HERRN vergisst, der dich gemacht hat, der den Himmel ausgespannt und die Erde gegründet hat? Und allezeit, den ganzen Tag, fürchtest du dich vor dem Grimm des Bedrückers, wenn er sich rüstet, um zu verderben. Wo ist denn nun der Grimm des Bedrückers?“
Jesaja 51.12-13
„Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.“
Joel 3.5 (H2.32)
„Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.“
Psalm 23
„Gar keiner wird zuschanden, der auf dich harrt; zuschanden werden, die ohne Ursache treulos handeln.“
Psalm 25.3
„Der HERR ist mein Licht und mein Heil,
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist meines Lebens Kraft,
vor wem sollte mir grauen?“
Psalm 27.1
„Denn sein Zorn währt einen Augenblick, seine Gnade aber lebenslang; am Abend kehrt das Weinen ein und am Morgen der Jubel.“
Psalm 30.6 (H30.5)
„Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat! Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten zu deiner rechten Hand, dass dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“
Psalm 121
„Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.“
Matthäus 6.25-34
„Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg hinausführt. Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen.“
Matthäus 12.20-21
„Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“
Lukas 11.9-10
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“
Römer 8.28
„Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“
Philipper 4.13
„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“
1.Johannes 1.9
Die Bibel
Das Gebet des Herrn - Das Vaterunser
„Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten;
Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“
Matthäus 6.5-15
Die Schriften auf dieser Arche sollen herausfordern, Dinge aus biblischer Sicht ins rechte Licht rücken, Themen auch von ungewohnter Seite beleuchten und vor allem auch vorbereiten auf schwierige Zeiten. Die fetten Jahre sind vorüber, hört man da und dort gerne einmal sagen. Wir können davon ausgehen, die Zeiten werden früher oder später nicht nur magerer oder mager, sondern gar finster. Und genau darauf sollten wir uns Kraft eines starken Glaubens vorbereiten. Die Schriften dieser Arche...
Bekannt ist uns allen, was man landläufig so unter Liebe versteht oder unter diesem Begriff vereint: Freundschaft, Treue, Grossmut, Grosszügigkeit, Barmherzigkeit, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und vieles mehr. Da mag jedermann so seine eigenen Schwerpunkte und Vorlieben haben, doch einen gewissen Konsens wird man hier schon finden. Schon etwas herausfordernder wird es, wenn man die vertiefende Beschreibung der Liebe gemäss dem ersten Korinther sich zu Gemüte führt: „Die Liebe ist langmütig und ....
Wir dürfen uns gerne einmal fragen, worin geistliche Exzellenz bestehen könnte oder was einen exzellenten Jünger Christi ausmachen würde? Können wir diese Frage an seinem Charakter, seinem Verhalten oder seiner Tätigkeit klären? Vermutlich müssen wir dies alles einschliessen, was diese Betrachtung durchaus zu einer Herausforderung werden lässt. Was wird von Charakter und Verhalten eines exzellenten Jünger Christi erwartet? Möglichst Jesus sollte er gleichen, sein Vorbild sollte er nachahmen. Jesus ist unser ...
Wovon sollten oder dürfen wir als Jünger Christi in Bezug auf den Gehorsam ausgehen? Von der grossen unendlichen Freiheit, dem Atmen des „weggefallenen“ Gesetzes und der Gnade im Neuen Testament oder müssten wir eher die Strenge und die Gesetzlichkeit des Alten Testamentes zur Richtschnur nehmen in Bezug auf die Frage nach dem Gehorsam gegenüber Gott und seinen Regeln? Oder können wir uns einfach ganz nach unserem Geschmack das Beste aus beiden ....
Der erweckte Christ lebt in einer anderen Dimension als der sogenannt normale Christ. Für letzteren ist ersterer zumeist nur ein Verrückter, welcher vermeintlich fernab irdischer Realitäten in einer frommen Wolke schwebt. Doch leider steht es wohl nicht so gut um die geistliche Wahrnehmung des normalen Christen und er dürfte mit seiner Einschätzung womöglich ganz gründlich falsch liegen. Wir wollen im Folgenden dieser Sache auf den Grund gehen und uns fragen, ob die vermeintlich verrückten Erweckten ...
Für einmal wollen wir mit der guten Nachricht beginnen: Eine Zeit des Friedens auf Erden wird in der Bibel mit der Wiederkunft Christi verheissen. Gemäss den biblischen Verheissungen wird Christus dereinst für tausend Jahre ein Friedensreich errichten in welchem die Menschen den Krieg nicht mehr lernen werden. Im Buch Jesaja finden wir die Verheissung vom Frieden und in der Offenbarung eine Angabe zur Dauer des Friedens. Gemäss der biblischen Verheissung sollen dereinst die verstorbenen Märtyrer auferstehen ...