Es sei hier ein kurzer Überblick über Prophetie und das Amt des Propheten im alten und neuen Testament in der Bibel gegeben. Was genau war die Aufgabe der Propheten, wie wurden sie berufen, welche Verantwortung trugen sie, mit welchen Konsequenzen wurden sie bei Versagen konfrontiert? Wie spricht Gott zu Propheten, zu uns Menschen? Es kann sich hierbei nicht um eine abschliessende Betrachtung handeln, denn diese würde, falls so etwas überhaupt möglich sein sollte, den Rahmen dieser Schrift sprengen. Die genannten Bibelstellen dienen als Schlaglichter zum Thema.
Prophetie / Amt des Propheten im Alten Testament
Als Prophetie (im Allgemeinen) bezeichnet man die Verkündigung von Botschaften einer Religion durch Personen, die sich durch einen Gott berufen sehen. Hier als Botschaft Gottes im Kontext der Bibel zu sehen. Die Begriffe im hebräischen (nabi) oder griechischen (prophätäs) für Prophet bedeuten „Verkünder“, „Sprecher“. Weiter gebraucht die Bibel „Seher“ (1.Samuel 9.9 / 1.Chronik 9.22) oder auch einfach „Mann Gottes“ (1.Samuel 2.27) als Bezeichnung für einen Propheten.
Ein Prophet ist Visionär und Gesellschaftskritiker. Seine Botschaften erstrecken sich auf Vergangenheit (minimal), Gegenwart und Zukunft. Er deckt Verfehlungen auf, korrigiert falsche Sichten, verweist dabei auf biblische Ansätze und zeigt den Weg in die Zukunft. Es geht dabei um geistliche, politische (Bsp. Jeremia 42.13-16 Jeremia warnt das nach den beiden babylonischen Deportationen übriggebliebene Volk Jerusalems davor, in Ägypten sein Heil zu suchen, um so der Herrschaft jener zu entrinnen) und wirtschaftliche Themen (Bsp. Jesaja 5.8 / Micha 2.1-2), in aller erster Linie jedoch um die geistlichen Themen. Er hat die Aufgabe, das Volk Gottes zu diesem zurück zu führen, wo es ihn verlassen hat und vom rechten Pfad abgewichen ist. Er zeigt Verfälschungen des Glaubens auf und führt zum Ursprünglichen zurück. Der Prophet ist neben den anderen geistlichen Leitern ein Teil des mahnenden Gewissens durch welches Gott zu seinem Volk spricht. Gott ist es, der seinen Propheten offenbart, was er gedenkt zu tun (Amos 3.7 / Jesaja 42.9).
Prophetie / Amt des Propheten im Neuen Testament
Im Neuen Testament werden nur einige wenige Propheten namentlich genannt:
Jesus, mit welchem einige Prophezeiungen des Alten Testamentes sich erfüllten, Johannes der Täufer (Markus 1.2-4), Johannes der Verfasser der Offenbarung. Minimal erwähnt werden Agabus (Apostelgeschichte 11.28 & 21.10), Judas & Silas (Apostelgeschichte 15.32) und Hanna (Lukas 2.36-38). Wir sehen in den drei Erstgenannten dieselben Ausprägungen des prophetischen Dienstes, wie im Alten Testament. Sie halten den Finger auf Wunde Punkte, rufen zu Busse und Umkehr auf und weisen auf Kommendes hin. Auch im Neuen Testament sollen die Propheten die Gemeinde zu Gott zurückführen. Ihr Dienst dient der Stärkung der Gemeinde (Apostelgeschichte 15.32 / Epheser 4.11) und deren Zurüstung auf die Wiederkunft Christi.
Prophetische Eindrücke sind im neuen Testament Kraft des Heiligen Geistes rein theoretisch allen zugänglich (Apostelgeschichte 2.16-18 & dazu Joel 2.28-32 / 1.Korinther 14.1-4), was freilich nicht jedermann zum Propheten macht, denn Gott verteilt seine Geistesgaben, wie er es für richtig erachtet (1.Korinther 12). Prophetie basiert auf dem Reden des Heiligen Geistes (Johannes 16.13). Die Verantwortung der Weitergabe der prophetischen Eindrücke liegt beim Empfänger selbst (1. Korinther 14.32). Prophetie offenbart das Innere des Menschen (1.Korinther 14.24 / Markus 2.8 / Johannes 4.17-19 / Apostelgeschichte 5.1-4).
Berufung zum Amt des Propheten - Bestätigung des Amtes eines Propheten
Die Berufung eines Propheten kann auf ganz unterschiedliche Weise geschehen und muss nicht menschlich bestätigt sein. Es ist vielmehr die Handlungsweise und Ausdrucksweise die einen Propheten bestätigt.
Direkte Berufung durch Gott der Propheten Jesaja (6), Jeremia (1), Hesekiel (1-3), Amos (7.15), Jona (1.1-2):
Die Berufung Jesajas:
Die Berufung Jeremias:
Samuels Wandel bestätigt ihn als Prophet und nicht die Salbung durch einen anderen Propheten:
Übertragung des Prophetenamtes auf einen Nachfolger (bei den grösseren Propheten die Ausnahme und nicht die Regel):
Jesus wird zwar von Johannes dem Täufer angekündigt (Matthäus 3.11 / Markus 1.1-8 / Lukas 3.4-6&16-17 /Johannes 1.23), zeugt aber auch mit Verweis auf seinen Vater von sich selbst:
Die Verantwortung des Propheten als Wächter / Bestrafung bei Verfehlungen
Harte Sitten mögen wir denken, doch grosse Verantwortung fordert auch hohen Gehorsam. Wem viel gegeben, von dem wird auch viel gefordert werden (Lukas 12.48).
Mögliche Folgen einer Berufung zum Propheten
In der Tendenz wohl eher häufig waren Propheten geächtet und verhasst. Der Mensch lässt sich nicht gerne korrigieren und ermahnen oder mit unangenehmen Aussichten konfrontieren. Daher zog man es über weite Strecken in der biblischen Geschichte vor, den Propheten zum Schweigen zu bringen, statt ihm zuzuhören und sich korrigieren zu lassen.
Biblische Propheten
Im Alten Testament:
Mit der Zeit ihres Wirkens, hier nur die hinteren (späteren) Propheten in Israel & Juda aufgeführt
Propheten mit längerer Wirkungszeit:
Hosea ca 752 – 722 v.Chr (JB) – wahrscheinlich in Israel
Jesaja ca 736 – 701 v.Chr (RB) – in Juda
Jeremia ca 627 – 580 v.Chr (RB) – in Juda
Hesekiel ca 592 – 571 v.Chr (RB) – in Juda
Propheten mit kürzerer Wirkungszeit:
Joel unsicher, irgendwann zw 800 – 900 v.Chr (Wikipedia, J MacArthur Studienbibel)
Amos ca 760 - .... v.Chr (RB)
Obadja .......
Jona ........
Micha unsicher, irgendwann zw 740 – 686 v.Chr (RB)
Nahum unsicher, irgendwann zw 663 – 612 v.Chr (RB)
Habakuk unsicher, irgendwann gegen 700 v.Chr (RB)
Zefania unsicher, irgendwann zw 639 – 609 v.Chr (RB)
Sacharja ab ca 520 v.Chr (RB)
Haggai ab 520 v.Chr (RB)
Maleachi unsicher, 4. oder 5. Jh v.Chr
Quelle: Lexikon zur Bibel, Brockhaus (RB) / Jerusalemer Bibellexikon (JB)
--> im Grossen und Ganzen gab es offenbar im Alten Testament jeweils nur einen namentlich erwähnten (Haupt)Propheten in Israel oder Juda, teils mit leichten zeitlichen Überschneidungen. Teils werden jedoch auch deren Schüler erwähnt (1.Samuel 19.20 / 1.Könige 20.37 / 2.Könige 2.3&5 etc.) oder eine grössere Anzahl namentlich ungenannter Propheten wie zur Zeit Ahabs in Israel (1.Könige 18.4). Es kann also davon ausgegangen werden, dass es meistens insgesamt zu einer bestimmten Zeit nur einen Propheten bis hin zu ein paar Wenigen im Lande gab. Eine Häufung von Propheten in einem Land in der Grössenordnung von Hunderten gilt schon eher als klares Indiz für falsche Prophetie, denn als Zuwendung Gottes zu einem Volk. Als Beispiel kann hier die Geschichte aus 2.Chronik 18 genannt werden, wo 400 falsche Propheten für die Könige Judas und Israels verlogene Schmeicheleien zum Besten geben und nur einer, Micha, die Wahrheit spricht.
Im neuen Testament:
Mit der Zeit ihres Wirkens im Bereich von ca. 30 – 96 n.Chr.
Oft genannt: Jesus & Johannes der Täufer (Markus 1.2-4), Johannes (Offenbarung)
Minimal erwähnt: Agabus (Apostelgeschichte 11.28 & 21.10), Hanna (Lukas 2.36-38), Judas und Silas (Apostelgeschichte 15.32), einige ungenannte Propheten (Apostelgeschichte 11.27)
Zur These heute gebe oder brauche es das Amt des Propheten nicht mehr
Dazu die Aussage von Jesus in Matthäus 23.29-35 (Weherufe über die Schriftgelehrten), im Speziellen Vers 34:
Biblische Ämter in Epheser 4.11-13 oder 1.Korinther 12.28
Es ist nur schwerlich, dem neuen Testament zu entnehmen, dass es keine Propheten mehr brauchen würde. Auch heute noch hätten sie den Auftrag, im Namen Gottes zu reden und den Finger auf Wunde Punkte zu halten.
Dagegen halten könnte man mit der Feststellung, dass es nach Maleachi womöglich über 400 Jahre lang bis zum Auftreten des Johannes des Täufers keine Propheten, zumindest keine grossen oder erwähnten, mehr in Israel gegeben hätte. Ob sich diese Phase der allfälligen Absenz von Propheten in Israel dagegen auf die Zeit des neuen Testamentes übertragen liesse, wäre eine andere Frage?
Wie offenbart sich Gott prophetisch?
Gott spricht auf vielfältige Weise. Durch Gedanken, Bilder, Träume oder Visionen. Zuerst einmal ergeht die Botschaft auf eine der genannten Weisen an den Empfangenden und erst danach wird dieses Aufgeschrieben. Von unbewusst von höherer Macht geführter Hand eines Schreibenden finden wir kein Zeugnis in der Bibel. Automatisches Schreiben muss man als okkult einordnen.
Unterscheidung von Traum und Vision:
Unter einer Vision versteht man im Allgemeinen das bildhafte Erleben von etwas bewusst nicht Wahrnehmbaren. Die Eindrücke sind tiefer gehend, präziser oder auch breiter als bei einem einfachen, kurzen Traum. Die Grenze kann man dabei als fliessend betrachten.
Träume im AT:
Träume im NT:
Bilder oder Gedanken:
Visionen:
Gleichnishandlungen:
Ausprägung prophetischer Botschaften Gottes
Spricht Prophetie nur Auferbauung, Ermutigung und Trost (AET) aus oder genauso oder gar weit mehr Ermahnung, Korrektur und Gerichtsandrohung (EKG)?
Ein kleiner überschlägiger Vergleich der drei grössten prophetischen Bücher diesbezüglich:
| Buch | Kapitel neutral | Kapitel AET | Kapitel EKG |
| Jesaja | 1 | 27.5 | 37.5 |
| Jeremia | 4 | 7.5 | 40.5 |
| Hesekiel | 2 | 11.5 | 34.5 |
Unschwer lässt sich erkennen, dass die alten Propheten tendenziell weit mehr ermahnt haben, denn ermutigt. Dies kann auch nicht wirklich überraschen, wenn man die Natur des Menschen erkannt hat. Der Prophet tadelt aktuelle Missstände, weist aber auch hin auf die Zeit der Heimsuchung Gottes, wenn das Volk sich ihm wieder zuwendet. Zu einem prophetischen Auftrag gehört in jedem Falle beides.
Vertiefend dazu Paulus im Brief an die Korinther:
Wer aber weissagt, der redet für Menschen zur Erbauung, zur Ermahnung und zum Trost (1.Korinther 14.3)
Kann man Gebete hören?
Biblische Beispiele:
Jesaja verkündet Hiskia seinen baldigen Tod und jener fleht zu Gott um eine Verlängerung seines Lebens. An Jesaja ergeht das Wort des Herrn, umzukehren und dem König Genesung zuzusprechen (2.Könige 20.1-6).
Ananias wird gezeigt, dass Saulus betet und Hilfe durch ihn bekommen wird (Apostelgeschichte 9.10-12).
Schickt Gott Plagen, Gericht oder Krisen zur Korrektur?
Die Verbannung aus dem Paradies nach dem Sündenfall (1.Mose 3.23)
Die Verbannung der Israeliten nach Jahrhunderten des Abfalls (div Stellen in den alten Propheten).
Nathan kündigt David an, dass wegen seines Ehebruchs das Schwert nicht von seinem Hause lassen wird und ihm öffentlich widerfahren soll, was er heimlich getan hat (2.Samuel 12)
Der Prophet Achaja verheisst Jerobeam Gottes Gericht über sein Haus und den Tod aller Männer seines Geschlechtes. Sein kranker Sohn werde sterben, sobald die Frau Jerobeams vom Propheten, welchen sie befragen ging, zurück kommt und die Stadt betritt (1.Könige 14).
Jona gerät in einen Sturm, weil er vor seinem Auftrag davon laufen will (Jona 1.4).
Jona zürnt, weil Ninive nicht untergeht und Gott nimmt ihm den Schatten vom Rizinus, um ihn mit der brennenden Sonne über seinem Haupt zu ermahnen (Jona 4.7-8).
Ananias und Saphira sterben, weil sie den heiligen Geist belügen (Apostelgeschichte 5).
Erhält man von Gott Informationen zu Personen oder Situationen?
Elisa hört was der syrische König im Schlafgemach redet (2.Könige 6.8-12).
Samuel weiss, was mit den vermissten Eselinnen von Sauls Vater Kis los ist und ist vorbereitet auf das Kommen von Saul und sagt ihm einiges zu dessen naher Zukunft präzise voraus (1.Samuel 9.15-20).
Zahlen oder Zeitangaben in der Prophetie
Jesaja verheisst, dass Ephraim innert 65 Jahren zertrümmert sein wird (Jesaja 7.8).
Jesaja verheisst Hiskia weitere 15 Lebensjahre (2.Könige 20.6) und als Zeichen dafür soll die Sonnenuhr 10 Stufen zurück gehen (2.Könige 20.8-11).
Daniels Offenbarungen zu vier Reichen und zehn Königen von welchen drei durch einen nachkommenden Elften gestürzt werden (Daniel 7).
Die Offenbarungen zur Endzeit im Buch Daniel mit genauen Angaben in Tagen zu Zeiten zwischen verschiedenen Ereignissen (Daniel 12.7-13).
Die Verheissung der Herrschaft des Tieres über 42 Monate hinweg (Offenbarung 13.5). Die Zeit der zwei Zeugen der Endzeit von 1260 Tagen (Offenbarung 11.3).
Können Ereignisse sich wandeln oder nicht eintreffen obwohl von Gott verheissen?
Gott geht auf Menschen ein und kann daher seine Pläne ändern oder anpassen. Doch was in der Bibel festgeschrieben steht auf nahe oder ferne Zukunft, wird sich sicher nicht ändern, denn sonst würde Gott zum Lügner.
Hiskia wird von Jesaja der baldige Tod verheissen, doch bevor der Prophet die Stadt verlassen hat muss er umkehren und dem König weitere 15 Jahre an Lebenszeit zusprechen, weil dieser deswegen zu Gott gefleht hat (2.Könige 20.1-6).
Jona geht nach Ninive und verkündet der Stadt den Untergang innert 40 Tagen. Doch die Stadt wird verschont, weil der König Ninives zur Busse aufruft (Jona 3).
Während der Wanderung der Israeliten durch die Wüste, wollte Gott sie vertilgen, doch die Fürbitte von Moses und Aaron liess ihn innehalten (4.Mose 16).
In allen Fällen handelt es sich nicht um schriftlich niedergeschriebene Verheissungen, sondern um kurzfristige Planänderungen gegenüber der ursprünglich überbrachten Botschaft, als Reaktion auf das Verhalten der Betroffenen. Gott ist allwissend und kennt daher die Zukunft, was Planänderungen gegenüber festgeschrieben Verheissungen ziemlich unnötig macht. Er weiss, was kommen wird und wird daher seine Pläne ausführen. Offenbarung 9.20-21 & 16.9-11 sind Beispiele dafür: Trotz grosser Plagen tun die Menschen nicht Busse durch Abwendung von ihren Werken und verschlimmern damit ihre Lage nur noch und eine Aussetzung der Gerichte kann daher auch gar nicht in Frage kommen. Mit anderen Worten: Im Grossen und Ganzen sind die Verheissungen Gottes in Stein gemeisselt!
Unbewusste Handlungen unter dem Wirken Gottes
Saul schickte Boten, um David zu fassen, doch diese geraten in Verzückung und am Ende auch er selbst (1.Samuel 19. 20-24).
Die Syrer wollen Elisa in Dotan gefangen nehmen nachdem er ihre, ihm von Gott geoffenbarten, Pläne einige Male an den König Israels verraten hatte. Auf die Bitte Elisas hin schlägt Gott die Syrische Streifschar mit Blindheit und er führt diese direkt nach Samaria zum König Israels. Dort bittet er Gott darum, ihnen die Augen wieder zu öffnen und diese sehen sich in der Stadt ihres Feindes stehen. Sie werden nicht erschlagen, sondern verpflegt und müssen danach beschämt von Dannen ziehen (2.Könige 6.13-23).
Befreiung von Petrus aus dem Gefängnis durch einen Engel (Apostelgeschichte 12.9-11):
Und er ging hinaus und folgte ihm und wusste nicht, dass es Wirklichkeit war, was so durch den Engel geschah, sondern er meinte ein Gesicht zu sehen. Als sie aber durch die erste und die zweite Wache hindurchgegangen waren, kamen sie zu dem eisernen Tor, welches nach der Stadt führt, und dieses tat sich ihnen von selbst auf. Und sie traten hinaus und gingen eine Gasse vorwärts, und alsbald schied der Engel von ihm. Da kam Petrus zu sich selbst und sprach: Nun weiß ich wahrhaftig, dass der Herr seinen Engel gesandt und mich aus der Hand des Herodes und von allem, was das jüdische Volk erwartete, errettet hat.
Physische Manifestationen im Zusammenhang mit dem Wirken von Propheten
Die zehn Plagen in Ägypten (ab 2. Mose 7).
Samuel bittet Gott um Donner und Regen als Mahnung für das Volk (1.Samuel 12.17-18).
Elia bittet Gott um Feuer vom Himmel beim Opfer am Berg Karmel (1.Könige 18.36-38).
Elisa lässt mit der Kraft Gottes eine ins Wasser gefallene Axt aufschwimmen (2.Könige 6.5).
Elisa erweckt mit der Kraft Gottes einen toten Knaben zum Leben (2.Könige 4.18-37).
Jesus verwandelt Wasser in Wein (Johannes 2.1-9), vermehrt Brot (Matthäus 14.15-21), geht über Wasser (Matthäus 14.22-33), heilt Lahme und Blinde (Matthäus 15.30-31).
Abgrenzung Prophetie / Wahrsagerei – Warnung vor falscher Prophetie
Der bezahlte Prophet wird genauso zum Wahrsager wie jener, der nach den Ohren des Hörenden redet.
Bileam liess sich beinahe vom Wahrsagelohn locken, konnte jedoch knapp widerstehen (4.Mose 22 - 24), wobei er später Balak Hinweise gab, wie man die Israeliten schwächen könne (Götzendienst durch heidnische Frauen). Die Bibel nennt eine dem Propheten oder Seher angebotene Belohnung für seine Worte Wahrsagelohn (4.Mose 22.7).
Im Gegensatz dazu steht der Standpunkt Jesu für den Dienst am Nächsten in der Kraft des Heiligen Geistes:
Heilet Kranke, weckt Tote auf, reiniget Aussätzige, treibet Dämonen aus! Umsonst habt ihr es empfangen, umsonst gebet es (Matthäus 10.8)!
Dem König von Israel und jenem von Juda verheissen 400 falsche Propheten den Sieg gegen Gilead, weil diese es so hören wollen. Doch es kommt anders .... (2.Chronik 18).
Gespräche mit Geistern oder Dämonen gehören auch ins Gebiet der Wahrsagerei. Gibt es von Gott keine Antwort, so befragt man die Geister. So tat es Saul als Samuel verstorben war und ging zur Totenbeschwörerin nach Endor (1.Samuel 28.6-7).
Trifft nicht ein, was ein Prophet ausspricht, so hat er nicht im Namen Gottes geredet (5.Mose 18.20-22). Doch es kann sogar sein, dass eintrifft, was ein Träumer oder Prophet sagt und dennoch redet er nicht im Namen Gottes. Dazu findet sich eine Warnung in 5.Mose 13.1-5, wo gewarnt wird vor Verführern im Dienste anderer Götter, welche die Vollmacht der finsteren Welt besitzen, Zeichen und Wunder zu tun. Davor warnt auch die Offenbarung im Zusammenhang mit dem falschen Propheten, welcher vor den Menschen grosse Zeichen tun wird, um diese zu verführen (Offenbarung 13.13).
Träumer mögen ihre „Offenbarungen“ für Reden Gottes halten, weissagen jedoch Lügen (Jeremia 23.25).
Prophetie soll geprüft werden, ist Stückwerk
Kein Prophet oder Jünger Christi ist im Besitz der ganzen Wahrheit:
Das Gebot zur Prüfung der Geister:
Nun gut, abschliessend sind diese Betrachtungen nicht, doch für einen ersten Überblick zum Thema Prophetie und dem Amt des Propheten dürfte es genügen. Die Bibel enthält eine grössere Zahl von eingetroffenen Verheissungen und auch noch einige deren Eintreffen noch aussteht. Es geht beim Thema Prophetie darum, wachsam zu sein und die Zeichen der Zeit zu beobachten. Passen die Zeichen der Zeit zu Bildern aus der Bibel, wissen wir, wo wir stehen und sind gewarnt.
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Bibelstellen aus der freien Bibel e-sword übernommen, nach der Schlachter Übersetzung von 1951, wo nicht anders vermerkt.
Ralph Pfister - 10. Oktober 2019
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Bibelverse
Passend zum Weltbild dieser Arche
„Bis ich komme, halte an mit Vorlesen, mit Ermahnen, mit Lehren.“
1.Timotheus 4.13
„Denn wenn ich euch auch durch den Brief traurig gemacht habe, so bereue ich es nicht; denn das Gott gemässe Trauern bewirkt eine Busse zum Heil, die man nie zu bereuen hat, das Trauern der Welt aber bewirkt den Tod.“
2.Korinther 7.8 & 10
„Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Johannes 1.14
„Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn gläubig geworden waren: Wenn ihr in meinem Worte bleibet, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger, und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!“
Johannes 8.31 & 32
„Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“
Johannes 16.13
Die Bibel
Das Gesetz - Die zehn Gebote
„Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen, der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht missbrauchen! Denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht. Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn! Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun; aber am siebten Tag ist der Sabbat des HERRN, deines Gottes; da sollst du kein Werk tun; weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt. Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darinnen ist, und er ruhte am siebten Tag; darum hat der HERR den Sabbattag gesegnet und geheiligt. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der HERR, dein Gott, dir gibt! Du sollst nicht töten! Du sollst nicht ehebrechen! Du sollst nicht stehlen! Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deinen Nächsten! Du sollst nicht begehren das Haus deines Nächsten! Du sollst nicht begehren die Frau deines Nächsten, noch seinen Knecht, noch seine Magd, noch sein Rind, noch seinen Esel, noch irgendetwas, das dein Nächster hat!“
2. Mose 20.1-17
Die Bibel
Ermutigung, Trost, Auferbauung
„Habe ich dir nicht geboten, dass du stark und mutig sein sollst? Sei unerschrocken und sei nicht verzagt; denn der HERR, dein Gott, ist mit dir überall, wo du hingehst!“
Josua 1.9
„Ich, ich bin es, der euch tröstet. Wer bist aber du, dass du dich vor dem sterblichen Menschen fürchtest, vor dem Menschenkind, das wie Gras dahingegeben wird, und dass du den HERRN vergisst, der dich gemacht hat, der den Himmel ausgespannt und die Erde gegründet hat? Und allezeit, den ganzen Tag, fürchtest du dich vor dem Grimm des Bedrückers, wenn er sich rüstet, um zu verderben. Wo ist denn nun der Grimm des Bedrückers?“
Jesaja 51.12-13
„Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des HERRN anruft, wird gerettet werden; denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der HERR verheißen hat, und bei den Übriggebliebenen, die der HERR beruft.“
Joel 3.5 (H2.32)
„Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele; er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und wenn ich auch wanderte durchs Tal des Todesschattens, so fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir; dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. Du bereitest vor mir einen Tisch im Angesicht meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Haus des HERRN immerdar.“
Psalm 23
„Gar keiner wird zuschanden, der auf dich harrt; zuschanden werden, die ohne Ursache treulos handeln.“
Psalm 25.3
„Der HERR ist mein Licht und mein Heil,
vor wem sollte ich mich fürchten?
Der HERR ist meines Lebens Kraft,
vor wem sollte mir grauen?“
Psalm 27.1
„Denn sein Zorn währt einen Augenblick, seine Gnade aber lebenslang; am Abend kehrt das Weinen ein und am Morgen der Jubel.“
Psalm 30.6 (H30.5)
„Ein Wallfahrtslied. Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat! Er wird deinen Fuß nicht wanken lassen, und der dich behütet, schläft nicht. Siehe, der Hüter Israels schläft noch schlummert nicht. Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten zu deiner rechten Hand, dass dich am Tag die Sonne nicht steche, noch der Mond bei Nacht. Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele; der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit.“
Psalm 121
„Darum sage ich euch: Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt! Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel des Himmels an: Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen, und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Lebenslänge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, dass auch Salomo in all seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen?, oder: Was werden wir trinken?, oder: Womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden, aber euer himmlischer Vater weiß, dass ihr das alles benötigt. Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.“
Matthäus 6.25-34
„Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen, bis er das Recht zum Sieg hinausführt. Und die Heiden werden auf seinen Namen hoffen.“
Matthäus 12.20-21
„Und ich sage euch: Bittet, so wird euch gegeben; sucht, so werdet ihr finden; klopft an, so wird euch aufgetan! Denn jeder, der bittet, empfängt; und wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.“
Lukas 11.9-10
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.“
Römer 8.28
„Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“
Philipper 4.13
„Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“
1.Johannes 1.9
Die Bibel
Die Gnade
„Als aber der HERR sah, daß die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse, da reute es den HERRN, daß er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen. Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe! Noah aber fand Gnade in den Augen des HERRN.“
1.Mose 6.5-8
„Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“
Johannes 1.14
„Und aus seiner Fülle haben wir alle empfangen Gnade um Gnade. Denn das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden.“
Johannes 1.16-17
„Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, so dass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.“
Römer 3.23-24
„Aber es verhält sich mit der Gnadengabe nicht wie mit der Übertretung. Denn wenn durch die Übertretung des Einen die Vielen gestorben sind, wieviel mehr ist die Gnade Gottes und das Gnadengeschenk durch den einen Menschen Jesus Christus in überströmendem Maß zu den Vielen gekommen.
Das Gesetz aber ist daneben hereingekommen, damit das Maß der Übertretung voll würde. Wo aber das Maß der Sünde voll geworden ist, da ist die Gnade überströmend geworden, damit, wie die Sünde geherrscht hat im Tod, so auch die Gnade herrsche durch Gerechtigkeit zu ewigem Leben durch Jesus Christus, unseren Herrn.“
Römer 5.15 & 20-21
„Die Gnade sei mit allen, die unseren Herrn Jesus Christus lieb haben mit unvergänglicher Liebe! Amen.“
Epheser 6.24
„So lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zum Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit erlangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe!“
Hebräer 4.16
„Darum umgürtet die Lenden eurer Gesinnung, seid nüchtern und setzt eure Hoffnung ganz auf die Gnade, die euch zuteil wird in der Offenbarung Jesu Christi.“
1.Petrus 1.13
Die Bibel
Das Gebet des Herrn - Das Vaterunser
„Und wenn du betest, sollst du nicht sein wie die Heuchler; denn sie stellen sich gern in den Synagogen und an den Straßenecken auf und beten, um von den Leuten bemerkt zu werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon empfangen. Du aber, wenn du betest, geh in dein Kämmerlein und schließe deine Türe zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der ins Verborgene sieht, wird es dir öffentlich vergelten. Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört um ihrer vielen Worte willen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen! Denn euer Vater weiß, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten;
Unser Vater, der du bist im Himmel! Geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden. Gib uns heute unser tägliches Brot. Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldnern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern errette uns von dem Bösen. Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.
Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“
Matthäus 6.5-15
Die Schriften auf dieser Arche sollen herausfordern, Dinge aus biblischer Sicht ins rechte Licht rücken, Themen auch von ungewohnter Seite beleuchten und vor allem auch vorbereiten auf schwierige Zeiten. Die fetten Jahre sind vorüber, hört man da und dort gerne einmal sagen. Wir können davon ausgehen, die Zeiten werden früher oder später nicht nur magerer oder mager, sondern gar finster. Und genau darauf sollten wir uns Kraft eines starken Glaubens vorbereiten. Die Schriften dieser Arche...
Bekannt ist uns allen, was man landläufig so unter Liebe versteht oder unter diesem Begriff vereint: Freundschaft, Treue, Grossmut, Grosszügigkeit, Barmherzigkeit, Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und vieles mehr. Da mag jedermann so seine eigenen Schwerpunkte und Vorlieben haben, doch einen gewissen Konsens wird man hier schon finden. Schon etwas herausfordernder wird es, wenn man die vertiefende Beschreibung der Liebe gemäss dem ersten Korinther sich zu Gemüte führt: „Die Liebe ist langmütig und ....
Wir dürfen uns gerne einmal fragen, worin geistliche Exzellenz bestehen könnte oder was einen exzellenten Jünger Christi ausmachen würde? Können wir diese Frage an seinem Charakter, seinem Verhalten oder seiner Tätigkeit klären? Vermutlich müssen wir dies alles einschliessen, was diese Betrachtung durchaus zu einer Herausforderung werden lässt. Was wird von Charakter und Verhalten eines exzellenten Jünger Christi erwartet? Möglichst Jesus sollte er gleichen, sein Vorbild sollte er nachahmen. Jesus ist unser ...
Wovon sollten oder dürfen wir als Jünger Christi in Bezug auf den Gehorsam ausgehen? Von der grossen unendlichen Freiheit, dem Atmen des „weggefallenen“ Gesetzes und der Gnade im Neuen Testament oder müssten wir eher die Strenge und die Gesetzlichkeit des Alten Testamentes zur Richtschnur nehmen in Bezug auf die Frage nach dem Gehorsam gegenüber Gott und seinen Regeln? Oder können wir uns einfach ganz nach unserem Geschmack das Beste aus beiden ....
Der erweckte Christ lebt in einer anderen Dimension als der sogenannt normale Christ. Für letzteren ist ersterer zumeist nur ein Verrückter, welcher vermeintlich fernab irdischer Realitäten in einer frommen Wolke schwebt. Doch leider steht es wohl nicht so gut um die geistliche Wahrnehmung des normalen Christen und er dürfte mit seiner Einschätzung womöglich ganz gründlich falsch liegen. Wir wollen im Folgenden dieser Sache auf den Grund gehen und uns fragen, ob die vermeintlich verrückten Erweckten ...
Für einmal wollen wir mit der guten Nachricht beginnen: Eine Zeit des Friedens auf Erden wird in der Bibel mit der Wiederkunft Christi verheissen. Gemäss den biblischen Verheissungen wird Christus dereinst für tausend Jahre ein Friedensreich errichten in welchem die Menschen den Krieg nicht mehr lernen werden. Im Buch Jesaja finden wir die Verheissung vom Frieden und in der Offenbarung eine Angabe zur Dauer des Friedens. Gemäss der biblischen Verheissung sollen dereinst die verstorbenen Märtyrer auferstehen ...