Der geistliche Berater

Der geistliche Berater, im hier vorliegenden Verständnis, vertritt die Meinung biblische Werte wie Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Rechtschaffenheit, Treue, Versöhnlichkeit, Nächstenliebe und was sonst noch alles so dazu gehört, wären eine gute Basis für das menschliche Miteinander. Tragende Werte sieht er darin, Werte welche dem Menschen vom Schöpfer gegeben, um das Leben erfolgreich zu meistern. Freilich glauben heute nicht wenige Menschen die Bibel wäre ein angestaubtes Buch von reichlich geringer Bedeutung und die überkommenen Werte dieses Buches könnten sie in den Wind schlagen. Doch früher oder später müsste man vielleicht bemerken, dass eine Gesellschaft ohne diese Werte aus dem Ruder läuft und im schlimmsten Fall sogar untergeht. Wo es keine Nächstenliebe mehr gibt, und diese schliesst die eben genannten und auch die nicht die genannten Tugenden mit ein, verwandelt sich eine geordnete Gesellschaft bald einmal in einen anarchistischen Verein. Wo Leib und Leben oder auch Besitz keinen Wert mehr haben, da fehlt bald einmal das Fundament zur Erhaltung der Zivilgesellschaft. Schade wenn man es erst bemerkt, wenn letztere bereits den Bach hinuntergegangen ist.

Bild: Der Moralapostel

Dereinst soll ein Unternehmensberater einmal gesagt haben, er würde den von ihm zu beratenden Klienten keinesfalls mit der Moral oder der Nächstenliebe daherkommen, denn darauf würden die nie und nimmer ansprechen. Er hätte da eine bessere Methode: Er würde seine Klienten in den Schmerz führen indem er ihnen die Kosten ihres Fehlverhaltens vorrechnen täte. Man muss es hier in aller Deutlichkeit anmerken, dieser Unternehmensberater unterlag einem schweren Irrtum, wenn er glaubte mit der Moral müsse man dem Menschen nicht kommen. Im Gegenteil genau das sollte man, denn genau die Absenz der Moral führt gerne da und dort zu hohen Kosten. Oder ist es nicht gar so, dass vor allem die Absenz der Moral zum Verantwortlichen unnötiger Kosten gemacht werden könnte? Zugeben muss man hierbei freilich, dass es durchaus recht lange dauern kann, bis die Absenz der Moral kostenmässig voll durchschlägt und am Ende der Schaden der Unmoral grösser wird als zuvor der Gewinn. Dennoch kann man des Unternehmensberater Ansatz wunderbar auf die Moral übertragen und den Klienten über die Moral in den Schmerz führen. Wer keine Moral hat, der wird früher oder später bitter dafür bezahlen. Nur schon Steuerhinterziehung führt zu ganz erheblichen Mehrkosten in Form von Strafsteuern, wenn man dann dereinst ganz wider Erwarten einmal erwischt wird. Der Staat hat zwar heutzutage selbst kaum noch eine Moral, doch eigenartigerweise erwartet er von den anderen eine und schreitet beleidigt zur harten Bestrafung der Fehlbaren, wenn er sie erwischt. In diesem Verhalten kann man gerne eine grundsätzliche Eigenheit des Menschen erkennen: Er neigt zwar selbst zur Unmoral, zum Beispiel zum Lügen, Betrügen oder Stehlen, doch daran findet er nur Gefallen, solange er selbst Täter und nicht Opfer ist. Müsste er nicht eigentlich aufgrund seiner eigenen Einstellung einem Lügner oder Betrüger höchsten Respekt zollen? Aber nein, das tut er nicht, wenn er selbst zum Gehörnten wird. Könnte es vielleicht sein, dass der Schöpfer des Universums so etwas wie ein Gewissen und ein gesundes Gerechtigkeitsempfinden dem Menschen in die Wiege gelegt hat und er deshalb sich nicht gerne zum Gehörnten machen lässt? Und wie sagt man im Volksmund so schön: Tue einem anderen nicht, was man dir nicht tun soll! Na schön, damit wären die Grenzen dann ja auch schon abgesteckt.

Und wenn wir schon von den Kosten von Lug und Betrug sprechen, so wollen wir hier doch gerne ein kleines Beispiel aus der neuerlichen Vergangenheit anführen. Es soll da einen grossen Automobilkonzern geben, der glaubte es wäre ein gutes Geschäft, wenn man durch schnöde Manipulation an der Motorsteuerung die von einem bestimmten Land erwünschten Abgaswerte herbeizaubert. Das ging zwar ein paar Jahre lang gut, bis eines Tages ein paar nichtsahnende Studenten eines derer Fahrzeug im praktischen Betrieb auf Herz und Nieren testeten und geradezu unsägliche Differenzen zwischen Soll und Haben feststellen konnten. Nun, enden tat das Ganze in Milliardenklagen und diese haben mit Sicherheit, wir wollen hier gar nicht genau nachrechnen, ein Mehrfaches dessen ausgemacht, was der hier angesprochene Konzern mit dem Verkauf der manipulierten Fahrzeuge eingefahren hat. Dieser Konzern hat den Moralaposteln einen grossen Gefallen getan, denn diese haben nun ein erstklassiges Beispiel dafür, wie teuer einen eine zweifelhafte Moral zu stehen kommen kann. Einmal mehr die Weisheit aus dem Volksmund: Lügen haben kurz Beine. Leider trifft dieses Sprichwort nicht immer ins Schwarze und es kann aus menschlicher Sicht doch recht lange dauern, bis den Lügen die Beine zu kurz zum Gehen werden, doch früher oder später geht vielen Lügen die Luft aus und das kann dann eben teuer werden.

Der geistliche Berater befasst sich freilich nicht nur mit der Wirtschaft, falls bisher dieser Eindruck entstehen sollte, nein, er sieht sein Wirken auch in Politik und Kirche. Denn auch dort gilt der Grundsatz: Eine dünne Moral verursacht letzten Endes Schmerz und Kosten. Die Absenz von gesunden biblischen Werten rächt sich nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch in Kirche und Politik. Daher sieht sich der geistliche Berater veranlasst, alle drei Bereiche ein wenig unter die Lupe zu nehmen und beginnen tut er dabei gerne mit der Kirche, denn diese wäre eigentlich die Stütze der biblischen Moral. Diese müsste der moralische Leuchtturm der Nation sein, doch leider ist sie davon inzwischen sehr weit entfernt. Entweder hört man sie kaum je laut genug von der Moral sprechen oder aber, weit schlimmer, sie hat selbst längst keine mehr.

Der geistliche Kirchenberater

Nun, beginnen wir doch gleich beim Schmerz den unsere Kirchen in der westlichen Welt eigentlich schon längst spüren müssten. Sie haben keine Vollmacht und leiden da und dort an erheblichem Mitgliederschwund. Man muss es leider deutlich sagen, diese Kirchen sind weitestgehend geist- und blutleer und daher kann es nicht verwundern, dass sowohl die Vollmacht wie auch die Mitglieder fehlen. Und wenn sie noch Mitglieder haben, so sind diese weit davon entfernt Erweckte im Sinne der ersten Jünger Christi zu sein. Sie sind viel mehr recht laue Mitläufer recht lauer Kirchen. Von einem Petrus heisst es, dass sein auf einen Kranken fallender Schatten reichte, um den Kranken zu heilen. Und wie sieht das heute aus? Da gehen die meisten Kranken über Jahre hinweg aus und ein in ihren lauen Kirchen und kennen die Heilungswunder Christi nur vom Hörensagen. An Pfingsten kamen an einem einzigen Tag gemäss der Schilderung der Apostelgeschichte (Kapitel 2) dreitausend neue Jünger zur Gemeinde dazu und wo stehen wir diesbezüglich heute? In den meisten Freikirchen kommt sozusagen über Jahrzehnte hinweg kaum einer dazu und in den Landeskirchen verlassen die Passagiere zu tausenden das sinkende Schiff. Nicht an einem einzigen Tag zwar, dafür aber in einem schleichenden Prozess über Jahrzehnte hinweg. Doch macht es das besser? Angemerkt für die Freikirchen, welche glauben Wachstum zu erleben, sei hier noch, dass dieses Wachstum zumeist nichts weiter als Transferwachstum ist. Sie gewinnen ihre Mitglieder aus der Schar der Unzufriedenen anderer Kirchen und nicht aus dem ungläubigen Volk und die Vollmacht alter Zeiten findet man auch in diesen Freikirchen nicht ansatzweise. Und wenn man sich nun in Kirchenleitungen beklagt über Stagnation oder Mitgliederschwund, so sollte man die Sache vielleicht einmal aus der Sicht des lieben Gottes anschauen. Warum sollte dieser seine Schäfchen in blutleere Kirchen schicken, nur auf dass dort deren Seelen verdorben werden? Warum sollte er geistlose Kirchen mit Mitgliedern und Heilungswundern segnen, so dass diese gar nie mehr bemerken wie tief sie eigentlich gefallen sind?

Man sieht, der Schmerz wäre eigentlich gar offensichtlich, doch scheinbar scheint sich kaum jemand daran zu stören und daher wendet sich auch seit Jahrzehnten nichts zum Besseren. Die Antwort zur Überwindung des Schmerzes liegt auf der Hand: Zurück zu den Wurzeln, zum Feuer der Erweckung der ersten Tage und die Lahmen würden gehen, die Blinden sehen und die Kirchen würden sich wieder füllen. Man hätte statt lauen Mitgliedern, welche für ihre Kirche am liebsten möglichst nichts tun und dorthin gehen um ein bisschen die Beine baumeln zu lassen, feurige Mitglieder, welche im Namen Christi und mit seiner Vollmacht ihm und seinem Reich dienen würden. Man würde sich daher auch nicht mehr beklagen müssen über den Mangel an Mitarbeitern und den Mangel an finanziellen Mittel. Alles wäre in Butter und die Gemeinde Christi würde diesen Namen endlich wieder verdienen.

Doch wir wollen hier nicht naiv sein. Der Kirchenberater weiss sehr wohl, dass man seinen verstaubten, altbiblischen Rat gegenwärtig gar nicht hören will in diesen Kirchen, denn trotz des offensichtlichen Leides fühlt man sich dort eigenartigerweise grossmehrheitlich noch recht wohl. Wenn überhaupt ein Hirte dieser Kirchen einmal seinen Rat suchen sollte, so wird er dies verstohlen und im Dunkel der Nacht tun. Kann dies überraschen, wenn man das Leben Christi studiert? Wohl kaum, dann genauso taten es die Pharisäer damals. Doch aufgemerkt, es sollte denen nicht zum Segen gereichen, denn nur rund vierzig Jahre nach dem Wirken Christi haben die Römer 70 n.Chr. den Tempel in Jerusalem zerstört und den Juden jegliche Selbstbestimmung genommen und sie versklavt, was in der Folge zu einem Exodus des Volkes in alle Himmelsrichtungen führte. Damit war dann vorerst einmal Schluss für eine unwürdige Kirche und deren Mietlinge. Ja, Mietlinge statt Hirten wären sie, sagte Jesus dereinst von den Pharisäern (Johannes 10) und warum sollten wir heute einen Unterschied zu damals erkennen können? Haben wir nicht auch heute wieder weit mehr Mietlinge unter den Führern unserer Kirchen als Hirten? Und warum also sollte die heutige christliche Kirche ein anderes Schicksal erleiden als die damalige jüdische Kirche? Nur so eine Frage, die sich der aufmerksame Beobachter stellt beim Betrachten der gegenwärtigen Kirchenlandschaft. Wäre es vielleicht an der Zeit Busse zu tun und radikal umzukehren von den verderblichen Wegen? Sollte man vielleicht nicht möglichst bald einmal die blutleeren Kirchen wieder mit dem reinigenden Blut Christi füllen und die geistlosen Kirchen mit seinem Geist? Den Unterschied haben wir eben beschrieben im Vergleich der Früchte der heutigen Kirche mit denen der Urkirche nach Pfingsten. Die heutige westliche Kirche gefällt sich bisher jedoch im Gewand von Sardes und Laodizea von denen es in den Sendschreiben in der Offenbarung zum einen heisst, sie hätte nur den Namen zu leben und wäre doch tot (Sardes, Offenbarung 3.1-6) und zum anderen sie wäre lau und für Christus so ungeniessbar, dass er sie gerne ausspeien würde (Laodizea, Offenbarung 3.14-22).

Möge Christus wenigsten den einen oder anderen Hirten erwecken, der sich mit diesen Zuständen nicht mehr zufriedengeben will und möge er wenigsten Teile dieser gefallenen Kirchen zur Busse und Umkehr führen. Und wo Busse und Umkehr fehlen, darf er gerne zum Gericht schreiten, denn dazu wäre es wohl längstens Zeit, wäre der aufmerksame Beobachter versucht zu sagen. Wir leben grundsätzlich in einer gerichtsreifen Welt und warum eigentlich sollte das Gericht Gottes nicht zuerst bei seinem eigenen Haus beginnen? Und falls man nun in christlichen Kreisen versucht wäre zu behaupten, der Gott des neuen Testamentes würde nicht mehr so handeln, so erinnere man sich bitte daran, dass die „Auflösung“ des alten Bundes mit der Zerstörung des Tempels 70 n.Chr. und der Versklavung der Juden mit dem darauffolgenden Exodus zu neutestamentlichen Zeiten stattfand. Es gibt also keinen Grund anzunehmen, die Christen könnten bis in alle Ewigkeit mit ihrer Lauheit durchkommen.

Der geistliche Politberater

Der Politiker wäre nun wohl versucht, die These in den Raum zu stellen die Moral, die biblischen Werte würden gut und gerne in die Kirche passen, doch in der Politik hätten diese nichts verloren. In der Politik könne man sich gar nicht an Wahrheiten halten, denn diese wären in unserer gegenwärtigen Welt zumeist so hässlich, dass man sie kaum noch aussprechen könne und daher wäre ein Arbeiten mit Halbwahrheiten oder brandschwarzen Lügen genau das Richtige. Jetzt mal abgesehen davon, dass die Realitäten ja genau wegen der zumeist fehlenden Moral so hässlich sind, sollte man sich doch die Frage stellen, ob ein verlogener Politiker langfristig überhaupt eine Zukunft haben kann? Den eigenartigen Mechanismus menschlichen Daseins, der es gar nicht schätzt, die Hörner aufgesetzt zu bekommen, obwohl man dies anderen da und dort selbst gerne einmal antut, haben wir schon erwähnt. Von daher scheint es wenig zu überraschen, wenn Politiker immer wieder einmal über die Klinge springen müssen, weil sie das Volk belogen haben. Zumeist handelt es sich dabei zwar „nur“ um eine Abmahnung durch Abwahl, weil sie dem Volk nicht geliefert haben, was sie diesem versprachen, aber immerhin bezahlen sie ein wenig dafür. Man muss freilich zugeben es geht jeweils zumeist viel zu lange bis sie über die Klinge springen müssen und der angerichtete Schaden kann dabei gerne schon immens sein.
Ein wahrer Volkshirte würde sich nicht mit Halbwahrheiten und Lügen zwecks Machterhalt durch eine zu gewissen Teilen hässliche Welt durchboxen, nein, er würde die unangenehmen Wahrheiten aussprechen und die Missstände im Land konsequent angehen. Es kann zwar sein, dass in dieser unserer gegenwärtigen Welt ihm dies ebenfalls die Abwahl bescheren würde, aber er könnte nach dieser wenigsten noch in den Spiegel schauen. Es sei hier noch angemerkt, dass uns die Bibel verheisst, dass wir dereinst alle vor den Richterstuhl Christi treten werden (2. Korinther 5.10) und es von daher nicht nur um unser irdisches Spiegelbild geht, sondern viel mehr auch noch um die Frage, ob wir dereinst aufrecht vor unseren Herrn und Meister treten können?
Eine mindestens so spannende Frage, wie die nach der Wahrheit, wäre die nach der klaren Sicht der Regenten auf die Dinge dieser Welt. Wäre es nicht so, dass man ausgehend von einem soliden Wertefundament, eine klare Sicht auf diese Welt gewinnen müsste, damit man sie regieren kann? Woher nehmen unsere Regenten den Glauben, sie hätten erkannt, wie diese Welt funktioniert und sie wären begabt genug, diese zu regieren? Hätte sich bei einer klaren, biblischen Sicht auf diese Welt ein solches Debakel, wie eben in der mehr oder weniger vergangenen Coronakrise überhaupt ergeben können? Was sagt die Bibel zu leben und sterben? Im Psalm 90 Vers 10 vertritt der Psalmist die Meinung das Leben würde 70 Jahre dauern und wenn es denn hoch käme vielleicht auch 80. Diese Einschätzung gilt auch heute noch. Vor dreissig Jahren lag die durchschnittliche Lebenserwartung in der Schweiz bei knapp 80 Jahren und heute leicht darüber. Alles was über 80 liegt, kann man bei gesunder Beziehung zu leben und sterben gut und gerne geschenkt nennen. Und wer starb in ganz Europa an Corona, in nicht einmal sehr grosser Zahl, wenn man die Coronatoten endlich einmal in den Gesamtzusammenhang der ohnehin regelmässig Versterbenden stellen täte? Die über Achtzigjährigen und die meisten davon befanden sich schon vor Corona in einer eher schlechten gesundheitlichen Verfassung. Wir haben über zwei Jahre (2020 & 2021) hinweg gerechnet eine erhöhte Sterblichkeit von knapp zehn Prozent erlebt und dies liegt bei vernünftiger Betrachtung noch immer in der normalen Bandbreite der zu erwartenden Sterblichkeit. Wie kommt man nun also dazu bei enormem wirtschaftlichen Schaden und geringem Nutzen das Unvermeidliche zu bekämpfen? Seit wann glaubt man, man müsste dem Tod zu jedem Preis und wider jede Vernunft die Tür weisen? Den erzielten Erfolg kann man gerne in einem kleinen Ländervergleich betrachten indem wir die Anzahl Toten pro Million Einwohner einiger Länder in Europa einander gegenüberstellen (Stichtag 22.2.2022, Zahlen Corona-Monitor Berliner Morgenpost): Schweden 1660, Österreich 1644, Schweiz 1517, Deutschland 1469. Was fällt auf: Über den Daumen gepeilt sind inzwischen nach bald zwei Jahren Drama diese Länder alle in etwa gleich weit. Und wo liegt der Unterschied: Die Schweden hatten kaum Massnahmen und Einschränkungen, die Schweizer hatten noch halbwegs moderate Massnahmen, den Österreichern und den Deutschen hingegen konnte es jedoch gar nie genug des Schutzes für die vulnerablen Hochbetagten sein und am Ende waren die verglichenen Länder dennoch alle in etwa gleich weit. Und man soll nun bitte nicht behaupten am Ende wäre man immer schlauer, denn es gab sehr wohl einige Wenige, welche den unseligen Massnahmen von Anfang an dezidiert widersprachen, unter anderem auch der Autor dieser Zeilen, und sich dabei gerne Unmenschen oder Aluhüte schimpfen liessen. Dummerweise sollten für dieses eine Mal die Unmenschen und die Verschwörungstheoretiker recht behalten, zumindest in Bezug auf die völlige Essenzlosigkeit der Massnahmen. Es kam wie es kommen musste: Die Massnahmen waren von reichlich bescheidener Wirkung und das Setzen auf Eigenverantwortung hätte voll und ganz genügt und kaum mehr Tote ergeben. Bezüglich der Beweggründe unserer Politklasse zur Ergreifung der in der Pandemie angewandten Massnahmen, tappen wir nach wie vor im Dunkeln, daher wäre ein Corona-Tribunal für die präsidialen Protagonisten der vergangenen Tage wohl äusserst wünschenswert. Vielleicht würde ein hohes Gericht endlich aufdecken, was in deren Köpfen wirklich vor sich ging. Hat sie die Angst vor einer recht kleinen Gefahr den Verstand verlieren lassen oder folgten sie eben doch alle einer finsteren, geheimen Agenda?

Diese Frage müssen wir hier leider offenlassen, doch wir können zumindest erklären, wie dieses Debakel zu vermeiden gewesen wäre. Eine klare Sicht auf Realitäten und biblische Grundwerte hätte zum Schluss geführt, dass es keinen Grund gibt, das Unvermeidliche, den Tod nämlich, zu bekämpfen und dass die Eigenverantwortung des Bürgers Schutz genug geboten hätte, denn man hätte sich darauf verlassen können, dass die Risikopatienten sich zu Hause verschanzen und das Bad in der Menge für gegebene Zeit auslassen. Es sei hier noch angemerkt, der Kampf gegen einen unsichtbaren Feind, in Form eines durch die Luft übertragenen Virus, kann man sozusagen immer nur verlieren, auch das müsste man wissen, wenn man denn ein Land regieren will. Mit anderen Worten, gut beraten hätten unsere Regenten wohl weiser gehandelt und nicht die minimale Lebensverlängerung einiger weniger Hochbetagter wider jede Vernunft über alle anderen Interessen ihrer Nation gestellt. Freilich fragt sich der geistliche Berater auch hier, ob man denn seinen Rat überhaupt hätte hören wollen? Und leider muss er aufgrund von Aussagen vielleicht gut informierter Quellen annehmen, man hätte ihn nicht hören wollen. Die Politkaste dürfte es in etwa ähnlich halten wie die Pharisäer zu Zeiten Jesu. Wenn sie denn überhaupt einen geistlichen Berater aufsuchen sollten, so muss das wohl vorzugsweise verstohlen und im Dunkel der Nacht geschehen.

Der geistliche Unternehmensberater

Dass die Absenz von tragenden Werten, die Absenz der Moral gerne einmal Geld kosten kann, haben wir bereits beschrieben und hier könnte man den Unternehmer durchaus abholen beim Plädieren für solide Werte, denn ums Geldverdienen geht es ihm ja in erster Linie. Doch beim Unternehmer trifft der geistliche Berater gegenüber den bisher betrachteten Protagonisten noch auf ein weiteres Problem. Der Unternehmer sieht sich als harten Arbeiter und die aus seiner Sicht sinnlosen Diskussionen scheut er wie der Teufel das Weihwasser. Er hält die Freude am Disputieren und Diskutieren der Geistlichen und Politiker ja genau für deren grösste Schwäche und will sich daher keinesfalls in deren Fahrwasser begeben. Daher fragt sich der Unternehmer gleich mal vorweg, was er mit einer Beratung anfangen soll, egal welcher Art sie auch sein mag? „Ich wandle hier auf Erden, um Geld zu verdienen und nicht zum Diskutieren“, sagt er sich, „und daher verzichte ich auf sinnlose Beratungen.“ Nun gut, das mag so seine gewisse Richtigkeit haben, doch man stelle sich einmal die Frage, wie schlecht es sich allenfalls Geld verdient, wenn das geistliche Fundament des Unternehmens, die Werte von Führung und Mitarbeitenden, nicht gerade von tragender Kraft sein sollten? Ein schwaches Wertefundament, basierend auf einer zweifelhaften Moral, lädt nicht gerade zum Bauen ein und es führt gerne auch zu persönlichen Schwächen und zwischenmenschlichen Problemen, welche den Erfolg schmälern. Wenn Mitarbeitende, egal auf welcher Stufe, einen schweren Rucksack voller Probleme mit sich herumtragen und dies von morgens bis abends hat dies unweigerlich unerwünschte Auswirkungen. Wie viel Energie wird da wohl während des ganzen Tages für den Rucksack aufgewendet statt für die Arbeit? Könnte es daher nicht vielleicht gar so sein, dass durch das Angehen von Problemen der erwähnten Art man am Ende trotz dem Diskutieren sogar noch mehr verdient? Vielleicht mutet es gar etwas eigenartig an, wenn man Arbeitsprozesse auf der technischen oder organisatorischen Seite stetig optimiert, doch bei den Mitarbeitenden lässt man Potential brachliegen, weil man sich mit ihrem Rucksack nicht befassen kann oder will und ihnen daher bedeutet, ihren Rucksack voller Probleme sollen sie doch bitte gerne zu Hause lassen und sich während der Arbeit auf das Wesentliche konzentrieren, die Arbeit nämlich. Die Idee mag bestechen, doch leider lässt kaum einer von den Angesprochenen seine Probleme dann auch wirklich zu Hause.
Freilich sollten wir hier nicht so schnöde nur vom Mammon reden, sondern auch von der Menschlichkeit und der Nächstenliebe. Wie wäre es, wenn man eine Firma anträfe in welcher sich die Mitarbeitenden lieben oder zumindest gut mögen? Da könnte es auf einmal so sein, dass man am Arbeitsplatz eine gute Zeit verbringt und dies sogar arbeitend. Und wenn man bedenkt, dass der Mensch einen grossen Teil seiner Lebenszeit bei der Arbeit verbringt, so müsste man sich ja geradezu wünschen, er würde dort eine gute Zeit verbringen. Und sogar das könnte sich auszahlen. Auch da liegt der eingangs erwähnte Unternehmensberater falsch, wenn er glaubt mit der Nächstenliebe müsste er seinen Klienten nicht kommen. Auch über den Mangel an Nächstenliebe könnte er nämlich seine Klienten in den Schmerz führen. Man stelle sich einmal die Frage, wie viel Mitarbeitende welche einander gegenseitig hassen die Firma kosten? Was kostet es, wenn sie gegeneinander statt miteinander arbeiten? Eine Firma voller Nächstenliebe wird mit Sicherheit mehr Geld verdienen als eine voller Hass, Neid und Zwietracht. Von daher liegt es wohl auf der Hand, dass sogar die Liebe den Gewinn steigern würde. Freilich hört es sich etwas unchristlich an, wenn ein Unternehmer für die Nächstenliebe plädiert, nur weil dabei am Ende mehr Kohle herausspringen könnte, doch ein Anfang wäre es allemal, wenn er in der Liebe nur wenigstens deswegen einen Gewinn sehen könnte.

Das Schlusswort des geistlichen Beraters

Der aufmerksame Leser wird sich nun vermutlich sagen: „Gerade gute Chancen räumt sich der geistliche Berater für seine Tätigkeit auf den vergangenen Zeilen nicht ein, denn er lässt ja unverblümt durchblicken, dass er einen erheblichen bis grossen Teil der Angesprochenen für reichlich beratungsresistent hält.“ Da muss der Autor dieser Zeilen dem aufmerksamen Leser Recht geben, denn er sieht es tatsächlich so. Das zeugt hingegen nicht in erster Linie von Pessimismus, sondern weit mehr von einer klaren Sicht auf Realitäten und ohne diese Sicht würde er als geistlicher Berater schon einmal von vornherein nicht viel taugen. Und ob der Berater sich daran stören müsste, dass ein erheblicher Teil der Menschen und insbesondere der Führungsklasse dieser Welt auch weiterhin auf die Moral pfeifen wird, wäre hierbei noch eine offene Frage? Er empfindet ob diesem Umstand zwar durchaus einen gewissen Schmerz, denn er weiss das schadet der Gesellschaft und sogar den Angesprochenen selbst, doch zumeist hat er mit diesen ja nicht viel zu tun und wird wohl auch häufig nicht viel vom Schaden abbekommen. Und wenn letzteres dennoch eintreten sollte, so wäre seine christliche Nächstenliebe herausgefordert, welche ihn lehrt sogar seine Feinde zu lieben.

Dazu weiss der geistliche Berater, er wird dereinst mit seiner eigenen Haut vor den Richterstuhl Christi treten und dort wird sein Leben verhandelt werden und nicht das der anderen. Er wird zu verantworten haben, was er auf Erden getan oder eben nicht getan hat. Wenn er dort, wo es möglich war die Werte Christi hochgehalten hat, wird er dafür gelobt werden und dort, wo er diese Gelegenheit nicht erhalten hat, wird Christus nicht ihn für die Folgen verantwortlich machen, sondern diejenigen die die Werte Christi ablehnten und sich den Moralapostel nicht anhören wollten. In diesen Fällen kann letzterer die Hände in Unschuld waschen und sagen, sein Angebot hätte ja gestanden, doch man hätte es eben verschmäht.

Der geistliche Berater weiss, wenn er denn über eine klare Sicht verfügt, er wird diese Welt nicht aus den Angeln heben können, er wird sie insgesamt nicht bessern können, denn dazu braucht es einen Grösseren als ihn selbst, den verheissenen Christus, der diese Welt neu ordnen und zu einem Friedensreich umgestalten wird, doch um die Neugestaltung dieser Welt geht es ihm als Berater auch gar nicht, sondern darum einzelne Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weiterzubringen und diese Einzelnen gibt es neben den Beratungsresistenten sehr wohl. An diesen Einzelnen wird er sich freuen. Und diese Einzelnen werden sich auch an sich selbst freuen können, denn sie wissen, persönlich werden sie einer besseren Zukunft entgegen gehen, selbst wenn für die Mehrheit auf Erden die Zukunft den Bach hinunter gehen sollte. Hier sprechen wir natürlich vor allem von denjenigen, welche ihren Glauben und ihr Vertrauen auf Christus und sein kommendes Reich setzen. Es liegt an jedem Einzelnen zu entscheiden, ob er zu dieser Minderheit gehören will oder zur Mehrheit, welche sich dafür entscheiden wird bis zum bitteren Ende auf Moral und biblische Werte zu pfeifen.

Möge es noch einige, neben dem Autor dieser Zeilen, geben, welche ihre Aufgabe darin sehen, Menschen mit der Hilfe biblischer Werte den Weg zu weisen und sie in ihrem Leben weiterzubringen. Wenn man, ob nun in Kirche, Politik oder Wirtschaft einen Bedarf sieht für eine geistliche Beratung und in den gelesenen Zeilen Potential erkennen kann, darf man gerne den Autor (ralph.pfister@the-ark.ch) dieser Zeilen kontaktieren und sich mit seinen Anliegen an ihn wenden. Sollte man das Bedürfnis verspüren, noch etwas mehr über ihn zu erfahren, darf man sich gerne seiner Kurzvorstellung auf der Webseite zuwenden.

Ralph Pfister - 9. März 2022

Der Roman

Zur guten Unterhaltung

Ein Reformator fällt aus dem Himmel
 Ralph Pfister
 
 
 
 Paperback
 396 Seiten
 CHF 18.90
 

Im Himmel unterhalten sich der Reformator Martin Luther und der Petrus über den nicht mehr so begeisternden Zustand der reformierten Kirche im einundzwanzigsten Jahrhundert. Tief gefallen soll sie inzwischen sein, meint zumindest der Petrus. Der Reformator jedoch will noch nicht so recht an diesen tiefen Fall glauben. Um seinem Glauben an die Wahrhaftigkeit himmlischer Einschätzungen auf die Sprünge zu helfen, lässt der Himmel ihn aus demselben fallen, so dass der Martin Luther, recht unerwartet, sich ein zweites Mal auf der Erde wiederfindet.

Die Leseproben: ARK / BoD.ch / BoD.de
Zum Shop: BoD.ch / BoD.de


Weisheiten
Passend zum Weltbild dieser Arche

„Stelle Dir nicht die Frage, wofür Du Dich rühmen könntest, sondern frage Dich, wo Du Dich verbessern müsstest!“
ARK

„Frage Dich nicht, wie Du den Untergang verhindern kannst. Frage Dich viel mehr, wie Du ihn überleben könntest.“
ARK

„Nicht die Schriften sind hart, sondern weit mehr die Realität.“
ARK

„Grosse Erkenntnis anerkennt, so ziemlich nichts zu wissen und grosse Demut befähigt dazu, diese Erkenntnis zu verkraften.“
ARK

Die Bibel  
Das Gesetz - Die zehn Gebote

„Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten! Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das dein Nächster hat!“
2. Mose 20.1-17

Die Bibel  
Die Gnade

„Als aber der HERR sah, daß die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse, da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe! Noah aber fand Gnade in den Augen des HERRN.“
1.Mose 6.5-8

„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Johannes 1.14

„Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“
Johannes 1.16-17

„Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.“
Römer 3.23-24

„Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wieviel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen.
Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmend geworden, damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.“
Römer 5.15 & 20-21

„Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieb haben mit unvergänglicher Liebe! Amen.“
Epheser 6.24

„So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“
Hebräer 4.16

„Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch zuteil wird in der Offenbarung Jesu Christi.“
1.Petrus 1.13

Die Bibel  
Das Gebet des Herrn - Das Vaterunser

„Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten;

Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“
Matthäus 6.5-15