Die Flugschau

Ich stehe als Soldat auf einer Militärbasis (Flugplatz), auf welcher eine zweitägige Flugschau statt finden soll. Irgendwie befinden wir uns halbwegs im Krieg. Wir werden immer wieder einmal nadelstichartig von einem Feind angegriffen. Der letzte Angriff liegt ca. drei Wochen zurück und ich sage zu einem Offizier, wir wären nun schon fast einen Monat nicht angegriffen worden und dies fände ich verdächtig, da würde wohl nächstens wieder etwas kommen. Er stimmt mir zu. Einige Soldaten schieben einen grossen Bomber in einen Hangar. Wo er schon fast drinnen steht, sehe ich, dass sich weisse Tankschläuche zwischen den Zwillingsrädern zweier Fahrwerke verklemmt haben und mache die Soldaten darauf aufmerksam. Sie entfernen die Schläuche, um den Bomber noch ganz hinein schieben zu können. Danach beginnt die Flugschau. Ich bin unruhig und ein anderer bemerkt dies. Ich denke, heute oder morgen während der Show wäre ein geeigneter Zeitpunkt, für den Feind anzugreifen. Auch der andere Soldat meint, dies wäre ein idealer Zeitpunkt. Ich sehe eine ganze Staffel unserer Flugzeuge über den Platz fliegen. Diese sind im Moment alle unbewaffnet und daher wären sie das perfekte Kanonenfutter für den Feind. Heute geschieht noch nichts, aber Morgen könnte dies sich ändern, befürchte ich. Unbestimmte Zeit später kommt der Angriff und ich stehe an einer Fliegerabwehrkanone. Eine feindliche Maschine rast, von einem anderen von uns angeschossen, auf mich zu. Sie fliegt knapp über mich hinweg und kracht ein paar dutzend Meter hinter mir auf den Asphaltplatz vor einem Hangar. Ich überlege kurz, ob ich mein Geschütz wenden und noch einen Schuss auf dessen Kanzel abgeben sollte, um den Piloten ganz sicher auszuschalten. Ich fürchte leise der könnte noch leben, aussteigen und mir von hinten in den Rücken schiessen. Ich lasse es dann aber. (Traum vom Fr 13. Mai 2016)

Die Auslegung

Was viele Christen noch immer nicht verstehen: Wir befinden uns in einer geistlichen Auseinandersetzung mit den Horden der Hölle oder direkter gesagt im Krieg. Dazu hat uns Petrus etwas zu sagen: „Seid nüchtern und wachet! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen könne (1. Petrus 5.8)." Weiter wäre hier anzumerken, dass sowohl Jesus, wie auch die meisten seiner ersten Apostel in diesem Krieg fielen. Sie starben nicht eines natürlichen Todes, sondern wurden von den Römern umgebracht und gingen damit als Märtyrer in die Geschichte ein. Warum nur sterben wir in unseren Breitengraden so selten für Christus? Weil wir in der falschen Zeit leben oder einfach zu irrelevant sind? Eine Frage, welcher wir uns vielleicht stellen müssten. Es mag zwar sein, dass die Zeit zum Sterben für Christus noch nicht reif ist, doch diese Zeit wird kommen und darauf müssten wir vorbereitet sein. Die Militärbasis im Traum wird immer wieder einmal angegriffen und sie scheinen dort immerhin, darauf vorbereitet zu sein. Wobei hier allenfalls noch anzumerken wäre, dass die Basis eher selten angegriffen wird und daher wohl für den Feind nicht allzu viel Gewicht hat. Bei grösserer Relevanz oder grösserem Gewicht im Reich Christi, werden die Angriffe eher häufiger als seltener erfolgen und zu deren Abwehr müssten wir gut gerüstet sein. Die Flugschau steht für christliche, festliche Veranstaltungen, welche durchaus gerne sein dürfen, nur eben sollten wir auf Angriffe gefasst sein und sie im Glauben und der Liebe abwehren können. Den Feind erschiessen, heisst im Reich Christi, diesen mit der Wahrheit zu konfrontieren und im besten Falle allenfalls Kraft des Heiligen Geistes zu bekehren. Und vielleicht muss man dabei wirklich nicht noch auf einen bereits Abgestürzten schiessen. Von der Wahrheit „erledigt“ braucht er dann vielleicht eher eine Umarmung als noch eine Salve aus der Fliegerabwehrkanone. Die an der Flugschau unbewaffneten Flugzeuge stehen für kampftechnisch schlecht gerüstete Christen, welche noch immer glauben das Reich Christi wäre eine reine Festveranstaltung. Epheser 6.10-17 beschreibt die Waffenrüstung des Christen: Umgürtet mit Wahrheit, angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit, beschuht mit der Bereitschaft zum Evangelium des Friedens, ausgerüstet mit dem Schild des Glaubens, dem Helm des Heils und dem Schwert des Geistes, nämlich dem Wort Gottes – so sollte ein Christ ausgerüstet sein. Wo diese Ausrüstung fehlt, wird der Christ zum Kanonenfutter für den Feind. Der weisse Tankschlauch könnte als Bild für die Zufuhr des Heiligen Geistes stehen. Wir müssen uns von Jesus betanken lassen und bei verklemmtem Tankschlauch geht dies ziemlich schlecht.

Ralph Pfister - 10. Juli 2019

Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche

„Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.“
Offenbarung 21.1

„Und er wird Schiedsrichter sein zwischen den Nationen und zurechtweisen grosse Völker, also dass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spiesse zu Rebmessern schmieden werden; kein Volk wird wider das andere ein Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen. Komm, o Haus Jakobs, wir wollen wandeln im Lichte des HERRN!“
Jesaja 2.4 & 5

„Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen, der Leopard bei dem Böcklein niederliegen. Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein, also dass ein kleiner Knabe sie treiben wird. Die Kuh und die Bärin werden miteinander weiden und ihre Jungen zusammen lagern. Der Löwe wird Stroh fressen wie das Rindvieh. Der Säugling wird spielen am Loch der Otter.“
Jesaja 11.6-8

Die Träume - Eine kleine Auswahl

Die Träume

Wir mögen vielleicht glauben, Träume wären doch nur Auswüchse des Unterbewusstseins ohne jede Bedeutung. Doch diese Auswüchse können sehr wohl von Bedeutung sein. So tauchen unter anderem Ängste und Wünsche eines Menschen auf, welche im Wachzustand verdrängt werden. Auch auf diese Träume sollte man ein Stück weit hören, denn sie sagen uns etwas über unser inneres Befinden. Doch diese Träume sind hier nicht unbedingt gemeint. Hier interessieren wir uns mehr für die Träume aus der geistlichen Welt. Für die Botschaften ...

Der schwache Zeuge

Ich gehe am Morgen früh durch eine Stadt. Ich sehe auf der linken Seite der Strasse an einem Schaufenster ein weisses Banner im oberen Teil des Fensters mit roten Herzen und dem Spruch darauf: „Fell fell in love with God.“ Fell soll wohl der Name des Ladenbesitzers sein. Ich gehe am Schaufenster vorbei und kehre nach ca. 20 Metern Weg wieder um. Weil mich das Banner berührt hat, will ich zum Ladenbesitzer gehen und ihm ein Kompliment machen und ihn segnen. Wo ich vor dem Fenster stehe, sehe ich, es ist gar kein Laden, sondern ...

Der Gleitschirmflug

Ich steige bei Sonnenaufgang in orangem bis gelblichem Sonnenlicht an einem Gleitschirm hoch über einer Ebene mit kleinen Städten und Dörfern. Der Mann am Gleitschirm bin nicht unbedingt ich selbst, vielleicht beobachte ich den Flug auch nur durch dessen Augen. Ich sehe, wie am Boden die erste kleine Rauchwolke aufsteigt. Es ist so vereinbart, dass Menschen am Boden Rauchzeichen geben, wenn sie den Gleitschirm aufsteigen sehen. Nach der ersten Rauchwolke steigen immer mehr Rauchzeichen in der...

Der Kniefall

Ich befinde mich in einer kleinen Gruppe auf einer Reise oder einem Ausflug in einem Land der ehemaligen Sowjetunion. Eventuell befinden wir uns im Russischen Teil der Sowjetunion. In einer verschneiten Ebene vor majestätischen Bergen sollen sich alle Gäste auf die Knie begeben, um irgendetwas zu ehren. Weil ich und jemand anderer neben mir bei der ersten Aufforderung nicht auf die Knie gehen, wird der Gruppe nochmals erklärt, dass dies hier so üblich sei, und dass es Konsequenzen für die ganze Gruppe hätte, wenn ....

Chinas künftige Kriege

Ich sehe im chinesischen Meer, nahe der chinesischen Küste, einen chinesischen Flugzeugträger mit sehr hoher Geschwindigkeit über das Wasser „hüpfen“. Er springt von Welle zu Welle und rollt dabei auch ziemlich erheblich. Er bewegt sich weit schneller vorwärts, als man es von Schiffen gewohnt ist. Von der Geschwindigkeit her gleicht er eher einem Tragflächenboot als einem Flugzeugträger. Er ist noch nicht ganz fertig gebaut, er hat noch keine Deckaufbauten. Das Deck ist knallrot bemalt. Neben diesem schon fast fertigen ....

Die unbetreuten Kinder

Ich stehe auf dem Balkon eines recht hohen Hauses ca. in der fünften Etage und schaue hinunter. Wohnen tue ich nicht dort und ich kenne auch den Mieter der Wohnung nicht. Das Haus gehört zu einer Siedlung, welche vom Stil her an die Plattenbauten in Adlikon (Vorort Zürichs) erinnert. Unten sehe ich an einem Betonbunker eine sehr hoch hängende Stange, an welcher man hin und her schwingen oder pendeln könnte. Man muss über eine tiefer hängende Stange dort hoch klettern, um sie zu erreichen. Ich denke mir, so ...