Das Referat oder der Vortrag, falls man diesen Ausdruck bevorzugen sollte, hat rein theoretisch den Auftrag, dem Zuhörer gut recherchierte Tatsachen oder eigene Forschungen des Vortragenden näher zu bringen. Letzteres scheint inhaltlich nicht sehr schwierig zu erfüllen zu sein, solange das Publikum nicht zwingend erwartet die reine göttliche Erkenntnis oder Wahrheit vermittelt zu kriegen, sondern eben nur die vorläufigen Erkenntnisse eines Forschenden. Wenn man als Publikum damit leben kann, aufgrund mangelnder Erkenntnis der Wissenschaft, die Form der Erde als Scheibe präsentiert zu erhalten, darf man sich gerne an jedem Fachvortrag oder jeder Tagung erfreuen. Sollte man bezüglich Wahrheiten oder Tatsachen jedoch höhere Ansprüche an die Vermittler irgendwelcher Erkenntnisse stellen, so kann es schnell einmal schwierig werden. Was sind eigentlich gut recherchierte Tatsachen? Doch zumeist nur die Wiedergabe dessen, was man durch Hörensagen erlangt hat. Waren wir dabei, wo der Schöpfer die Erde gegründet hat oder eben gemäss wissenschaftlicher Auslegung der Urknall und die Evolution das Universum formten? Wissen wir nun im 21. Jahrhundert mit Gewissheit, welche der beiden Entstehungserklärungen für das Universum wirklich etwas taugt? Wie gesagt, wenn man sich damit begnügen kann, zu glauben die Erde wäre eine Scheibe, kann man sich auch gerne ein Referat zur Entstehung der Erde anhören und dann einfach glauben, der Referent hätte schon gut genug nachgeforscht und das was er so erzählt müsste schon stimmen.
Alternativ dazu könnte man natürlich auch den Schöpfer des Universums befragen, wenn man denn an einen solchen glauben kann und sich auf seine Antworten stützen möchte. Im hier vorliegenden Kontext gehen wir genau von diesem Ansatz aus. Referate mit Gehalt sollten sich doch, wenn immer möglich, an universalen Wahrheiten ausrichten und nicht an menschlichen Einschätzungen oder vorläufigen wissenschaftlichen Erkenntnissen. Als Basis zu den universalen Wahrheiten kann dem Menschen gut und gerne die Bibel dienen und sein Weltbild wäre damit geprägt von den Werten dieses Buches. Diese Werte hat der Schöpfer dem Menschen gegeben zwecks sinnvoller Gestaltung des menschlichen Miteinanders. Vermutlich würde man mit Hilfe dieses weisen Buches zu fast jeder brennenden Frage eine Antwort finden. Und sollte das Buch keinen Rat haben, so könnte man ja den Schöpfer persönlich befragen. Vielleicht hätten wir bei solchem Vorgehen durchaus da und dort die eine oder andere Erleuchtung und die zuvor ungeklärte Frage wäre beantwortet und das zuvor scheinbar unlösbare Problem wäre gelöst.
Nun, bei der Betrachtung beschränkter menschlicher Talente, im Vergleich zum Schöpfer des Universums, fragt man sich als Erdenbürger schnell einmal, ob denn überhaupt irgendeiner auf Erden etwas zu sagen hätte? Man kommt dabei nicht umhin, anzunehmen es dürfte schon nicht viel dabei herausspringen, wenn man sich die Weisheiten eines Erdenbürgers anhört, selbst wenn dieser noch in der Bibel nach Rat sucht. Schwer irritieren in diesem Zusammenhang tun doch allemal die teils massiven Differenzen im Glaubensverständnis der Gläubigen aller Glaubensrichtungen oder Religionen. Der echte Wahrheitssucher wäre daher schwer versucht, zu kapitulieren und die Wahrheit verloren zu geben. Doch würde er sich damit einen Gefallen tun? Vermutlich nicht, denn einfach nur zu glauben es gäbe keine Wahrheit, weil allerlei Verfechter von Wahrheiten sich stetig widersprechen, führt ihn wohl auch nicht weiter. Die Bibel hat auch für dieses Dilemma einen Rat indem sie empfiehlt, alles was man so hört und liest, zu prüfen und nur das Gute zu behalten (1. Thessalonicher 5.21). Freilich stellt sich der wache Leser nun die Frage, wie er um alles in der Welt mit seinem beschränkten Wissen den Wahrheitsgehalt von Schriften oder Reden prüfen sollte? Zum einen kann er durchaus eine rechte Anzahl der verbreiteten Weisheiten an den Aussagen der Bibel messen und zum anderen spricht der Wahrheitssucher irgendwann ein Gebet in folgender oder ähnlicher Weise: „Oh du allmächtig Waltender, du Schöpfer des Universums, falls es dich überhaupt geben sollte, so führe mich in alle Wahrheit und zeige mir, wie sich aus Deiner Sicht die Dinge präsentieren.“ Am Besten bittet der Wahrheitssucher auch gleich noch um Demut, denn wenn es diesen Schöpfer gibt und davon gehen wir hier aus, dann könnte er das Gebet erhören und dem Beter universale Wahrheiten zugänglich machen, was im schlimmsten Falle bei letzterem den Hochmut anstacheln könnte. Bald einmal wird er sich nämlich für den einzigen Weisen halten und der Vermutung erliegen, um ihn herum würden sozusagen nur noch Narren leben. Der Wahrheitssucher sollte nie vergessen, dass ihm seine Wahrheiten nur gnädigerweise vom Allmächtigen zur Verfügung gestellt wurden und seine eigenen bescheidenen Talente ihn nie und nimmer zu universalen Erkenntnissen geführt hätten.
Wir wollen hier nicht verschweigen, dass selbst der demütige Wahrheitssucher die Weisheit nicht mit dem Suppenschöpfer gegessen hat und auch sein Wissen und seine Weisheit noch von eklatanten Lücken durchsetzt ist. Es gäbe nur einen, der ohne diese Lücken auf Erden auftreten könnte, der in der Bibel verheissene Christus, der dereinst diese Welt regieren wird. Doch weil dieser sich gegenwärtig noch Zeit lässt mit seiner Wiederkunft, bleiben uns in Fleisch und Blut eben nur die lückenhaften Wahrheitssucher, deren Reden und Schriften wir alle im Lichte göttlicher Wahrheit zu prüfen haben. Menschliche Erkenntnis wäre Stückwerk (1. Korinther 13.9), schreibt Paulus in seinem ersten Brief an die Korinther und seit damals hat sich diesbezüglich nichts zum Besseren gewendet. Leider gehört auch der Autor dieser Zeilen zur eben genannten Spezies „Wahrheitssucher mit eklatanten Lücken“, doch er bemüht sich zumindest, zu Themen von denen er gar nichts versteht auch gar nichts zu sagen. Und wenn er denn etwas sagt, so hat er zumindest unter Einbezug der Weisheiten des Schöpfers des Universums sehr lange über das Thema nachgedacht und nachgeforscht. Seit dem Jahr 1997, dem Jahr seiner Zuwendung zum christlichen Glauben, auch Bekehrung genannt in christlichen Kreisen, betreibt er seine Forschungen zu allerlei grossen Themen (Politik, Religion, Wirtschaft) und nimmt dabei die Bibel als Rahmen zum Bild, welches er zu diesen Themen malt.
Wer nun ein allenfalls unvollkommenes und vielleicht gar erheblich lückenhaftes, aber zumindest in den Rahmen der Bibel eingebettetes, Referat zu einem bewegenden Thema hören will darf sich gerne mit dem Autor dieser Zeilen in Verbindung setzen (ralph.pfister@the-ark.ch). Jede Schrift dieser Webseite könnte auch einen Vortrag hergeben, wenn es diesen zwar auch nicht wirklich braucht, denn man kann das Ganze ja auf der Webseite nachlesen. Vielleicht jedoch entstehen in Referatform auch ganz neue Dinge, welche in der dargebotenen Form nicht auf eine Webseite passen.
Wer nur für absolute Perfektion zu haben ist und sich Unvollkommenes und Lückenhaftes gar nicht erst antun will, der kann freilich auch bis zur Wiederkunft Christi warten und sich dann dessen Reden oder Referate anhören. Dabei wäre jedoch zu berücksichtigen, dass uns selbst Lückenhaftes weiterbringen kann, nämlich immer dann, wenn der Referent oder Autor eine der eigenen Lücken schon geschlossen hat und daher in einem bestimmten Bereich trotz seiner Lücken über etwas mehr Erkenntnis verfügt als man selbst vorweisen kann. So gesehen könnte man allenfalls selbst bei einem unvollkommenen Referenten ein bisschen etwas verpassen. Ob der hier Gemeinte, der Verfasser dieser Zeilen, überhaupt etwas zu sagen hat oder eben doch nicht, kann der interessierte Leser ja gerne aufgrund der Schriften auf dieser Webseite beurteilen. Die Katze im Sack wird er bei einer Einladung zu einem Referat keinesfalls kaufen, denn gar offensichtlich und unverblümt äussert sich der Autor zu allerlei Dingen und Undingen auf dieser Welt. Die bösen Überraschungen werden bei gründlichem Hinschauen demnach sicherlich ausbleiben.
Ralph Pfister - 12. März 2022
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Im Himmel unterhalten sich der Reformator Martin Luther und der Petrus über den nicht mehr so begeisternden Zustand der reformierten Kirche im einundzwanzigsten Jahrhundert. Tief gefallen soll sie inzwischen sein, meint zumindest der Petrus. Der Reformator jedoch will noch nicht so recht an diesen tiefen Fall glauben. Um seinem Glauben an die Wahrhaftigkeit himmlischer Einschätzungen auf die Sprünge zu helfen, lässt der Himmel ihn aus demselben fallen, so dass der Martin Luther, recht unerwartet, sich ein zweites Mal auf der Erde wiederfindet.
Weisheiten
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Stelle Dir nicht die Frage, wofür Du Dich rühmen könntest, sondern frage Dich, wo Du Dich verbessern müsstest!“
ARK
„Frage Dich nicht, wie Du den Untergang verhindern kannst. Frage Dich viel mehr, wie Du ihn überleben könntest.“
ARK
„Nicht die Schriften sind hart, sondern weit mehr die Realität.“
ARK
„Grosse Erkenntnis anerkennt, so ziemlich nichts zu wissen und grosse Demut befähigt dazu, diese Erkenntnis zu verkraften.“
ARK