Der Kniefall

Ich befinde mich in einer kleinen Gruppe auf einer Reise oder einem Ausflug in einem Land der ehemaligen Sowjetunion. Eventuell befinden wir uns im Russischen Teil der Sowjetunion. In einer verschneiten Ebene vor majestätischen Bergen sollen sich alle Gäste auf die Knie begeben, um irgendetwas zu ehren. Weil ich und jemand anderer neben mir bei der ersten Aufforderung nicht auf die Knie gehen, wird der Gruppe nochmals erklärt, dass dies hier so üblich sei, und dass es Konsequenzen für die ganze Gruppe hätte, wenn einer nicht auf die Knie gehen würde. Wir sollen uns nochmals hin knien, lautet die Aufforderung. Kurz überlege ich, ob ich nun doch gehorchen müsste, damit den Anderen nichts geschehen würde. Ich weiss nicht recht, ob ich nur denke, nun könnte eine Stimme im Kopf mit klarer Anweisung gut sein oder, ob effektiv eine Stimme zu mir sagt: „Und du gehst nicht in die Knie.“ Auf jeden Fall bleibe ich stehen und ein älterer Mann, zu meiner Überraschung, neben mir ebenfalls. Rechts von uns steht noch ein Ehepaar, welches nun auch nicht mehr auf die Knie geht. Alle anderen gehen auf die Knie. Ich rechne nun damit, dass zuerst wir Stehenden dran kommen, doch plötzlich sind auch alle anderen wieder aufgestanden und die Soldaten des Landes wagen es nun nicht mehr, etwas gegen uns zu unternehmen und lassen uns weiter gehen. Zuerst hatte ich gedacht, die Anderen hätten die Erlaubnis gekriegt wieder aufzustehen, doch sie sind aus Überzeugung wieder aufgestanden. Wo wir weiter gehen, rühmt sich eine ältere Dame damit, dass wir eben alles richtige Eidgenossen wären. Dies wohlverstanden nachdem sie selbst, wie fast alle anderen auch, zuerst einmal auf die Knie ging. (Traum vom So 9. September 2012)

Die Auslegung

Die Bibel lehrt in aller Deutlichkeit, vor niemanden ausser dem Allmächtigen auf die Knie zu gehen. Ein Kniefall vor einem System, einer Person, einem Land ist immer ein Stück weit Anbetung eines Götzen oder eines religiösen Systems. Fälschlicherweise könnten wir auch glauben, es wäre Demut sich vor jemandem zu beugen, doch diese zeigt sich nicht in einem anbetenden Kniefall, sondern im Gehorsam oder der Wertschätzung. Und wenn ein Regent einen Kniefall vor seiner Wenigkeit fordert, zeugt dies vor allem von dessen Selbstüberhebung und nicht von dessen ausserordentlichen Stellung. Jesus sagte einmal: „Der Grösste unter euch soll euer Diener sein (Matthäus 23.11).“

Klar zum Ausdruck kommt die geforderte Anbetung eines Regenten in Daniel 3, wo Nebukadnezar ein sechzig Ellen (ca 27m) hohes Standbild als Abbild seiner selbst aufstellen lässt und dazu auffordert, dieses anzubeten. Sadrach, Mesach und Abednego, Jüdisch stämmige Provinzverwalter in seinem Reich, folgen dem Gebot des Königs nicht und werden zur Strafe in den Feuerofen geworfen. Dort hat es mehr gebraucht als in meinen Traum, um davon zu kommen, doch sie kamen, zum Schrecken des Königs, lebend davon. Es sei hier jedoch darauf verwiesen, dass man bei weitem nicht immer davon kommt, wenn man sich vor dem Teufel in Form eines Götzen nicht verneigt. In der Geschichte in Daniel 3, sprechen dies die drei renitenten Provinzverwalter gar an. Sie rechnen zwar damit, von Gott gerettet zu werden, doch selbst wenn dies nicht der Fall sein sollte, sagen sie, würden sie das Standbild nicht anbeten. Die Offenbarung schildert, wie Johannes vor einem Engel Gottes auf die Knie fällt, doch der spricht zu ihm: „Und er sprach zu mir: Sieh zu, tue es nicht! Denn ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, der Propheten, und derer, welche die Worte dieses Buches bewahren. Bete Gott an (Offenbarung 22.9)!" Also selbst vor einem Engel Gottes sollen wir nicht auf die Knie fallen und dies würde sich noch eher geziemen, denn vor einem Götzen oder einem Götzenkult.

Ralph Pfister - 10. Juli 2019

Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche

„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.“
Offenbarung 21.1

„Und er wird Schiedsrichter sein zwischen den Nationen und zurechtweisen grosse Völker, also dass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spiesse zu Rebmessern schmieden werden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen. Komm, o Haus Jakobs, wir wollen wandeln im Lichte des HERRN!“
Jesaja 2.4 & 5

„Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen, der Leopard bei dem Böcklein niederliegen. Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein, also dass ein kleiner Knabe sie treiben wird. Die Kuh und die Bärin werden miteinander weiden und ihre Jungen zusammen lagern. Der Löwe wird Stroh fressen wie das Rindvieh. Der Säugling wird spielen am Loch der Otter.“
Jesaja 11.6-8

Die Träume - Eine kleine Auswahl

Die Träume

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Ich sehe im chinesischen Meer, nahe der chinesischen Küste, einen chinesischen Flugzeugträger mit sehr hoher Geschwindigkeit über das Wasser „hüpfen“. Er springt von Welle zu Welle und rollt dabei auch ziemlich erheblich. Er bewegt sich weit schneller vorwärts, als man es von Schiffen gewohnt ist. Von der Geschwindigkeit her gleicht er eher einem Tragflächenboot als einem Flugzeugträger. Er ist noch nicht ganz fertig gebaut, er hat noch keine Deckaufbauten. Das Deck ist knallrot bemalt. Neben diesem schon fast fertigen ....

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